So verwalten Sie Autostart-Anwendungen in Windows 7
Beim Windows-Start werden oft automatisch zahlreiche Programme gestartet – manche sind notwendig, viele aber nur unnötiger Ballast, der den PC verlangsamt. Wenn Ihr PC ewig zum Hochfahren braucht oder sich nach dem Anmelden träge anfühlt, kann das Reduzieren dieser Programme einen deutlichen Unterschied machen. Die gute Nachricht: Windows bietet integrierte Tools, um dies ohne aufwendige Drittanbieter-Apps zu erledigen. Diese können aber natürlich auch helfen, wenn Sie daran interessiert sind. Für die meisten Benutzer reicht jedoch die Systemkonfiguration völlig aus, insbesondere wenn Sie einfach nur schnell und unkompliziert einige Autostart-Programme deaktivieren möchten.
Beachten Sie, dass einige Autostart-Apps von Windows unerlässlich sind oder geschützt werden. Daher kann deren Deaktivierung zu Problemen führen, wenn Sie nicht vorsichtig vorgehen. Diese Anleitung zeigt Ihnen, wie Sie nicht benötigte Apps oder Prozesse unkompliziert deaktivieren. In der Regel genügt es, einige Kontrollkästchen zu deaktivieren. Es gibt jedoch einige Feinheiten zu beachten – beispielsweise, was zu tun ist, wenn eine App nicht deaktiviert bleibt, oder wie Sie erkennen, welche Apps deaktiviert werden sollten. Bei manchen Systemen ist ein Neustart erforderlich, damit die Änderungen vollständig wirksam werden. Wundern Sie sich nicht, wenn beim ersten Mal etwas ungewöhnlich funktioniert – Windows setzt manchmal Funktionen unerwartet zurück oder aktiviert sie wieder.
So reduzieren Sie die Anzahl der Autostartprogramme in Windows 11/10
Methode 1: Verwendung des Systemkonfigurationsprogramms (msconfig)
Diese Methode ist recht einfach und eignet sich hervorragend, um Autostartprogramme schnell zu deaktivieren. Sie ist seit Langem bekannt und wird von den meisten Windows-Versionen weiterhin unterstützt. Dadurch wird verhindert, dass unnötige Programme beim Systemstart gestartet werden, was wertvolle Sekunden oder sogar Minuten sparen kann, wenn unzählige Programme automatisch starten.
- Öffnen Sie das Start-Menü und geben Sie
msconfig.ein. Drücken Sie Enter. - Im Fenster „Systemkonfiguration“ wechseln Sie zum Tab Systemstart. Unter Windows 10 werden Sie dadurch zum Tab „Systemstart“ im Task-Manager weitergeleitet – Microsoft teilt heutzutage gerne Dinge auf.
- In Windows 11 oder den neueren Windows 10-Updates klicken Sie auf den Link Task-Manager öffnen unter der Registerkarte Autostart.
- Im Task-Manager sehen Sie eine Liste der Apps, die beim Systemstart automatisch gestartet werden. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine App, die nicht automatisch starten soll, und wählen Sie Deaktivieren. Dadurch wird verhindert, dass sie beim nächsten Start Ihres PCs ausgeführt wird.
- Schließen Sie den Task-Manager, gehen Sie zurück zur Systemkonfiguration, klicken Sie auf Anwenden und anschließend auf OK. Möglicherweise müssen Sie den Computer neu starten, damit die Änderungen wirksam werden.
Mir ist aufgefallen, dass manche Apps hartnäckig sind und sich nach einem Neustart oder Updates wieder aktivieren. In diesen Fällen müssen Sie möglicherweise die Einstellungen direkt überprüfen oder zusätzliche Tools wie Autoruns von Microsoft verwenden.
Methode 2: Verwendung der Windows-Einstellungen (für einen moderneren Ansatz)
Unter Windows 11 oder Windows 10 mit den neuesten Updates können Sie die Autostart-Programme auch über die Einstellungen-App verwalten. Diese ist übersichtlicher und benutzerfreundlicher. So können Sie die Autostart-Programme schnell umschalten, ohne den Task-Manager öffnen zu müssen, und dies ist für die meisten Nutzer einfacher.
- Öffnen Sie die Einstellungen über das Startmenü oder durch Drücken der entsprechenden Taste Windows + I.
- Navigieren Sie zu Apps > Start.
- Hier sehen Sie eine Liste von Apps mit Schaltern daneben. Deaktivieren Sie alle Apps, die nicht beim Systemstart ausgeführt werden sollen. Dadurch wird lediglich der automatische Start verhindert, die Apps werden aber nicht deinstalliert.
- Die Änderungen sollten sofort wirksam werden, aber ein Neustart könnte helfen, falls sich etwas nicht geändert zu haben scheint.
Diese Methode ist ziemlich praktisch, da sie Informationen über die Auswirkungen von Apps liefert – beispielsweise, ob sie die Startzeit tatsächlich beeinflussen. Nützlich, um diese peinlichen Startlisten auszusortieren.
Was könnte sonst noch helfen, wenn die Seiten immer noch langsam laden?
Manchmal läuft Windows auch nach dem Deaktivieren der Autostart-Apps noch träge. Dann sollten Sie genauer hinschauen – prüfen Sie auf Schadsoftware oder schauen Sie im Task-Manager nach ressourcenintensiven Prozessen. Denken Sie außerdem daran, Ihre Treiber und Windows selbst auf dem neuesten Stand zu halten, da veraltete Software ebenfalls zu Verzögerungen oder Abstürzen führen kann.
Und wenn das nicht hilft, sollten Sie vielleicht den Zustand Ihrer Festplatte überprüfen oder erwägen, einige Dienste über die Dienste-Verwaltung zu deaktivieren oder sogar einen sauberen Neustart durchzuführen, um zu sehen, ob eine bestimmte Anwendung oder ein bestimmter Dienst Probleme verursacht.