So senden Sie große Anhänge über 25 MB in Outlook.com
Seit dem Start von Outlook.com fragen sich viele, wie man richtig große Dateien – über 25 MB – problemlos versenden kann. Natürlich gibt es unzählige kostenlose Möglichkeiten zum Dateiaustausch, aber E-Mail erscheint oft am einfachsten, besonders wenn man die Datei nur mit jemandem teilt, der schnell damit umgehen kann. Outlook.com bietet tatsächlich eine praktische Funktion zum Versenden von Dateien bis zu 300 MB, doch nicht jeder kennt sie oder weiß, wie man sie optimal nutzt.
Diese Anleitung richtet sich an alle, die schon einmal die frustrierende Fehlermeldung „Datei zu groß“ erhalten und nach einer zuverlässigen Lösung gesucht haben. Sie erfahren, wie Sie große Dateien auf SkyDrive (jetzt OneDrive, früher SkyDrive) hochladen und anschließend einen Link senden, damit Ihr Empfänger die Datei problemlos herunterladen kann. Der Trick ist einfach: Anstatt die Datei direkt anzuhängen, laden Sie sie auf OneDrive hoch und senden den Freigabelink. So umgehen Sie die Beschränkung auf 25 MB für Anhänge und bleiben innerhalb des von Outlook.com erlaubten Limits von 300 MB.
Nur zur Info: Es mag etwas seltsam klingen, aber je nach Internetverbindung und Dateigröße kann der Upload einige Minuten oder bei sehr großen Dateien sogar länger dauern. Bei manchen Systemen funktioniert es nach einem Neustart problemlos, bei anderen ist eventuell ein kurzes Aktualisieren des Browsers nötig. Outlook versieht die E-Mail übrigens mit einem Hinweis wie „Dieser Benutzer hat eine Datei zum Teilen“, wodurch klar wird, dass der Empfänger nach einem Link suchen und keinen großen Anhang erwarten sollte.
So senden Sie große Dateien bis zu 300 MB in Outlook.com
Methode 1: Verwendung der SkyDrive-/OneDrive-Linkfreigabe
Warum das hilft: Bei dieser Methode geht es darum, die E-Mail-Größenbeschränkung zu umgehen. Wenn die Warnung „Datei zu groß“ erscheint, können Sie Ihre Datei direkt in OneDrive hochladen und anschließend den Link teilen. Das funktioniert zuverlässig und verhindert, dass Ihr Posteingang überfüllt wird. Wenn es funktioniert, klickt der Empfänger einfach auf den Link und lädt die Datei herunter – ganz unkompliziert.
Wann das zutrifft: Wenn Ihre Anlage größer als 25 MB, aber kleiner als 300 MB ist, ist diese Methode die beste Wahl. Erscheint die Meldung „Datei ist zu groß“, sollten Sie in der Regel auf Cloud-Sharing umsteigen.
Was Sie erwartet: Die E-Mail enthält einen Link zu Ihrer hochgeladenen Datei auf OneDrive. Ihr Empfänger erhält eine Benachrichtigung oder einen Link in der E-Mail, um darauf zuzugreifen. Der Upload kann mitunter einige Minuten oder länger dauern, insbesondere bei großen Dateien oder langsamer Internetverbindung.
Meiner Erfahrung nach erscheint beim Klicken auf „Dateien anhängen“ und anschließender Dateiauswahl eine Warnung, falls die Datei größer als 25 MB ist. Anstatt den Vorgang abzubrechen, klicken Sie auf „ Dateien mit OneDrive senden“ (in älteren Versionen auch SkyDrive genannt).Daraufhin öffnet sich ein kleines Fenster zum Hochladen. Outlook fügt anschließend automatisch den Link ein – klicken Sie einfach auf „Senden“, sobald Sie bereit sind.
Methode 2: Manuelles Hochladen und Teilen
Warum das hilfreich ist: Manche Nutzer laden Dateien lieber manuell hoch, insbesondere wenn sie selbst bestimmen möchten, wo und wie die Datei gespeichert wird. Diese Methode funktioniert auch, wenn die in Outlook integrierte Freigabefunktion nicht richtig funktioniert oder auf Ihrem Gerät nicht verfügbar ist.
Anwendungsfall: Wenn Sie bereits mit OneDrive vertraut sind oder Dateien direkt von Ihrem Desktop hochladen möchten, ist diese Vorgehensweise unkompliziert. Laden Sie die Dateien einfach hoch und kopieren Sie anschließend den Link in Ihre E-Mail.
So funktioniert es: Sie laden die Datei direkt in Ihr OneDrive-Konto ( https://onedrive.live.com ) hoch und generieren anschließend einen Freigabelink. Senden Sie den Link per E-Mail, nicht die Datei selbst. Auf manchen Geräten kann die Upload-Option anders aussehen oder eine vorherige Anmeldung erfordern, aber nach der Einrichtung funktioniert es in der Regel ganz einfach.
Bei einer Konfiguration hat es auf Anhieb funktioniert, bei einer anderen musste ich den Cache leeren oder einen anderen Browser ausprobieren. Tipp: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei in OneDrive, wählen Sie „ Freigeben“ und generieren Sie einen Link mit Lese- oder Bearbeitungsrechten – ganz nach Ihren Wünschen. Fügen Sie diese URL direkt in Ihre E-Mail ein. Fertig.
Lösungen, falls das Hochladen oder Teilen nicht funktioniert
Wenn der Upload hängt oder Fehler auftreten, überprüfen Sie Ihre Internetverbindung oder wechseln Sie den Browser – manchmal funktionieren Chrome oder Edge einfach besser. Auch das Löschen von Cache und Cookies kann helfen. Und wenn sich nichts tut, behebt oft ein anderes Gerät das Problem. Wenn Sie die Outlook-App anstelle der Webversion verwenden, beachten Sie, dass die Cloud-Freigabefunktionen manchmal eingeschränkt sind oder sich hinter anderen Menüs verbergen. Unter Einstellungen > E-Mail > Anhänge finden Sie möglicherweise zusätzliche Optionen oder Schalter für große Dateien.
Zusammenfassung
- Verwenden Sie die Option „Dateien über SkyDrive/OneDrive senden“, wenn Sie große Dateien haben.
- Laden Sie Ihre großen Dateien zuerst auf OneDrive hoch und teilen Sie dann die Links in Ihrer E-Mail.
- Falls der Upload fehlschlägt, leeren Sie den Cache oder versuchen Sie es mit einem anderen Browser – manchmal hilft auch ein Neustart.
- Behalten Sie Ihre Internetgeschwindigkeit im Auge – das Hochladen großer Dateien kann einige Zeit dauern.
Zusammenfassung
Das ist im Wesentlichen alles. Große Dateien über Outlook.com zu versenden ist etwas komplizierter als kleine, aber sobald man den Dreh mit dem Hochladen und Teilen von Links raus hat, läuft es reibungslos. Egal, ob es sich um ein 200 MB großes Video oder eine riesige Projektdatei handelt – dieser Trick ist Gold wert. Beachten Sie jedoch, dass die Upload-Zeiten variieren können und Sie manchmal die Seite aktualisieren oder den Browser wechseln müssen, damit alles einwandfrei funktioniert. Hoffentlich hilft das einigen, sich den Aufwand zu ersparen und große Dateien problemlos zu versenden.