So passen Sie die Monitor-Aktualisierungsrate unter Windows 11 an

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Die Behebung von Problemen mit der Monitor-Bildwiederholfrequenz unter Windows 11 ist nicht gerade einfach, vor allem, wenn ständig Optionen fehlen oder nicht funktionieren. Manchmal unterstützt der Bildschirm höhere Bildwiederholfrequenzen, aber Windows bleibt hartnäckig bei 60 Hz. In anderen Fällen treten Flimmern oder Tearing auf, weil die Bildwiederholfrequenz nicht richtig konfiguriert ist. Es ist ärgerlich, wenn die Standardeinstellungen die Hardware nicht optimal nutzen, aber zum Glück gibt es ein paar Tricks, um die Einstellungen zu verbessern.

Wenn Ihr Monitor höhere Bildwiederholraten wie 90 Hz, 120 Hz oder sogar 144 Hz und mehr unterstützt, lohnt es sich, diese Einstellungen zu erkunden, um ein flüssigeres Bild zu erhalten. Ziel ist es, die Optionen zu finden, die möglicherweise versteckt oder standardmäßig deaktiviert sind. Bei manchen Systemen kann eine Änderung der Bildwiederholrate Flimmern beheben oder die Reaktionsfähigkeit verbessern, insbesondere beim Spielen oder Bearbeiten von Videos. Es ist nicht immer einfach, aber ein wenig Recherche kann viel bewirken.

So ändern Sie die Bildwiederholfrequenz Ihres Monitors unter Windows 11

Über die Einstellungen – der übliche Weg, aber manchmal knifflig

Dies ist die einfachste Methode, zumindest war sie das früher. Windows 11 hat zwar eine Option zum Anpassen der Bildwiederholfrequenz in den Einstellungen hinzugefügt, aber diese kann etwas knifflig sein, insbesondere wenn Ihr Bildschirm nicht korrekt erkannt wird oder die Treiber fehlerhaft sind. Trotzdem ist es einen Versuch wert.

  • Öffnen Sie die Einstellungen durch Drücken von Win + I.
  • Gehen Sie zu System > Anzeige.
  • Scrollen Sie nach unten und klicken Sie auf Erweiterte Anzeigeeinstellungen.
  • Suchen Sie hier unter „Anzeigeinformationen“ nach dem Dropdown-Menü „Bildwiederholfrequenz (Hz)“. Manchmal ist es nicht sofort ersichtlich oder ausgegraut.
  • Wählen Sie die von Ihrem Monitor unterstützte Bildwiederholfrequenz (z. B.120 Hz).Falls diese fehlt, liegt das Problem möglicherweise am Treiber. In diesem Fall müssen Sie Ihre Grafikkartentreiber aktualisieren oder neu installieren.
  • Nach der Auswahl erhalten Sie eine Aufforderung, ob Sie die Änderung beibehalten möchten – klicken Sie auf „Änderungen beibehalten“, und wenn alles in Ordnung ist, sind Sie fertig.

Dies hilft, weil Windows dadurch gezwungen wird, alle von Ihrer Grafikkarte und Ihrem Monitor unterstützten Bildwiederholraten aufzulisten, vorausgesetzt, die Treiber sind aktuell. Dies kommt zum Tragen, wenn Windows die höheren Optionen nicht automatisch anzeigt oder diese aufgrund von Fehlern bei der Anzeigeerkennung ausgeblendet sind.

Eigenschaften des Grafikadapters nutzen – mehr Kontrolle, mehr Optionen

Manchmal lassen die Standardeinstellungen die gewünschten Optionen nicht zu.Öffnen Sie die Eigenschaften des Grafikadapters. Dieses kleine Fenster kann weitere Auflösungen und Bildwiederholraten freischalten, insbesondere wenn Windows sich querstellt.

  • Öffnen Sie erneut die Einstellungen, gehen Sie zu System > Anzeige und klicken Sie dann auf Erweiterte Anzeigeeinstellungen.
  • Wählen Sie gegebenenfalls Ihr Anzeigeformat aus dem Dropdown-Menü aus.
  • Scrollen Sie nach unten oder klicken Sie auf die Eigenschaften des Anzeigeadapters für Anzeige 1 (oder die entsprechende Nummer Ihrer Anzeige).
  • Wechseln Sie im neuen Fenster zur Registerkarte „Monitor“.
  • Unter Bildschirm-Aktualisierungsrate wählen Sie die höchste unterstützte Rate aus – manchmal ist diese Liste hier umfangreicher als in den Haupteinstellungen.
  • Klicken Sie auf „Anwenden“ und dann auf „OK“. Möglicherweise erscheint ein Bestätigungsfenster oder der Bildschirm flackert kurz – das ist normal. Manchmal hilft es, einfach auf „Änderungen beibehalten“ zu klicken.

Diese Methode eignet sich, da sie direkt auf die Einstellungen des Grafiktreibers zugreift, die oft mehr Optionen bieten als die Windows-Benutzeroberfläche. Auf manchen Rechnern werden standardmäßig nur 60 Hz angezeigt, aber dieses Fenster kann die tatsächlich unterstützten Werte aufzeigen.

