So richten Sie ein, dass Chrome beim Windows-Start automatisch gestartet wird

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Viele Nutzer wünschen sich, dass Chrome beim PC-Start automatisch geöffnet wird, besonders wenn sie den ganzen Tag am Computer arbeiten. Doch die Einrichtung kann sich als etwas knifflig erweisen – Windows macht es einem nicht immer leicht, vor allem nach neueren Updates oder wenn viele Erweiterungen und Einstellungen die Bedienung durcheinanderbringen. Manchmal erscheint Chrome gar nicht dort, wo man es erwartet, oder die Verknüpfungen funktionieren nicht. Daher zeigen wir Ihnen hier Schritt für Schritt, wie Sie Chrome beim Systemstart aktivieren – und wie Sie ihn wieder deaktivieren, falls er sich zu oft öffnet. Beachten Sie jedoch, dass diese Tricks auf manchen Systemen nach einem Neustart oder kleineren Anpassungen möglicherweise erst nach einem zweiten Versuch funktionieren, da Windows bei Startprogrammen manchmal unberechenbar ist.

So starten Sie Chrome automatisch beim Windows-Start

Methode 1: Manuelle Verwendung des Autostart-Ordners

Chrome manuell zum Autostart-Ordner hinzuzufügen ist zwar etwas altmodisch, aber zuverlässig. Warum das hilft? Weil jedes Programm, das Sie in diesen Ordner verschieben, beim Windows-Start automatisch geöffnet wird. Normalerweise ist das unkompliziert, aber manchmal befindet sich Chrome nicht dort, wo man es erwartet, oder die Verknüpfung macht Probleme. Wenn alles funktioniert, sollte Chrome direkt nach der Anmeldung starten und einsatzbereit sein. Falls nicht, überprüfen Sie die Verknüpfung oder versuchen Sie die andere Methode.

  1. Suchen Sie zunächst Chrome – klicken Sie dazu auf „Start“ oder auf die Taskleiste, geben Sie „Chrome“ ein Google Chromeund klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. Wählen Sie im Kontextmenü „ Dateispeicherort öffnen“. Dadurch gelangen Sie zum Speicherort der Chrome-Verknüpfung. Falls sich diese in einem Verknüpfungsordner befindet, denken Sie daran: Sie benötigen die eigentliche ausführbare Datei, nicht nur die Verknüpfung. Bei manchen Systemen müssen Sie zu C:\Programme\Google\Chrome\Application navigieren.
  2. Sobald Sie die Chrome-Verknüpfung sehen, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie „Kopieren“. Sie müssen sie nicht ausschneiden – so bleibt das Original erhalten.
  3. Drücken Sie nun die Windows-Taste + R (oder klicken Sie auf Start und suchen Sie nach „Start Run“) und geben Sie „ Start“ ein shell:startup. Drücken Sie die Eingabetaste. Dieser Befehl öffnet Ihren persönlichen Autostart-Ordner – stellen Sie sich diesen als den Ort vor, an dem Windows prüft, welche Programme beim Anmelden ausgeführt werden sollen.
  4. Klicken Sie in diesem Ordner einfach mit der rechten Maustaste in einen leeren Bereich und wählen Sie „Einfügen“. Fertig! Ihre Chrome-Verknüpfung öffnet sich nun beim Anmelden. Auf manchen Rechnern kann es ein oder zwei Neustarts dauern, bis die Änderung wirksam wird, aber in der Regel funktioniert es.

Methode 2: Erstellen einer Verknüpfung im Autostart-Ordner mithilfe des Assistenten

Das ist im Prinzip dasselbe, nur dass hier Windows dazu gebracht wird, eine neue Verknüpfung für Chrome direkt im Autostart-Ordner zu erstellen. Wenn die erste Methode nicht funktioniert und das Chrome-Symbol nicht angezeigt wird oder Chrome sich nicht starten lässt, kann dies eine gute Alternative sein. Es ist auch nützlich, wenn man das Startverhalten von Chrome anpassen möchte, beispielsweise durch das Hinzufügen von Befehlszeilenparametern.

