Wie man Benutzer daran hindert, Anmeldekennwörter in Windows 7 zu ändern
Der Umgang mit Passwortschutz für Windows 7-Benutzerkonten kann etwas knifflig sein, insbesondere wenn Sie verhindern möchten, dass Familie oder Freunde ihre Passwörter ändern. Vielleicht haben Sie bereits ein neues Konto namens „Freund“ eingerichtet, das mit einem Passwort geschützt ist, aber Sie haben festgestellt, dass diese Person trotzdem in die Kontoeinstellungen gehen und das Passwort ändern kann, wenn sie es unbedingt möchte. Das liegt daran, dass Standardbenutzerkonten standardmäßig ihre Passwörter selbst ändern können, sofern Sie dies nicht einschränken. Wenn Sie dies verhindern möchten – beispielsweise aus Sicherheitsgründen oder einfach, um die Sache zu vereinfachen – müssen Sie einige Einstellungen anpassen. Ehrlich gesagt ist es auf den ersten Blick nicht ganz offensichtlich, aber sobald Sie wissen, wo Sie suchen müssen, ist es ziemlich einfach. Denken Sie daran, dass dieser Trick nur für *Standard*-Konten funktioniert, nicht für Administratoren. Administratoren können weiterhin Passwörter ändern, sofern keine anderen Richtlinien festgelegt sind. So ändern Sie diese:
Wie man Standardbenutzer daran hindert, Passwörter in Windows 7 zu ändern
Methode: Lokale Benutzer und Gruppen verwenden (lusrmgr.msc)
Warum das hilfreich ist: Diese Methode verhindert, dass Benutzer ihr eigenes Passwort ändern können. Das ist nützlich, wenn Sie die Kontrolle behalten möchten. Sie kommt zum Einsatz, wenn Sie Konten haben, die *keine* Administratorrechte besitzen. Benutzer erhalten eine Fehlermeldung, wenn sie nach der Einrichtung versuchen, ihr Passwort zu ändern. Hinweis: Bei manchen Windows Home-Versionen funktioniert diese Methode möglicherweise nicht einwandfrei, da lusrmgr.msc nicht verfügbar ist. In diesem Fall benötigen Sie Tools von Drittanbietern oder, falls Sie eine Pro-Version verwenden, Anpassungen der Gruppenrichtlinien.
Hier die Schritt-für-Schritt-Anleitung:
- Geben Sie den Suchbegriff
lusrmgr.mscin das Suchfeld des Startmenüs ein oder klicken Sie auf Ausführen (Taste + Win + R), und geben Sie ihn dann ein. Wenn sich die Seite öffnet, ist alles in Ordnung. Falls nicht, verwenden Sie wahrscheinlich die Home Edition oder die Funktion ist deaktiviert. Versuchen Sie in diesem Fall andere Methoden oder ziehen Sie Tools von Drittanbietern wie Winhance in Betracht. - Sobald das Fenster Lokale Benutzer und Gruppen erscheint, klicken Sie im linken Bereich auf „Benutzer“. Hier sehen Sie eine Liste der Benutzerkonten.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Benutzerkonto, das Sie einschränken möchten (z. B.„Freund“), und wählen Sie dann Eigenschaften.
- Unter dem Reiter Allgemein aktivieren Sie das Kontrollkästchen „ Benutzer kann Passwort nicht ändern“. Es ist etwas versteckt, aber es ist direkt da. Klicken Sie auf „Anwenden“, um die Änderungen zu speichern. Fertig.
Wenn dieser Benutzer (z. B.„Freund“) nun versucht, die Option zum Ändern des Passworts aufzurufen, erscheint unter Windows die Fehlermeldung: „Windows kann das Passwort nicht ändern“.Dadurch wird verhindert, dass er sein eigenes Passwort für dieses Konto ändert. Warum das funktioniert, ist mir nicht ganz klar, aber es klappt in den meisten Fällen. Auf manchen Rechnern ist möglicherweise ein Neustart oder eine Abmeldung erforderlich, damit die Änderung wirksam wird.
Nur mal so als Hinweis – falls das nicht zutrifft oder Sie eine Windows Home-Version verwenden, dann sollten Sie vielleicht den Gruppenrichtlinien-Editor oder andere Registry-Hacks ausprobieren, aber ehrlich gesagt ist das komplizierter.
Zusammenfassung
- Verwenden Sie lusrmgr.msc, um die Eigenschaften von Benutzerkontos zu verwalten.
- Die Option „Benutzer kann Passwort nicht ändern“ soll für Standardkonten eingeschränkt werden.
- Gut geeignet, um Freunde oder Familie daran zu hindern, mit ihren Passwörtern herumzuspielen.
Zusammenfassung
Dieser kleine Trick ist recht nützlich, wenn Sie die Kontrolle darüber behalten möchten, wer auf einem gemeinsam genutzten PC sein Passwort ändern darf. Beachten Sie jedoch: Er gilt nur für Standardbenutzer. Administratoren haben weiterhin volle Kontrolle, sofern Sie keine anderen Richtlinien festlegen. Wenn es bei Ihnen funktioniert hat, ist das schon mal ein Erfolg. Falls nicht, versuchen Sie es vielleicht mit einer anderen Methode oder mit Tools von Drittanbietern. Ich drücke Ihnen die Daumen – es ist eine dieser Sachen, die in der Theorie einfach sind, aber Windows kann manchmal etwas störrisch sein.