So übertragen Sie Kaspersky-Einstellungen zwischen Geräten

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Dieser Leitfaden richtet sich vor allem an Nutzer von Kaspersky Antivirus oder Internet Security, die gerne mit den Standardeinstellungen experimentieren. Viele von uns nehmen nach der Installation Anpassungen vor, um die Leistung zu optimieren oder die Sicherheit zu erhöhen. Das Problem: Bei einer Neuinstallation von Windows oder dem Wechsel zu einem neuen Rechner gehen diese Anpassungen verloren, sofern sie nicht gesichert wurden. Daher ist es wichtig, die Einstellungen vorher zu exportieren. So lässt sich später ein schneller Import viel Ärger ersparen. Und für alle, die mehrere Geräte verwalten, ist das eine echte Zeitersparnis.

Manchmal ist das erneute Importieren gespeicherter Einstellungen nicht so einfach wie gedacht, insbesondere nach Software-Updates oder manuellen Änderungen, die nicht im Backup enthalten sind. Eine korrekte Vorgehensweise kann den Unterschied zwischen einer reibungslosen Übergabe und Frustration ausmachen. Sobald Sie wissen, wo sich alles befindet, dauert es nur wenige Minuten. Bei manchen Konfigurationen funktioniert der Import nicht beim ersten Versuch; ein Neustart des Computers oder der App kann in diesem Fall hilfreich sein.

So exportieren und importieren Sie Kaspersky-Einstellungen

Methode 1: Exportieren und Importieren von Einstellungen über die Kaspersky-Oberfläche

Warum es hilfreich ist: Dies ist die einfachste Methode, Ihre Anpassungen zu sichern, ohne in Konfigurationsdateien wühlen zu müssen. Sie eignet sich besonders, wenn Sie Ihre Einstellungen übersichtlich verwalten möchten – beispielsweise vor einer größeren Neuinstallation oder einfach nur, um ein Backup zu erstellen. Es wird eine einfache Datei erstellt, die die meisten Einstellungen, Protokolle und Regeln beibehält. Aufgrund der Interaktion zwischen Windows und Kaspersky kann es beim Export-/Importvorgang gelegentlich zu unerwarteten Problemen kommen, z. B.dass bestimmte Anpassungen verloren gehen oder einige Schritte nach dem Import wiederholt werden müssen.

Wann es relevant ist: Wenn Sie lediglich Einstellungen zwischen verschiedenen Rechnern übertragen oder Ihr System neu installieren, erleichtert Ihnen diese schnelle Export-/Importfunktion die Arbeit. Besonders praktisch ist sie, wenn Sie stundenlang an Ihrem Sicherheitsprofil herumgebastelt haben und nicht alles noch einmal machen möchten.

Öffnen Sie Kaspersky und bereiten Sie den Export Ihrer Einstellungen vor:

  • Klicken Sie auf das Kaspersky-Symbol in der Taskleiste, um das Hauptfenster zu öffnen.
  • Wählen Sie die Schaltfläche „Einstellungen“ in der oberen rechten Ecke – es handelt sich um das Zahnradsymbol.
  • Klicken Sie anschließend auf das Symbol „Erweiterte Einstellungen“ – in der Regel ein kleines Zahnrad oder ein Symbol mit drei Punkten, das Sie zum detaillierten Menü führt.
  • In der linken Seitenleiste finden Sie die Option „Einstellungen verwalten“. Sie ist unter „Erweiterte Einstellungen“ versteckt – manchmal müssen Sie auf den Pfeil klicken, um sie zu erweitern.
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche „Exportieren“. Ein Speicherdialog wird angezeigt – speichern Sie die Datei an einem leicht zugänglichen Ort, z. B.auf Ihrem Desktop oder einem USB-Stick. Die Datei ist je nach Version üblicherweise eine `.xml`- oder `.json`-Datei.

Soweit so gut. Wenn Sie diese Einstellungen später importieren möchten:

  • Öffnen Sie Kaspersky erneut und gehen Sie zu Einstellungen > Erweiterte Einstellungen > Einstellungen verwalten.
  • Klicken Sie auf „Importieren“. Navigieren Sie zu dem Speicherort Ihrer Sicherungsdatei.
  • Wählen Sie die Datei aus und klicken Sie auf „Öffnen“. Kaspersky verarbeitet die Datei, und hoffentlich werden alle Ihre Änderungen in die App übernommen. Es kann zu einer kurzen Wartezeit oder einem Dialogfeld kommen.

Hinweis: Manchmal werden beim Import nicht alle Änderungen erfasst, wenn die Dateien inkompatibel sind oder sich die Version geändert hat. Seien Sie daher darauf vorbereitet, einige Dinge manuell nachzuholen.

Option 2: Manuelles Sichern von Konfigurationsdateien oder Registrierungseinstellungen

Wer es etwas abenteuerlicher mag oder mehr Kontrolle wünscht, kann versuchen, Konfigurationsdateien direkt aus dem Programmverzeichnis (oft C:\ProgramData\Kaspersky ) zu kopieren oder die zugehörigen Registrierungsschlüssel zu exportieren. Vorsicht: Das ist riskanter und erfordert Kenntnisse im Umgang mit Windows-Dateien und der Registrierungsbearbeitung. Normalerweise hilft es, einen kompletten Registrierungsschlüssel zu exportieren HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\KasperskyLab, aber sichern Sie vorher unbedingt alles, denn ein Fehler kann schwerwiegende Folgen haben.

Und noch ein kleiner Tipp: Wenn Sie Windows Defender unter Windows 8 verwenden, denken Sie daran, dass Sie im Kontextmenü per Rechtsklick die Option „ Mit Windows Defender scannen“ auswählen können, um einen Schnellscan durchzuführen. Das ist zwar nur eine kleine Funktion, spart aber Zeit, wenn Sie eine Datei oder einen Ordner verdächtig finden.