  1. Öffnen Sie das Ausführen -Dialogfeld, indem Sie „Ausführen“ in die Suchleiste eingeben oder die entsprechende Taste drücken Windows + R. Geben Sie anschließend „Ausführen“ ein shell:startupund drücken Sie die Eingabetaste. Sie sollten nun im Autostart-Ordner landen.
  2. Klicken Sie auf Neu > Verknüpfung. Dadurch wird der Assistent zum Erstellen von Verknüpfungen geöffnet.
  3. Klicken Sie auf „Durchsuchen“ und navigieren Sie zu C:\Program Files\Google\Chrome\Application. Wählen Sie Chrome.exe aus und klicken Sie anschließend auf „OK“.
  4. Klicken Sie auf „Weiter“ und geben Sie Ihrer Verknüpfung einen Namen (standardmäßig wird „Chrome“ verwendet, was in Ordnung ist).Schließen Sie die Eingabe ab, und fertig: Chrome sollte beim nächsten Windows-Start automatisch geöffnet werden.

So verhindern Sie, dass Chrome automatisch startet

Wenn Chrome sich etwas hartnäckig verhält oder einfach nicht jeden Morgen automatisch starten muss, lässt es sich genauso einfach deaktivieren – vorausgesetzt, es befindet sich im Autostart-Ordner oder in der Liste der installierten Programme. Manchmal startet Chrome automatisch, weil eine Einstellung aktiviert oder eine Erweiterung installiert wurde. In beiden Fällen ist der Vorgang simpel, aber Windows macht es einem an einigen Stellen etwas schwerer.

  1. Öffnen Sie die Einstellungen ( Windows + I ) und gehen Sie dann zu Apps > Autostart. Insbesondere unter Windows 11 werden Ihnen auf dieser Seite alle Apps angezeigt, die beim Systemstart ausgeführt werden sollen. Suchen Sie Chrome in dieser Liste.
  2. Schalten Sie den Schalter neben Chrome aus. Fertig. Falls Chrome weiterhin startet, öffnen Sie den Task-Manager ( Strg + Umschalt + Esc ), wechseln Sie zum Tab „Autostart“ und stellen Sie sicher, dass Chrome dort ebenfalls deaktiviert ist. Bei manchen Systemen gibt es mehrere Möglichkeiten, Chrome zu starten; es kann also hilfreich sein, die verschiedenen Optionen auszuprobieren.

Es ist schon seltsam, wie Windows manchmal hartnäckig Apps startet, selbst nachdem man sie ausgeschaltet hat. Falls Chrome sich immer noch öffnet, überprüfen Sie die Erweiterungen und Autostart-Einträge – manchmal überschreiben die Chrome-Einstellungen oder andere Hilfsprogramme diese Schritte. Einige Nutzer berichten, dass das Deaktivieren der Hintergrund-App-Einstellung in den Chrome-Einstellungen ( chrome://settings/system > „Hintergrund-Apps auch nach dem Schließen von Google Chrome weiter ausführen“ deaktivieren) verhindert, dass Chrome nach dem Start im Hintergrund aktiv bleibt.

Und natürlich sollten Sie nach jeder Änderung nicht vergessen, den Computer neu zu starten – denn natürlich muss Windows es einem unnötig schwer machen.

Zusammenfassung

  • Die Verwendung des Autostart-Ordners zum automatischen Starten von Chrome ist keine Raketenwissenschaft, aber der Pfad kann knifflig sein, wenn sich Chrome nicht am üblichen Ort befindet.
  • Das Erstellen von Verknüpfungen oder das Umschalten von Startoptionen hilft in der Regel – achten Sie nur darauf, dass keine Hintergrundprozesse oder Einstellungen Ihre Konfiguration überschreiben.
  • Sollte Chrome weiterhin Probleme bereiten, überprüfen Sie bitte den Task-Manager oder die Einstellungen für Hintergrund-Apps direkt in Chrome.

Zusammenfassung

Chrome beim Start zum Laufen zu bringen, kann etwas nervig sein, besonders wegen der unberechenbaren Eigenheiten von Windows. Hat man die Tastenkombinationen und Einstellungen aber erst einmal verstanden, ist es recht einfach. Manchmal muss man einfach ein bisschen länger suchen – Antivirenprogramme, Erweiterungen oder Windows-Updates können da schon mal Probleme verursachen. Hoffentlich spart das jemandem ein paar Stunden oder erspart ihm zumindest Kopfschmerzen. Ich drücke die Daumen!