So verwalten Sie Sprunglisten in Windows 7

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Sprunglisten gehören zu den Funktionen, die sich mit Windows 7 quasi eingeschlichen haben, und wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, möchte man sie nicht mehr missen. Kurz gesagt: Ein Rechtsklick auf ein App-Symbol in der Taskleiste öffnet eine Liste der zuletzt verwendeten Dateien, Ordner oder Websites, die mit dieser App verknüpft sind. Praktisch, um nicht jedes Mal in Ordnern oder Menüs suchen zu müssen. Außerdem lassen sich Favoriten direkt an eine Sprungliste anheften, was die täglichen Abläufe beschleunigt. Falls Sie Windows 7 noch nicht so gut kennen und von dieser Funktion nicht ganz überzeugt sind oder sie Sie einfach nur stört, können Sie sie ganz einfach deaktivieren. Gut so, denn manchmal sind solche Funktionen eher hinderlich als hilfreich, insbesondere wenn Sie eine übersichtlichere Benutzeroberfläche bevorzugen oder Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes haben. Nach der Deaktivierung werden beim Rechtsklick auf App-Symbole keine zuletzt verwendeten Elemente mehr angezeigt.

Bei manchen Systemen wird die Änderung dieser Funktion nicht sofort wirksam – manchmal hilft ein Neustart des Computers oder des Explorers. Das ist zwar nicht immer der Fall, aber einen Versuch wert, wenn Windows Ihre Änderungen scheinbar ignoriert. Falls Sie Windows 10 verwenden und sich fragen, ob das gleiche Problem besteht: Keine Sorge, der Vorgang ist anders und es gibt aktualisierte Anleitungen. Für Windows 7 finden Sie hier die Anleitung zum Aktivieren und Deaktivieren von Sprunglisten.

So schalten Sie Sprunglisten in Windows 7 ein oder aus

Deaktivieren von Sprunglisten über die Taskleisteneigenschaften

  • Klicken Sie zunächst mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste und wählen Sie „Eigenschaften“. Dadurch öffnet sich das Hauptmenü, in dem Sie das Verhalten Ihrer Taskleiste und Ihres Startmenüs anpassen können.
  • Wechseln Sie im Dialogfeld „Eigenschaften von Taskleiste und Startmenü“ zur Registerkarte „Startmenü“. Dort finden Sie üblicherweise alle Personalisierungsoptionen für das Verhalten Ihres Startmenüs und Ihrer Taskleiste.
  • Suchen Sie nach der Option „ Zuletzt geöffnete Elemente im Startmenü und in der Taskleiste speichern und anzeigen“. Deaktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn Sie die Sprunglistenfunktion deaktivieren möchten. Dadurch wird Windows vollständig daran gehindert, einen Verlauf Ihrer Apps zu speichern.
  • Klicken Sie auf „Anwenden“, um Ihre Einstellungen zu speichern. Möglicherweise müssen Sie den Explorer neu starten oder aktualisieren (drücken Sie Strg+Alt+F, Ctrl + Shift + Escum den Task-Manager zu öffnen, suchen Sie dann explorer.exe, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie „Neu starten “), damit die Änderungen wirksam werden.

Reaktivierung der Sprunglisten (optional)

  • Wenn Sie die Scrolllisten später wieder aktivieren möchten, aktivieren Sie einfach das entsprechende Kontrollkästchen erneut, klicken Sie auf „Anwenden“ und starten Sie den Explorer gegebenenfalls neu. Windows reagiert manchmal etwas merkwürdig, wenn es darum geht, Einstellungsänderungen sofort anzuwenden; ein Neustart kann in diesem Fall Abhilfe schaffen.

Nur zur Info: Auf manchen Rechnern behebt das Umschalten dieser Option das Problem nicht sofort, wenn Windows zwischengespeichert ist oder sich in einem fehlerhaften Zustand befindet. Ein Neustart des PCs oder von explorer.exe hilft oft. Unter Windows 10 ist der Vorgang anders – suchen Sie nach einer Anleitung speziell für diese Version, da die Vorgehensweisen nicht identisch sind.