So sparen Sie beim Spielen von Videospielen Geld

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Sie entscheiden sich, das Spiel zu kaufen, das Ihnen Ihre Freunde empfohlen haben. Sobald Sie das Spiel heruntergeladen haben, können Sie es kaum erwarten, loszulegen. Doch sobald Sie sich tatsächlich ins Spiel stürzen, stellen Sie fest, dass viele Funktionen extra kosten oder kostenpflichtig sind. Frustrierend, oder? Es ist schon ärgerlich, wenn man denkt, man zahlt nur für das Basisspiel, aber dann wird es zu einer ständigen Ausgabe.

Die meisten von uns gehen davon aus, dass für den anfänglichen Preis die meisten Funktionen kostenlos sein sollten – wie das Spielen mit Freunden oder das Freischalten bestimmter Level. Manche Spiele verwickeln einen jedoch in Mikrotransaktionen oder Abonnements. Wenn man also zu hohe Ausgaben vermeiden und die Kontrolle behalten möchte, gibt es ein paar Tricks, die einen Versuch wert sind. Nicht alle Spiele sind hinterhältig, aber manche überschreiten diese Grenze definitiv.

Tipps, um Ihre Ausgaben beim Spielen unter Kontrolle zu halten

Das Wichtigste zuerst? Lesen Sie das Kleingedruckte, auch wenn es langweilig ist. Es klingt zwar mühsam, kann aber viel Geld sparen. Prüfen Sie, was im Kauf enthalten ist – ist der Kauf kostenpflichtig oder mit Abonnements verbunden? Sehen Sie sich beispielsweise die Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder die Informationen zu In-App-Käufen an, die irgendwo im Spielmenü oder in der App-Store-Beschreibung zu finden sind. Zwar sind sie meist versteckt, aber ein kurzer Blick lohnt sich.

Werfen Sie immer einen kurzen Blick auf die Kosten für Zusatzfunktionen. Normalerweise finden Sie diese Informationen unten auf der App-Store-Seite oder im Spielmenü. Wenn Sie wiederkehrende oder versteckte Kosten sehen, ist das ein Warnsignal. Fragen Sie auch Freunde oder Online-Foren, ob sie schon einmal auf unerwartete Kosten gestoßen sind. Manchmal erscheint ein erster Kauf sinnvoll, bis ein zweiter, unverzichtbarer Artikel das Spielerlebnis ruiniert.

Bevor Sie sich entscheiden, prüfen Sie, ob das Spiel dauerhaft kostenlose Funktionen bietet. Manche Spiele bieten zwar anfangs kostenlose Inhalte an, um Sie zu ködern, aber später wird alles Weitere kostenpflichtig. Das ist zwar unseriös, aber üblich. Wenn Sie anfangs kostenlose Angebote bemerken, planen Sie den späteren Druck ein, zu zahlen – denn so läuft es oft.

Impulskäufe sind eine weitere Falle. Sie kennen diese zeitlich begrenzten Angebote, die auftauchen, während Sie mitten in der Unterhaltung sind. Sie verleiten Sie zum hastigen Kauf, oft ohne den Artikel wirklich zu brauchen. Diese zeitlich begrenzten Verkäufe sollen Sie dazu bringen, FOMO (Angst vor dem Kauf) zu haben und zum Kauf zu verleiten. Ehrlich gesagt, bei manchen Konstellationen klappt das beim ersten Mal nicht, bei anderen ist es schwer zu widerstehen. Beste Lösung? Überlegen Sie kurz, bevor Sie auf „Jetzt kaufen“ klicken, besonders wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie den Artikel wirklich wollen oder brauchen.

Viele Spiele bieten Ihnen auch eine Art „Rettungsleine“, wie Rettungsoptionen oder schnelle Wiederbelebungspakete. Das ist natürlich mit Kosten verbunden. Es ist verlockend, besonders wenn Sie viel investiert haben und Ihren Fortschritt nicht verlieren möchten. Aber so werden Sie dazu gebracht, weiter Geld auszugeben? Kleine Ausgaben summieren sich schnell – wie wenn Sie hier und da einen Dollar bezahlen und dann feststellen, dass Sie mehr ausgegeben haben als geplant.

Eine weitere gute Idee ist es, Ihre Ausgaben in echtem Geld – nicht in Spielwährung – zu protokollieren. Es ist erstaunlich, wie schnell sich diese kleinen Mikrotransaktionen summieren. Wenn Sie diese Zahl sehen, kann das helfen, zukünftige Impulskäufe einzudämmen. Diese Methode ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie dazu neigen, den Überblick über Ihre Ausgaben zu verlieren.

Abschluss

Ein letzter Tipp: Informieren Sie sich, welche Unternehmen ihre Spiele mit In-App-Käufen überschwemmen. Wenn Sie ein Spiel von einem Entwickler sehen, der dafür bekannt ist, kostenpflichtige Upgrades anzubieten, sollten Sie sich vor dem Kauf noch etwas Zeit lassen. Ein wenig Recherche kann Sie davor bewahren, in endlose Kauffallen zu tappen. Lassen Sie sich außerdem nicht nur vom Hype oder der glänzenden Grafik mitreißen. Manchmal lohnt es sich einfach nicht, viel Geld für ein „Vollerlebnis“ auszugeben, das mehr kostet als das Spiel selbst.

Das eigene Ausgabeverhalten zu analysieren, macht nicht immer Spaß, lohnt sich aber auf lange Sicht. Hoffentlich helfen diese Tricks dabei, deinen Geldbeutel zu schonen und du kannst weiterhin ohne schlechtes Gewissen spielen. Denk einfach daran: Weniger spontane Ausgaben, mehr Planung und vielleicht auch das Kleingedruckte sorgfältig lesen. Wir drücken die Daumen, dass jemand damit ein paar Euro sparen kann.

Zusammenfassung

  • Lesen Sie vor dem Kauf alle Geschäftsbedingungen
  • Prüfen Sie vorab die Kosten für In-App-Käufe
  • Fragen Sie Freunde oder recherchieren Sie kurz online
  • Identifizieren Sie Spiele oder Unternehmen, die zu viele kostenpflichtige Funktionen anbieten
  • Verfolgen Sie regelmäßig Ihre tatsächlichen Ausgaben

Zusammenfassung

Alles in allem kann es hilfreich sein, vorsichtig zu sein und sich vor dem Kauf gut zu informieren. Nicht jedes Spiel ist hinterhältig, aber sobald man die Muster erkennt, fällt es leichter, die Finger davon zu lassen. Hoffentlich spart das ein paar Stunden und Geld für jemanden, der seinen Spielspaß behalten möchte – ohne unerwartete Rechnungen. Viel Glück und viel Spaß beim Spielen, ohne das Budget zu sprengen!