Wie man in Google Earth einen Kreis für eine genaue Kartierung zeichnet
Google Earth ist für viele Kartierungsaufgaben sehr praktisch, aber perfekte Kreise erstellen? Das ist nicht standardmäßig möglich. Es gibt keine spezielle Schaltfläche zum Zeichnen von Kreisen, was ziemlich ärgerlich ist, wenn man Bereiche oder Zonen visualisieren oder einfach einen Radius messen möchte. Die Lösung besteht aus einer Kombination von Messtricks, Polygonen oder der Verwendung von Generatoren von Drittanbietern – etwas umständlich, aber mit etwas Übung funktioniert es. Oft importieren Nutzer einfach eine generierte KML-Datei mit Kreisform. Das ist deutlich einfacher und viel genauer, als Dutzende von Punkten manuell zu zeichnen. Dieser kleine Prozess mag anfangs verwirrend erscheinen, besonders wenn man noch nie mit KML-Dateien gearbeitet hat, aber sobald man ihn einmal in der Praxis gesehen hat, ist er eine große Hilfe für Projekte, die saubere, skalierbare Kreise auf der Karte benötigen.
Wie erstellt man einen Kreis in Google Earth? [Anleitung]
Folgendes ist nötig: Sie möchten einen Kreis um einen bestimmten Ort ziehen, vielleicht mit einem Radius von einigen Kilometern oder Meilen. Dafür benötigen Sie Google Earth Pro (da die Webversion hierfür etwas eingeschränkt ist) und einen externen Kreisgenerator für optimale Ergebnisse. Sie suchen den gewünschten Ort, berechnen den Radius, erstellen mit einem externen Tool einen Kreis und importieren diesen anschließend in Google Earth. Danach können Sie das Aussehen anpassen oder den Kreis für später speichern. Ganz einfach, sobald Sie die Grundlagen verstanden haben.
Installieren Sie Google Earth Pro auf Ihrem Computer
Zuerst benötigen Sie Google Earth Pro. Es ist kostenlos – wirklich, ohne Haken – und eignet sich viel besser zum Erstellen eigener Formen als die Webversion. Besuchen Sie die Google Earth-Downloadseite, laden Sie das Installationsprogramm für Windows oder Mac herunter und folgen Sie den Anweisungen. Nach der Installation öffnen Sie das Programm. Sie sehen dann die 3D-Karte, Navigationswerkzeuge und die Suchleiste. Es mag anfangs etwas überwältigend wirken, aber nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit zum Erkunden – Sie werden sich schnell zurechtfinden.
Suche nach dem Ort, um deinen Kreis zu zentrieren
Geben Sie die Adresse oder die Koordinaten in das Suchfeld ein – oben links ist es am einfachsten. Google Earth zoomt dann direkt zu diesem Punkt. Achten Sie darauf, dass er gut zentriert ist, da die Genauigkeit Ihres Kreises von diesem Punkt abhängt. Wenn Sie beispielsweise einen Radius um ein Geschäft kartieren, zoomen Sie nur so weit hinein, dass Sie die Umgebung deutlich erkennen können.Überprüfen Sie den Punkt sorgfältig, da jede Abweichung die endgültige Form beeinflusst.
Entscheide, wie groß der Kreis sein soll.
Ermitteln Sie Ihren Radius – wie weit soll Ihr Liefergebiet reichen? Übliche Einheiten sind Kilometer oder Meilen. Wenn Sie beispielsweise ein Liefergebiet mit einem Radius von 5 km planen, ist das Ihr Zielwert. Notieren Sie sich den Wert, um den Überblick zu behalten. Je genauer Ihre Messung ist, desto besser entspricht Ihr Liefergebiet den tatsächlichen Anforderungen. Es mag seltsam klingen, aber manchmal ist es viel einfacher, den Radius von vornherein zu kennen, als ihn später abzuschätzen.
Messen Sie die Entfernung mit dem Lineal.
Jetzt wird es etwas technischer: Verwenden Sie das Lineal- Werkzeug aus der Werkzeugleiste. Es öffnet sich ein Fenster, in dem Sie die Maßeinheit auswählen. Klicken Sie auf den Mittelpunkt und ziehen Sie die Maus nach außen, um die Linie bis zum Durchmesser – Ihrem Radius – zu verlängern. So sehen Sie genau, wie groß der Kreis für die gewünschte Größe sein muss. Aus unbekannten Gründen bleibt das Lineal bei manchen Einstellungen nicht perfekt ausgerichtet.Überprüfen Sie daher Ihre Maße, bevor Sie fortfahren.
