So übernehmen Sie die Besitzrechte an einem Ordner oder einer Datei in Windows 7
Das Übernehmen der Besitzrechte für Dateien oder Ordner ist oft mühsam, insbesondere wenn man Systemdateien oder -ordner bearbeiten muss und Windows dies immer wieder blockiert. Zwar gibt es verschiedene Möglichkeiten, aber wer möchte schon jedes Mal die Eingabeaufforderung öffnen oder Berechtigungen manuell anpassen? Manchmal erspart eine einfache Kontextmenüoption viel Ärger. Im Grunde wünscht man sich, dass die Option „Besitz übernehmen“ per Rechtsklick automatisch erscheint, sodass man nur noch einen Knopf drücken muss, anstatt sich jedes Mal mit Berechtigungen herumzuschlagen.
Diese Anleitung beschreibt eine recht einfache Methode: das Hinzufügen der Option „Besitz übernehmen“ direkt zum Kontextmenü durch eine Registry-Datei. Es geht schnell, erfordert keine Installation von Drittanbieter-Tools (es sei denn, Sie benötigen zusätzliche Funktionen) und funktioniert unter Windows 7. Warum das nicht standardmäßig funktioniert, ist mir ein Rätsel, aber Windows macht einfache Dinge gerne kompliziert.
So fügen Sie „Besitz übernehmen“ zum Kontextmenü von Windows 7 hinzu
Diese Methode beinhaltet das Importieren eines Registry-Eintrags, wodurch eine praktische Option im Kontextmenü hinzugefügt wird. Das ist nützlich, denn nach der Einrichtung können Sie mit wenigen Klicks die Besitzrechte an beliebigen Dateien oder Ordnern übernehmen. Ein kleiner Hinweis: Änderungen an der Registry können riskant sein, wenn Sie nicht vorsichtig vorgehen. Sichern Sie Ihre Registry daher im Zweifelsfall vorher oder erstellen Sie zumindest einen Wiederherstellungspunkt. Allerdings funktioniert dies nicht immer auf Anhieb – möglicherweise ist ein Neustart oder eine erneute Anmeldung erforderlich –, aber in der Regel ist es unkompliziert.
Die Registrierungsdatei wird vorbereitet
- Laden Sie die Registry-Zusammenführungsdatei herunter : Die Datei „Ownership.zip“ finden Sie hier. Es handelt sich dabei um ein kleines Registry-Skript in einem ZIP-Archiv. Keine Sorge, es ist sicher. Laden Sie es aber unbedingt über den angegebenen Link herunter, um Schadsoftware zu vermeiden.
- Entpacken Sie die ZIP-Datei : Öffnen Sie die ZIP-Datei und extrahieren Sie die Datei mit dem angegebenen Namen
Ownership.regauf Ihren Desktop oder einen anderen leicht zu findenden Ort. Die Dateiendung kann angezeigt werden, wenn Sie unter „ Ordneroptionen “ > „Ansicht“ > „Erweiterungen bekannter Dateitypen ausblenden“ das Häkchen entfernen. Dies ist jedoch optional. Windows hat keine Einwände, wenn die Dateiendung ausgeblendet bleibt.
Zusammenführen des Registrierungseintrags
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf
Ownership.regund wählen Sie „Zusammenführen“. Dadurch wird Windows aufgefordert, die Option „Besitz übernehmen“ zu Ihrem Kontextmenü hinzuzufügen – warum sollte man es unnötig kompliziert machen? - Wenn die Benutzerkontensteuerung (UAC) um Erlaubnis fragt, klicken Sie auf „Ja“. Bestätigen Sie anschließend die Zusammenführung der Registrierungseinträge, indem Sie im angezeigten Popup erneut auf „Ja“ klicken. Klicken Sie abschließend auf „OK“ in der Erfolgsmeldung. Das klingt einfach, aber bei manchen Systemen werden die Änderungen nicht sofort wirksam. Starten Sie den Computer neu oder melden Sie sich ab und wieder an, falls die neue Option nicht sofort angezeigt wird.
Sobald das erledigt ist, sollte beim Rechtsklick auf eine beliebige Datei oder einen Ordner die neue Option „ Besitz übernehmen “ im Kontextmenü erscheinen. Das ist besonders hilfreich bei hartnäckigen Berechtigungen – lästiges Umständliches muss man nicht mehr jedes Mal anwenden.
Wie man die neue Option konkret nutzt
- Schritt 1: Suchen Sie die Datei oder den Ordner, den Sie bearbeiten möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie „ Besitz übernehmen“. Sie werden sehen, wie viel einfacher dadurch Berechtigungen geändert oder Dateien ersetzt werden können, die Windows blockiert.
- Schritt 2: Wählen Sie einfach „Besitz übernehmen“. Windows ändert die Berechtigungen automatisch, sodass Sie die volle Kontrolle haben. Je nach Ihren Aktionen können vereinzelt Meldungen oder Verzögerungen auftreten, aber im Allgemeinen funktioniert es einwandfrei.
Ehrlich gesagt ist diese Vorgehensweise etwas ungewöhnlich, aber unter Windows 7 funktioniert sie zuverlässig. Manchmal reicht ein Neustart oder eine kurze erneute Anmeldung, damit das Menü erscheint, insbesondere wenn das System mit anderen Anpassungen überladen ist. Es ist einer dieser kleinen Tricks, die einem viel Ärger ersparen können, wenn man mit Systemdateien arbeitet oder knifflige Berechtigungsprobleme hat.