Benutzerdefinierte Grafikeinstellungen über die Intel- oder NVIDIA-Systemsteuerung

Wenn Sie eine integrierte Intel-GPU oder eine NVIDIA-Grafikkarte besitzen, bieten deren Systemsteuerungen in der Regel detailliertere Einstellmöglichkeiten für die Bildwiederholfrequenz. Die Vorgehensweise kann etwas anders sein, aber es lohnt sich, es auszuprobieren, wenn Sie allein mit Windows Probleme haben.

Intel Grafiksteuerung

  • Öffnen Sie das Startmenü und suchen Sie nach Intel® Graphics Command Center. Stellen Sie sicher, dass es installiert ist (auf einigen Systemen ist es nicht standardmäßig installiert).
  • Nach dem Öffnen navigieren Sie zu Anzeige > Allgemein.
  • Suchen Sie nach einem Dropdown-Menü oder Schieberegler für die Bildwiederholfrequenz. Wählen Sie, falls verfügbar, die höchste unterstützte Frequenz aus.
  • Klicken Sie auf „Anwenden“ und anschließend auf „Änderungen beibehalten“, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

Dies ist hilfreich, wenn Windows nicht die passenden Optionen bietet, da das Intel-Panel seine Anzeigeeinstellungen selbst verwaltet. Nicht alle Systeme verfügen über diese Funktion, und manchmal sind Updates erforderlich.

NVIDIA-Systemsteuerung

Wenn Sie eine NVIDIA-Grafikkarte besitzen, ist die Systemsteuerung Ihr bester Helfer für solche Angelegenheiten. So gehen Sie vor:

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihren Desktop und wählen Sie „NVIDIA Systemsteuerung“. Alternativ können Sie im Startmenü danach suchen.
  • Gehen Sie unter „Anzeige“ zu „Auflösung ändern“.
  • Wählen Sie den gewünschten Bildschirm aus, falls mehrere angeschlossen sind.
  • Wählen Sie im Dropdown-Menü „Bildwiederholfrequenz“ einen höheren Wert (z. B.120 Hz).
  • Klicken Sie auf „Anwenden“. Möglicherweise erscheint eine Bestätigungsabfrage – klicken Sie auf „Ja“.

Diese Methode funktioniert oft, wenn die Windows-Optionen fehlen, insbesondere bei Monitoren mit benutzerdefinierten Einstellungen oder hoher Bildwiederholfrequenz. Stellen Sie nur sicher, dass Ihr Monitor und Ihre Grafikkarte die gewünschten Einstellungen unterstützen – denn die Hardware spielt natürlich weiterhin eine Rolle.

Schlussbetrachtung und kurze Tipps

Das Ändern der Bildwiederholfrequenz ist nicht immer problemlos oder einfach – manchmal müssen die Treiber aktualisiert werden, oder der Monitor unterstützt die höheren Einstellungen nicht vollständig. Denken Sie daran, dass nicht jeder Bildschirm mehr als 60 Hz erreicht.Überprüfen Sie daher zuerst die Spezifikationen Ihres Monitors. Sollten weiterhin Probleme auftreten, kann die Neuinstallation oder Aktualisierung Ihrer GPU-Treiber von der Website des Herstellers manchmal seltsame Erkennungsfehler beheben.

Meiner Erfahrung nach treten viele dieser Probleme auf, weil Windows oder der Grafiktreiber die Fähigkeiten des Displays nicht richtig erkennt, insbesondere nach Updates. Daher ist es oft hilfreicher, die Treibereinstellungen anzupassen, als einfach darauf zu warten, dass Windows die Änderungen übernimmt.

Zusammenfassung

  • Prüfen Sie die Spezifikationen Ihres Monitors, bevor Sie versuchen, die Bildwiederholfrequenz zu erhöhen.
  • Unter Windows-Einstellungen > Erweiterte Anzeige können Sie die unterstützten Datenraten einsehen.
  • Bei Bedarf können Sie in den Eigenschaften des Anzeigeadapters weitere Optionen einsehen.
  • Nutzen Sie, falls verfügbar, die Intel- oder NVIDIA-Systemsteuerung, um mehr Kontrolle zu erhalten.
  • Aktualisieren Sie die GPU-Treiber, falls die Bildwiederholraten immer noch nicht korrekt angezeigt werden.

Zusammenfassung

Die optimale Nutzung des Bildschirms unter Windows 11 kann etwas knifflig sein, aber sobald die richtige Bildwiederholfrequenz eingestellt ist, läuft alles deutlich flüssiger. Ob beim Spielen, Videobearbeitung oder einfach nur beim Scrollen – eine höhere Bildwiederholfrequenz kann einen enormen Unterschied machen. Achten Sie dabei auf Hardware-Unterstützung und Treiberaktualisierungen – manchmal kann Windows das Problem nicht selbst beheben. Hoffentlich hilft dieser Beitrag jemandem, sich endlosen Frust zu ersparen.