So richten Sie PWAs unter Windows 11 ein
Progressive Web Apps (PWAs) sind eine Art ungewöhnlicher Hybrid: Sie bieten das Gefühl nativer Apps, laufen aber direkt im Browser. Wer schon einmal versucht hat, sie unter Windows 11 zum Laufen zu bringen, weiß, dass es sich manchmal wie ein Ratespiel anfühlt, zumal die Unterstützung zwar recht gut, aber nicht immer reibungslos funktioniert. Dieser Leitfaden hilft Ihnen dabei, diese Apps problemlos zu installieren und zu nutzen – egal ob Sie Edge, Chrome oder den Microsoft Store bevorzugen. Nach diesen Schritten sollte Ihre PWA wie jede andere App funktionieren: angeheftet, einfach zu öffnen und vielleicht sogar in der Taskleiste. Manchmal werden Sie zur Installation aufgefordert, manchmal nicht – aber es gibt Tricks für beides. Außerdem finden Sie hier eine Übersicht über mögliche Fehlerquellen, falls nichts zu funktionieren scheint. Denn ehrlich gesagt: Windows und PWAs vertragen sich nicht immer perfekt, aber es gibt Möglichkeiten, die Kompatibilität zu verbessern.
So installieren Sie PWAs unter Windows 11
Microsoft Edge verwenden
Am einfachsten ist es für Windows 11-Nutzer, da Edge integriert ist und PWAs optimal unterstützt. Es mutet zwar etwas seltsam an, dass Microsoft Edge so stark beworben hat, aber so ist es nun mal, und das bedeutet eine ziemlich gute native Unterstützung für PWAs.
So läuft es oft ab:
- Öffnen Sie Microsoft Edge.
- Navigieren Sie zu der Website, die PWAs unterstützt – Twitter, Pinterest, YouTube oder eine andere Website, die Sie häufig nutzen und die explizit die Unterstützung von PWAs erwähnt.
- Sobald die Seite geladen ist, achten Sie auf eine Aufforderung oder das Installationssymbol – normalerweise direkt in der Adressleiste oder manchmal als kleines Puzzleteil-Symbol. Wenn Sie es sehen, klicken Sie auf „Installieren“.
- Es erscheint ein Bestätigungsfenster. Klicken Sie erneut auf „Installieren“. Manchmal erscheint auf der Website nur ein Banner mit der Frage, ob Sie die Software installieren möchten, manchmal müssen Sie auf das kleine Symbol klicken.
- Danach ist es im Wesentlichen erledigt. Die App erscheint im Startmenü und kann bei Bedarf sogar an die Taskleiste angeheftet werden, um schnell darauf zugreifen zu können.
Diese Methode ist praktisch, da sie direkt von der PWA-Unterstützung von Edge unterstützt wird, aber nicht auf jeder Website wird die Installationsaufforderung angezeigt – manchmal muss man manuell nach dem Symbol suchen oder die Hilfeseiten der Website konsultieren.
Ich verwende Google Chrome.
Wenn Ihnen Chrome besser gefällt, kein Problem – auch Chrome unterstützt PWAs, wenn auch nicht ganz so ausgereift wie Edge. Manchmal klappt es etwas unzuverlässiger, aber so funktioniert es:
- Öffne Google Chrome.
- Besuchen Sie Ihre bevorzugte PWA-fähige Website.
- Wenn die Website Installationsaufforderungen unterstützt, sehen Sie ein kleines Installationssymbol (ein Pluszeichen oder ein Mobilgerät mit einem Pluszeichen) in der Adressleiste oder daneben. Klicken Sie darauf – oder gegebenenfalls auf ein Menü mit der Option „Installieren“ im Drei-Punkte-Menü.
- Chrome fragt Sie, ob Sie die App installieren möchten. Bestätigen Sie dies, und die App wird Ihrer App-Liste hinzugefügt und erscheint manchmal im Startmenü.
Nicht jede Website unterstützt dies optimal, aber die meisten großen schon. Sie erhalten eine kurze Bestätigung, dass die PWA hinzugefügt wurde, und können sie dann anheften oder wie eine native App starten.
Verwendung des Microsoft Store
Manche PWAs sind direkt im Microsoft Store verfügbar, was die Nutzung vereinfacht, wenn man eine appähnlichere Oberfläche bevorzugt oder einfach Browser-Aufforderungen vermeiden möchte. Außerdem ist es etwas übersichtlicher.
- Öffnen Sie das Startmenü und suchen Sie dann nach Microsoft Store.
- Nutzen Sie die Suchleiste im Store, um Ihren bevorzugten Dienst oder Ihre bevorzugte App zu finden. Falls es sich um eine PWA handelt, wird sie dort angezeigt.
- Klicken Sie auf die App und anschließend auf Installieren.
Diese Methode eignet sich gut für bekannte Dienste, die ihre PWAs im App Store anbieten, wie Spotify oder Twitter. Manchmal laden Entwickler PWAs auch manuell hoch, bevor sie eine eigenständige Version veröffentlichen können.
So öffnen und verwenden Sie eine PWA unter Windows 11
Nach der Installation verhalten sich diese Apps wie native Windows-Anwendungen. Sie erscheinen im Startmenü und sind mit einem Rechtsklick und der Auswahl von „An Taskleiste anheften“ nur einen Klick entfernt. Das Navigieren zum Startmenü, die Eingabe des Namens Ihrer PWA und das Starten fühlen sich meist intuitiv an. Sollte die PWA jedoch nicht starten oder nicht ordnungsgemäß funktionieren, könnte dies an einem Cache- oder Kompatibilitätsproblem liegen.
Manche PWAs benötigen Berechtigungen oder Updates. Halten Sie daher Windows und Ihren Browser auf dem neuesten Stand, um Probleme zu vermeiden. Falls eine PWA fehlerhaft ist oder nicht startet, versuchen Sie, sie zu deinstallieren und neu zu installieren – manchmal behebt eine Neuinstallation seltsame Probleme.
Auf einem System funktionierte eine über Chrome installierte PWA einwandfrei, auf einem anderen hingegen ließ sie sich zwar installieren, aber erst nach einigem Herumprobieren öffnen. Windows und PWAs scheinen ein etwas zwiespältiges Verhältnis zu haben, doch mit etwas Geduld sind die meisten nutzbar.
Zusammenfassung
- PWAs sind Webanwendungen, die wie native Anwendungen installiert und ausgeführt werden können.
- Verwenden Sie Edge oder Chrome, um PWAs über Eingabeaufforderungen oder Menüoptionen hinzuzufügen.
- Einige Apps sind nur über den Microsoft Store erhältlich.
- Nach der Installation können Sie das Programm zur einfacheren Handhabung an das Startmenü oder die Taskleiste anheften.
- Halten Sie sich auf dem Laufenden und vergessen Sie nicht den Cache – manchmal hilft es, Cookies zu löschen oder das Programm neu zu installieren.
Zusammenfassung
Die Installation und der reibungslose Betrieb von PWAs unter Windows 11 sind nicht immer ganz einfach – manchmal ist es ein bisschen Ausprobieren. Sind sie aber erst einmal eingerichtet, fühlen sich Web-Apps viel besser integriert an, fast wie native Windows-Anwendungen. Warum es manchmal funktioniert und manchmal nicht, weiß ich nicht genau, aber diese Methoden sollten die meisten Fälle abdecken. Hoffentlich hilft das jemandem, Zeit und Frust zu sparen.