So passen Sie die Namen virtueller Desktops in Windows 10 an

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Virtuelle Desktops sind ehrlich gesagt eine praktische Funktion, die viele übersehen, insbesondere unter Windows 10. Erfahrene Nutzer schwören darauf, um Ordnung zu schaffen, aber Gelegenheitsnutzer verwenden sie wahrscheinlich nie. Wenn Sie jemals das Gefühl hatten, Ihre Desktops seien ein einziges Durcheinander geöffneter Apps und Sie möchten etwas Ordnung in dieses Chaos bringen, kann das Umbenennen der virtuellen Desktops helfen. Es ist, als würden Sie jedem Arbeitsbereich eine aussagekräftige Bezeichnung geben, anstatt einfach nur „Desktop 1, Desktop 2…“.Bis vor Kurzem war man auf Drittanbieter-Tools angewiesen oder musste sich mit den Standardnamen zufriedengeben, was zwar nicht optimal, aber doch etwas ärgerlich ist. Dank der aktuellen Windows-Updates ist dies nun direkt möglich – ohne zusätzliche Software.

Virtuelle Windows 10-Desktops umbenennen

Hier kommt der Clou: So geben Sie Ihren virtuellen Desktops aussagekräftige Bezeichnungen, damit Sie sie leichter unterscheiden können. Das spart enorm viel Zeit beim Wechseln zwischen Arbeits- und Freizeitbereich.

So benennen Sie virtuelle Desktops in Windows 10 um

  • Aufgabenansicht öffnen: Klicken Sie entweder auf die Schaltfläche „Aufgabenansicht“ in der Taskleiste (sieht aus wie ein Quadrat mit zwei kleineren Quadraten) oder drücken Sie die entsprechende Taste Windows key + Tab. Nach dem Öffnen werden Ihre Desktops oben in einer Reihe angezeigt.
  • Desktop umbenennen: Bewegen Sie den Mauszeiger über die Miniaturansicht des virtuellen Desktops, den Sie umbenennen möchten. Klicken Sie auf den Namen (standardmäßig „Desktop 1“, „Desktop 2“ usw.), um ein bearbeitbares Textfeld zu öffnen. Geben Sie einen passenden Namen ein – beispielsweise „Arbeit“ oder „Spiele“ – und drücken Sie die Eingabetaste Enter.
  • Alternative Methode: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Miniaturansicht eines virtuellen Desktops und wählen Sie Umbenennen. Geben Sie dann Ihren gewünschten Namen ein und drücken Sie die Eingabetaste Enter. Klingt einfach, aber nicht jeder bemerkt das sofort – etwas seltsam, dass es nicht prominenter platziert ist.

Wenn die Umbenennungsoption nicht sofort angezeigt wird, stellen Sie sicher, dass Ihr Windows auf dem neuesten Stand ist. Diese Funktion wurde mit Build 18963 eingeführt (damals ein recht aktuelles Update).Wenn Sie eine ältere Version verwenden, wird sie Ihnen möglicherweise nicht angezeigt. Um Ihre Version zu überprüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren, gehen Sie zu Einstellungen > Update und Sicherheit > Windows Update.

Bei manchen Systemen kann das Umbenennen etwas fehlerhaft sein – ein Neustart oder ein erneuter Versuch kann nötig sein. Die Ursache ist unklar, das Ergebnis variiert je nach Gerät. Auch bei Verwendung der alten klassischen Ansicht oder virtueller Desktop-Anwendungen von Drittanbietern funktioniert dies möglicherweise nicht wie erwartet.

Nach dem Umbenennen wird das Wechseln zwischen Desktops mit aussagekräftigen Bezeichnungen deutlich einfacher. Außerdem lassen sich Apps zwischen Desktops verschieben (per Drag & Drop in der Aufgabenansicht oder Rechtsklick > Verschieben nach), was äußerst praktisch ist, um alles übersichtlich an seinem Platz zu halten.

Falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist: Die Einstellungen für virtuelle Desktops finden Sie unter Einstellungen > System > Multitasking. Aktuell gibt es noch nicht viele Optionen, aber es ist gut zu wissen, wo sie sich befinden, falls Sie weitere Multitasking-Optionen anpassen möchten.

Ich hoffe, das hilft, den Prozess zu verdeutlichen. Sobald man den Dreh raus hat, ist es ganz einfach und lohnt sich auf jeden Fall, wenn man viele verschiedene Aufgaben auf einem Rechner gleichzeitig erledigt.