So greifen Sie in Windows 10 auf die Speicherorte der Autostartprogramme zu

📅
🕑 3 Minuten Lesezeit

Jeder weiß, dass viele Programme, die beim Systemstart ausgeführt werden, den Startvorgang eines Windows-PCs erheblich verlangsamen können. Je mehr Apps automatisch geladen werden, desto länger dauert es, bis der Desktop erscheint. Windows 10 bietet zwar einige integrierte Optionen zur Optimierung dieses Vorgangs, doch der genaue Speicherort dieser Autostart-Einträge ist nicht immer offensichtlich – insbesondere, wenn man lediglich überprüfen möchte, ob sich etwas Verdächtiges eingeschlichen hat. Um schnell herauszufinden, wo diese Autostart-Apps auf Ihrem PC gespeichert sind, finden Sie hier eine einfache und funktionierende Methode.

So finden Sie den Speicherort der Autostartprogramme in Windows 10

Task-Manager öffnen (richtig)

  • Am besten einfach: Klicken Sie auf [Tastenkombination einfügen] Ctrl + Shift + Esc. Schnell und einfach. Falls der Task-Manager in einer vereinfachten Ansicht geöffnet wird, suchen Sie unten nach einer Schaltfläche mit der Aufschrift „ Mehr Details“ – klicken Sie darauf, um die vollständige Ansicht zu öffnen.

Bei manchen Systemen schlägt dieser Schritt beim ersten Mal fehl oder das Programm öffnet sich im Basismodus. Klicken Sie in diesem Fall mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste und wählen Sie im Kontextmenü „Task-Manager“.Alternativ können Sie die entsprechende Tastenkombination drücken und anschließend den Task-ManagerCtrl + Alt + Del auswählen.

Wechseln Sie zur Registerkarte „Start“.

  • Klicken Sie einfach oben auf den Reiter „Start“.Falls dieser Reiter nicht angezeigt wird, befinden Sie sich wahrscheinlich in der vereinfachten Ansicht. Stellen Sie sicher, dass Sie das Fenster zuvor erweitert oder auf „Mehr Details“ geklickt haben.

Diese Liste zeigt alle Programme, die beim Systemstart ausgeführt werden, sowie deren Auswirkungen auf die Startzeit. Um herauszufinden, woher sie stammen, benötigt man ihre Dateipfade, die jedoch standardmäßig nicht sichtbar sind.

Ermitteln Sie den Speicherort der Startelemente.

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den gewünschten Autostart-Eintrag und wählen Sie „ Dateispeicherort öffnen“. Dadurch wird der Ordner im Datei-Explorer geöffnet und die zugehörige EXE-Datei oder Verknüpfung angezeigt. Windows macht es einem manchmal unnötig schwer, aber in der Praxis ist es recht einfach.

Falls die Option „Dateispeicherort öffnen“ nicht sichtbar ist oder falls Sie alle Pfade der Einträge gleichzeitig sehen möchten, können Sie den Task-Manager so einstellen, dass er die Befehlszeileninformationen anzeigt.

Zeigt die Befehlszeile (Pfad) für alle Startprogramme an

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Spaltenüberschrift „Name“ und wählen Sie „Befehlszeile“. Dadurch wird rechts eine neue Spalte hinzugefügt, die den vollständigen Pfad und die Befehlszeilenargumente für jedes Startelement anzeigt. Manchmal wird dadurch sogar der Speicherort der ausführbaren Datei sichtbar, was es einfacher macht, verdächtige Programme zu erkennen oder legitime Programme zu überprüfen.
  • Beachten Sie, dass die Informationen in der Befehlszeile auf manchen PCs nicht sofort angezeigt werden. Manchmal müssen Sie Ihren PC oder den Task-Manager neu starten, damit die Informationen korrekt aktualisiert werden. Außerdem können einige Einträge versteckte Speicherorte haben oder anders ausgeführt werden. Gehen Sie daher nicht davon aus, dass die Befehlszeile immer alle Informationen liefert.

Alles in allem ist es eine brauchbare Methode – besonders wenn man die Autostart-Liste unkompliziert bereinigen möchte. Und ja, sie hilft dabei, Programme zu identifizieren, die von ungewöhnlichen Speicherorten laufen oder unnötige Duplikate sind.

Ich hoffe, dieser Ansatz ist hilfreich! Er ist erstaunlich zuverlässig, ohne dass zusätzliche Tools oder Eingriffe in den Registry-Editor erforderlich sind.