So nutzen Sie Ihre 120-tägige Windows 7-Testversion optimal

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Wussten Sie, dass Sie die Testphase von Windows 7 auf bis zu 120 Tage verlängern können? Offiziell können Sie Windows 7 zwar nur 30 Tage testen, aber mit einem kleinen Trick sind sogar vier Monate möglich. Das ist zwar nicht die perfekte Lösung, aber praktisch, wenn Sie auf eine neue Lizenz warten oder einfach nur neugierig sind, wie das Programm vor dem Kauf läuft. Beachten Sie jedoch, dass dies kein Ersatz für eine Lizenz ist – Sie müssen Windows 7 letztendlich regulär aktivieren. Ich habe gesehen, dass dies in Testumgebungen oder bei der Entscheidung, nicht sofort Geld auszugeben, genutzt wird.

Früher nutzten das viele unter Vista und später unter Windows 7, und es ist eine recht einfache Möglichkeit, das Problem zu umgehen. Man muss lediglich einen Befehl im Terminal ausführen – keine besonderen Tools sind nötig. Aber Achtung: Wenn Sie während der Installation bereits einen Produktkey eingegeben haben, funktioniert das möglicherweise nicht. Außerdem können Sie das nur dreimal versuchen, also rechnen Sie nicht damit, es unbegrenzt nutzen zu können. Dennoch kann es Ihnen etwas Zeit verschaffen, wenn Sie nicht sofort eine Lizenz kaufen möchten.

Nutzen Sie die Windows 7-Testversion auch nach Ablauf der 30-Tage-Frist – verlängern Sie die Testphase durch einen Trick.

Um die Testphase über die anfänglichen 30 Tage hinaus zu verlängern, müssen Sie die Eingabeaufforderung mit Administratorrechten starten und einen speziellen Befehl ausführen. Das ist eigentlich ganz einfach, aber wenn Sie vergessen, den Befehl als Administrator auszuführen, funktioniert es nicht. So geht’s:

Öffnen Sie die Eingabeaufforderung als Administrator.

  • Klicken Sie auf Start.
  • Navigieren Sie zu Alle Programme > Zubehör.
  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Eingabeaufforderung und wählen Sie „Als Administrator ausführen“.

Dieser Schritt ist entscheidend, da der Befehl ohne Administratorrechte nicht korrekt ausgeführt wird. Manchmal kann die Ausführung des Rearm-Befehls auch bei normalem Öffnen der Eingabeaufforderung verweigert werden, und Sie verschwenden Zeit mit der Fehlersuche.

Führe den Befehl zum Wiederbewaffnungsprozess aus

  • Geben Sie im erhöhten Eingabeaufforderungsfenster Folgendes ein slmgr -rearmund drücken Sie die Eingabetaste Enter.

Sobald Sie dies getan haben, setzt Windows den Testzeitraum zurück. Sie sollten eine Bestätigungsmeldung erhalten, dass der Vorgang erfolgreich war. Falls nicht, überprüfen Sie bitte, ob Sie die erforderlichen Berechtigungen verwenden und keine Tippfehler gemacht haben. Bei manchen Systemen kann dieser Befehl fehlschlagen, wenn während der Installation bereits ein Produktkey eingegeben wurde – stellen Sie daher sicher, dass Sie das Produkt noch nicht aktiviert haben.

Starten Sie das System neu und überprüfen Sie den Status.

  • Schließen Sie die Eingabeaufforderung und starten Sie den PC neu.
  • Nach dem Neustart drücken Sie die entsprechende Taste, Windows Logo + Pause/Breakum das Systeminformationsfenster zu öffnen und Ihren Aktivierungsstatus zu überprüfen. Die verlängerte Testphase sollte nun aktiv sein.

Meiner Erfahrung nach funktioniert der Reaktivierungsbefehl normalerweise etwa dreimal. Danach ist das Spiel vorbei, es sei denn, man gibt einen gültigen Schlüssel ein oder kauft die Lizenz. Manchmal funktioniert der Befehl auch nicht, wenn man Aktivierungsdateien manipuliert oder Hacks von Drittanbietern verwendet hat – falls er also fehlschlägt, liegt es wahrscheinlich daran.

Nur ein Hinweis: Dieser Trick ist eine Art Schlupfloch – Windows ist davon wahrscheinlich nicht begeistert – und es könnten später Fehler oder Probleme auftreten. Setzen Sie ihn mit Bedacht ein und verlassen Sie sich nicht dauerhaft darauf. Nach Ablauf der Testphase sollten Sie in den sauren Apfel beißen und auf eine legale Version umsteigen.