So verwalten Sie die Datennutzungsgrenzen für WLAN-Netzwerke in Windows 10

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In Windows 10-Versionen vor dem großen Update vom April 2018 (Version 1803) war die Überwachung des Datenverbrauchs recht einfach: Einstellungen > Netzwerk & Internet > Datennutzung. Dort konnte man den Datenverbrauch des Geräts einsehen und den Zähler bei Bedarf zurücksetzen. Allerdings war die Festlegung eines Datenlimits damals nicht für alle Netzwerktypen möglich, was besonders ärgerlich war, wenn man eine getaktete WLAN- oder Ethernet-Verbindung nutzte und den Verbrauch im Blick behalten wollte. Nutzer älterer Versionen sind daher möglicherweise auf Drittanbieter-Tools oder die App ihres Internetanbieters angewiesen. Gut zu wissen ist jedoch, dass Microsoft ab Version 1803 endlich die Möglichkeit bietet, Datenlimits für alle Netzwerke festzulegen – Mobilfunk, WLAN, Ethernet usw.

Mit dem Update vom April 2018 hat Windows 10 die Nutzung deutlich vereinfacht, indem es die Möglichkeit bietet, Datenlimits für alle Netzwerktypen festzulegen. So lassen sich unangenehme Zusatzkosten vermeiden und unerwartete Datenengpässe verhindern. Die überraschenden Benachrichtigungen „Ihr Datenvolumen ist fast aufgebraucht“ gehören nun größtenteils der Vergangenheit an. Sobald das Datenlimit erreicht ist, warnt Windows Sie – sehr praktisch. Zusätzlich können Sie die Hintergrundaktivität von Apps einschränken, wenn Sie sich Ihrem Limit nähern. Das spart noch mehr Datenvolumen – besonders nützlich bei einem Mobilfunktarif mit Datenlimit. Diese Anleitung zeigt Ihnen, wie Sie diese Limits speziell für WLAN-Netzwerke festlegen. Beachten Sie jedoch, dass der Vorgang für Ethernet mittlerweile sehr ähnlich ist, da die Funktion seit diesem Update universell verfügbar ist.

Datennutzungslimit für WLAN-Netzwerke in Windows 10 festlegen

Stellen Sie sicher, dass Sie mindestens Version 1803 verwenden, da diese Optionen sonst nicht verfügbar sind. Ihre Version finden Sie unter Einstellungen > System > Info.

Öffnen Sie die Einstellungen-App. Navigieren Sie zu Netzwerk & Internet > Datennutzung.

Wählen Sie im Dropdown-Menü „Einstellungen anzeigen für“ das WLAN-Netzwerk aus, dessen Bandbreite Sie einschränken möchten. Normalerweise ist Ihre aktuelle Verbindung voreingestellt. Wenn Sie jedoch mit mehreren WLAN-Netzwerken verbunden sind, sollten Sie für jedes Netzwerk separate Beschränkungen festlegen.

Klicken Sie im Abschnitt „Datenlimit“ auf die Schaltfläche „Limit festlegen“ – dadurch öffnet sich ein kleines Flyout, in dem Sie die Details konfigurieren können.

Wählen Sie Ihren Limittyp (monatlich, einmalig oder unbegrenzt).Legen Sie das Zurücksetzungsdatum entsprechend Ihrem Abrechnungszyklus fest und geben Sie die maximale Datenmenge ein, die Sie zulassen möchten ( MB oder GB ).Wenn Sie beispielsweise ein Limit von 120 GB haben, geben Sie 120 GB ein.

Eine Sache ist zu beachten: Die von Windows angezeigten Messwerte stimmen möglicherweise nicht exakt mit den Daten Ihres Internetanbieters überein. Es kann zu leichten Abweichungen kommen, aber die Genauigkeit reicht für ein beruhigendes Gefühl aus.

Klicken Sie auf Speichern. Windows überwacht nun Ihren Datenverbrauch im Vergleich zu diesem Limit und benachrichtigt Sie, sobald Sie sich diesem nähern. Sie können das Limit jederzeit bearbeiten oder entfernen, falls sich Ihre Situation ändert, z. B.durch ein Tarif-Upgrade oder einen Netzwerkwechsel.

Bei einer Konfiguration funktionierte das Festlegen des Limits einwandfrei – ich erhielt Benachrichtigungen, sobald ich mich meinem Datenvolumen näherte, und konnte so zusätzliche Gebühren vermeiden. Bei einem anderen Gerät reagierte der Zähler jedoch manchmal etwas verzögert oder wurde nicht sofort zurückgesetzt. Wundern Sie sich also nicht, wenn es nicht perfekt funktioniert. Dennoch ist es eine gute Möglichkeit, den Verbrauch im Blick zu behalten, ohne sich ausschließlich auf die Tools Ihres Internetanbieters verlassen zu müssen.

Und falls Sie Daten für mobile Hotspots oder USB-Tethering erfassen möchten, sollten Sie prüfen, ob diese Verbindungen im selben Panel angezeigt werden, da dies manchmal nicht der Fall ist. Im Allgemeinen deckt diese Methode WLAN jedoch recht gut ab.