So führen Sie ein effizientes Upgrade von Office 2010 auf Office 2013 durch
Wir haben Sie heute bereits über die Verfügbarkeit von Microsoft Office 2013 auf MSDN und TechNet informiert. Windows-Nutzer mit einem TechNet- oder MSDN-Abonnement können die neueste Office-Version jetzt herunterladen, ohne auf die allgemeine Verfügbarkeit warten zu müssen.
Nutzer von Microsoft Office 2010 unter Windows 7 oder Windows 8 können Office 2013 entweder parallel zu Office 2010 installieren oder direkt aktualisieren. Das Upgrade ist zwar nicht besonders aufwendig, aber aufgrund der ISO-Dateien und deren Einbindung etwas ungewöhnlich. Im Prinzip laden Sie die ISO-Datei herunter, binden sie als virtuelles Laufwerk ein und führen anschließend die Installation aus. Ziel ist ein reibungsloser Übergang von Office 2010 zu Office 2013 ohne Daten- oder Einstellungsverlust. Beachten Sie jedoch, dass Office 2010 durch das Upgrade automatisch deinstalliert wird.
Beachten Sie, dass Office 2013 nur unter Windows 7 und Windows 8 läuft. XP und Vista werden nicht unterstützt, und ein Upgrade von 64-Bit auf 32-Bit oder umgekehrt ist nur nach vorheriger Deinstallation der alten Version möglich. Wenn Sie also Office 2010 in der 64-Bit-Version installiert haben, verwenden Sie auch die 64-Bit-Version von Office 2013. Andernfalls funktioniert es nicht. Typisch Windows, dass es unnötig kompliziert sein muss.
Hinweis: Das Setup entfernt lediglich Office 2010 – Ihre Dokumente und Einstellungen bleiben erhalten. Wenn Sie jedoch die Edition wechseln oder die Installation bestimmte Funktionen nicht enthält, müssen Sie möglicherweise einige Programme manuell deinstallieren.
So aktualisieren Sie von Office 2010 auf Office 2013
ISO-Datei einbinden und Setup starten
Schritt 1: Laden Sie zunächst die Office 2013 ISO-Datei herunter. Sie haben sie wahrscheinlich von MSDN oder TechNet oder einer anderen Quelle. Klicken Sie nach dem Herunterladen mit der rechten Maustaste auf die ISO-Datei und wählen Sie „ Öffnen mit Windows Explorer“ (unter Windows 8).Dadurch wird sie als virtuelles Laufwerk eingebunden. Falls Sie noch Windows 7 verwenden, benötigen Sie möglicherweise ein Drittanbieter-Tool wie WinCDEmu oder ein ähnliches Programm, um ISO-Dateien einzubinden.
Schritt 2: Öffnen Sie nun das eingebundene Laufwerk, suchen Sie die Datei setup.exe oder autorun und doppelklicken Sie darauf, um die Installation zu starten. Bestätigen Sie die Benutzerkontensteuerung mit „ Ja“, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
Fortsetzung des Upgrades
Schritt 3: Akzeptieren Sie die Lizenzbedingungen, sobald sie angezeigt werden, und klicken Sie dann auf Weiter. Ab hier geht es los.
Schritt 4: Im nächsten Bildschirm sehen Sie verschiedene Optionen. Wählen Sie „Upgrade“, damit Office 2013 die vorherigen Office 2010-Dateien automatisch deinstalliert und durch die neue Version ersetzt. Stellen Sie sicher, dass Ihre bestehende Office-Installation kompatibel ist, da es sonst zu Problemen kommen kann. Nach dem Klick auf „Upgrade“ dauert der Vorgang einen Moment, und manchmal bleibt das Installationsprogramm hängen oder gibt eine Fehlermeldung aus. Bei einem Installationsversuch funktionierte es auf Anhieb, bei einem anderen war ein Neustart oder die manuelle Deinstallation der verbliebenen Dateien erforderlich.
Nach Abschluss der Installation ist Office 2013 installiert und einsatzbereit. Beim ersten Start werden Sie zur Aktivierung aufgefordert – folgen Sie dazu den Anweisungen in unserer Aktivierungsanleitung.
Wichtig: Beim Upgrade werden Ihre persönlichen Daten, E-Mails und Dokumentvorlagen nicht gelöscht. Sollten Ihnen jedoch bestimmte Office-Funktionen oder Add-Ins fehlen, müssen Sie ältere Programme möglicherweise manuell über die Systemsteuerung > Programme und Funktionen deinstallieren. Beachten Sie außerdem: Bei unterschiedlichen Editionen (z. B.von Home auf Professional) werden manche Funktionen möglicherweise nicht automatisch übertragen.
Letztendlich ist es kein perfekter Prozess – manchmal gibt es vom Installateur unerwartete Schwierigkeiten oder er verlangt eine manuelle Nachbearbeitung – aber im Allgemeinen ist es recht einfach, sobald man den Montagevorgang und die Upgrade-Option verstanden hat.