Erzeugen Sie einen präzisen Kreis mit einem KML-Generator
Und jetzt kommt der Clou: Da Google Earth keine Kreise erstellt, benötigen Sie ein externes Tool wie einen KML-Kreisgenerator. Suchen Sie einfach nach „Google Earth Kreisgenerator“ – online finden Sie zahlreiche Angebote. Geben Sie die geografische Breite und Länge Ihres Mittelpunkts ein (diese erhalten Sie direkt in Google Earth, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den gewünschten Punkt klicken und „ Eigenschaften “ oder „Breitengrad/Längengrad kopieren “ auswählen ).Geben Sie den Radius ein, wählen Sie die Maßeinheit und klicken Sie auf „Generieren“.Sie erhalten dann eine benutzerdefinierte KML-Datei zum Herunterladen. Diese Methode ist deutlich präziser als das freihändige Zeichnen eines Kreises und geht, sobald man den Dreh raus hat, ziemlich schnell.
Importieren Sie den generierten Kreis in Google Earth.
Nach dem Herunterladen der KML-Datei gehen Sie in Google Earth Pro einfach auf „Datei“ > „Öffnen“. Wählen Sie die Datei aus – sie wird sofort als sauberer Kreis auf Ihrer Karte angezeigt. Falls sie nicht sofort erscheint, aktivieren Sie die Ebene im Bedienfeld „Orte“. Sie können nun zoomen, verschieben und sogar das Erscheinungsbild anpassen – Farbe, Linienstärke, Transparenz – indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Form klicken und „Eigenschaften“ auswählen. Es funktioniert einwandfrei, und die Kreislinien sind glatt.
Feinabstimmung und Speicherung Ihres Kreises
Sobald der Ort auf Ihrer Karte angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Form im Bedienfeld „ Orte“ und wählen Sie „Eigenschaften“, um das Design anzupassen.Ändern Sie Farben, fügen Sie Beschriftungen hinzu oder erhöhen Sie bei Bedarf die Transparenz. Wenn Sie zufrieden sind, klicken Sie erneut mit der rechten Maustaste und wählen Sie „ Ort speichern unter“. Sie können die Datei als KML oder KMZ speichern, wobei KMZ die kompaktere Option ist, die auch die Designinformationen enthält. So können Sie den Ort jederzeit wieder öffnen oder mit anderen teilen.
Kreise teilen und verwalten
Wenn Sie Ihren Kreis an einen Kollegen senden oder eine Bibliothek für später anlegen möchten, senden Sie einfach die KML-/KMZ-Datei. Beim Öffnen zeigt Google Earth Ihren Kreis exakt so an, wie Sie ihn entworfen haben. Das ist besonders nützlich für Teamprojekte oder die Flächenplanung. Sie können Kreise auch bearbeiten oder löschen, wenn sich Ihre Pläne ändern – klicken Sie einfach mit der rechten Maustaste und wählen Sie „Eigenschaften“ oder „Löschen“.
Der ganze Vorgang wirkt zwar etwas umständlich, aber ehrlich gesagt lohnt sich der Aufwand für die Präzision und Klarheit, die er liefert. Bei einigen Konfigurationen sah der generierte Kreis zunächst etwas ungenau aus, aber nach erneuter Überprüfung der Koordinaten und einer Neugenerierung stimmte er dann ziemlich genau. Google Earth macht es einem irgendwie nicht gerade leicht, aber immerhin ist es machbar.
Zusammenfassung
- Installieren Sie Google Earth Pro
- Suchen und finden Sie Ihre Region
- Legen Sie vor Beginn einen Radius fest.
- Verwenden Sie das Lineal als Messreferenz.
- Erzeugen Sie einen Kreis mit einem KML-Generator eines Drittanbieters.
- Importieren und passen Sie den Kreis in Google Earth an.
- Speichern und teilen Sie die endgültige Form.
Zusammenfassung
Kreise in Google Earth sind keine Standardfunktion, aber mit ein paar Tricks und externen Tools lassen sich recht einfach saubere, skalierbare Abdeckungsbereiche erstellen. Am Anfang ist es etwas umständlich, besonders wenn man noch nicht mit KML-Dateien vertraut ist, aber die Methode ist überraschend präzise und flexibel. Wichtig ist nur, die Mittelpunkte und Radien zu überprüfen, dann klappt es. Hoffentlich erspart das dem einen oder anderen die Mühe – bei einigen Projekten, an denen ich gearbeitet habe, hat es jedenfalls funktioniert.