So installieren und konfigurieren Sie Ubuntu One unter Windows
Canonical führt einen neuen Cloud-basierten Dienst namens Ubuntu One ein. Man kann ihn sich wie Dropbox vorstellen, nur eben von den Ubuntu-Entwicklern. Mit Ubuntu One können Nutzer Dateien geräteübergreifend in der Cloud speichern, synchronisieren und darauf zugreifen. Aktuell befindet sich Ubuntu One für Windows noch in der Beta-Phase und ist daher noch nicht ganz ausgereift, aber bereits nutzbar. Besonders praktisch: Die 2 GB Speicherplatz sind kostenlos – ideal also, um die Grundlagen auszuprobieren, ohne gleich viel Geld auszugeben. Canonical arbeitet bis zur finalen Veröffentlichung noch an weiteren Funktionen, sodass später Verbesserungen zu erwarten sind. Die Einrichtung ist nicht allzu kompliziert, erfordert aber aufgrund der Beta-Phase etwas Geduld. Ziel ist ein funktionsfähiger Desktop-Client, der die Dateisynchronisierung im Hintergrund ermöglicht – ähnlich wie Dropbox oder OneDrive, nur eben mit dem Ubuntu-Flair. Nach der Einrichtung werden Dateien, die Sie dem Ubuntu One-Ordner in Ihren Dokumenten hinzufügen, automatisch synchronisiert (die automatische Synchronisierung ist jedoch nicht standardmäßig aktiviert; Sie müssen sie in den Einstellungen einschalten).Außerdem sehen Sie ein kleines Ubuntu-Symbol in der Taskleiste, über das Sie schnell auf die Einstellungen und die Optionen zur manuellen Synchronisierung zugreifen können. Wenn Sie Ubuntu One noch nicht kennen, finden Sie hier alle Schritte, die Sie für einen reibungslosen Ablauf benötigen – von der Anmeldung bis zur Installation und Konfiguration des Desktop-Clients.
So installieren und richten Sie Ubuntu One unter Windows ein
Melden Sie sich für den Ubuntu One-Dienst an
- Gehe zur Seite für die Erstellung eines Ubuntu One-Kontos.
- Geben Sie Ihre Daten ein – E-Mail-Adresse, Benutzername, Passwort usw.– und senden Sie das Formular ab. Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungs-E-Mail.
- Aktivieren Sie Ihr Konto mit dem Code aus der E-Mail und überprüfen Sie, ob alles in Ordnung ist. Nach der Bestätigung können Sie loslegen.
Laden Sie das Installationsprogramm herunter (da es sich um eine Betaversion handelt, gibt es keinen direkten Link).
- Da sich Ubuntu One für Windows noch in der Beta-Phase befindet, gibt es auf der Website keinen offiziellen Download-Link. Füllen Sie stattdessen dieses Formular aus, um das Installationsprogramm anzufordern.
- Nach der Genehmigung erhalten Sie den Download-Link (oder vielleicht direkt per E-Mail).Es fühlt sich ein bisschen an wie das Warten auf einen geheimen Beta-Zugang, aber hey, es lohnt sich, wenn Sie die neuesten technischen Innovationen ausprobieren möchten.
Installieren Sie das Programm und richten Sie es ein.
- Doppelklicken Sie auf die heruntergeladene Installationsdatei, um zu starten. Hinweis: Da es sich um eine Beta-Version handelt, ist der Vorgang möglicherweise nicht ganz einfach – manchmal ist der Download-Link problematisch oder die Installation läuft nicht immer einwandfrei.
- Folgen Sie den Anweisungen – klicken Sie auf „Weiter“ und dann auf „Installieren“. Sollten unerwartete Fehler auftreten, versuchen Sie, das Installationsprogramm als Administrator auszuführen oder deaktivieren Sie vorübergehend Ihr Antivirenprogramm, das die Installation möglicherweise blockiert.
- Klicken Sie nach der Installation auf „ Fertigstellen “.Der Ubuntu One-Client sollte sich automatisch starten. Falls nicht, finden Sie ihn in der Taskleiste oder im Startmenü.
Konfigurieren und Synchronisieren von Dateien
- Nach dem Start wird im Ordner „Dokumente“ ein Ordner namens „Ubuntu One“ erstellt. Falls dieser nicht vorhanden ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Ubuntu-One-Symbol im Infobereich (Systemablage) und wählen Sie „Jetzt synchronisieren“.
- Öffnen Sie die Client-Einstellungen, um die Optionen anzupassen. Um die automatische Synchronisierung zu aktivieren, stellen Sie sicher, dass die entsprechende Option ausgewählt ist (standardmäßig ist sie möglicherweise deaktiviert).So werden Ihre Dateien automatisch im Hintergrund synchronisiert.
- Nutzen Sie das kleine Ubuntu-Symbol in der Taskleiste für den Schnellzugriff – es zeigt Optionen zum Öffnen der Einstellungen, zur manuellen Synchronisierung oder zum Anzeigen des Status an.
Ehrlich gesagt, verhält sich die Erstinstallation bei manchen Systemen etwas merkwürdig – der Ordner wird möglicherweise nicht beim ersten Mal erstellt oder das Symbol wird nicht angezeigt. Ein Neustart kann helfen, oder Sie starten die Anwendung manuell über die Taskleiste oder den Task-Manager neu.
Das war’s dann wohl. Ob Beta oder nicht, es funktioniert einigermaßen, wenn man genug Geduld mit den Macken hat. Denn natürlich muss Ubuntu es gerade so kompliziert gestalten, dass man immer wieder rätselt.