So fügen Sie einen Drucker mithilfe einer IP-Adresse in Windows 11 oder 10 hinzu

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Das Hinzufügen eines Druckers über seine IP-Adresse kann manchmal Gold wert sein, besonders wenn das System das Gerät einfach nicht erkennt. Es mag seltsam klingen, aber Drucker in Netzwerken können manchmal etwas störrisch sein, vor allem in Großraumbüros oder bei instabilem WLAN. Die IP-Methode ermöglicht eine direkte und zuverlässige Verbindung, was besonders hilfreich ist, wenn ständig Fehlermeldungen wie „Drucker nicht gefunden“ oder ähnliche Probleme auftreten. Außerdem können Sie so eine Verbindung herstellen, selbst wenn Ihr Drucker nicht für die automatische Erkennung konfiguriert ist oder sich hinter Firewalls oder Netzwerkkonfigurationen befindet, die die Verbindung stören. Sie können mit einer stabileren Verbindung und weniger unerwarteten Problemen rechnen. Beachten Sie jedoch, dass Sie die IP-Adresse benötigen – diese finden Sie normalerweise auf einer Netzwerkkonfigurationsseite oder in der Geräteliste Ihres Routers. Sobald die Verbindung eingerichtet ist, können Sie mit einer stabilen Verbindung arbeiten, die nicht von der manchmal unzuverlässigen Geräteerkennung von Windows abhängig ist.

Wie füge ich in Windows 11 oder 10 einen Drucker über eine IP-Adresse hinzu?

Die Einrichtung mag kompliziert klingen, ist aber auch für Laien recht einfach. Im Wesentlichen geht es darum, sich im System zurechtzufinden, die IP-Adresse des Druckers oder Routers zu ermitteln und Windows den genauen Speicherort mitzuteilen. Das ist oft viel einfacher, als Treiberprobleme zu beheben oder sich mit einer unzuverlässigen Netzwerkerkennung herumzuschlagen. Halten Sie die IP-Adresse Ihres Druckers bereit. Sobald das erledigt ist, kann Ihr System direkt kommunizieren – sicherer, stabiler und weniger frustrierend als die automatische Erkennung.

Ermitteln Sie die IP-Adresse des Druckers

Als Erstes benötigen Sie die IP-Adresse Ihres Druckers. Falls er über ein kleines Display und ein Menü verfügt, gehen Sie zu den Netzwerkeinstellungen oder WLAN-Einstellungen. Suchen Sie nach Begriffen wie TCP/IP oder Netzwerkkonfiguration. Die IP-Adresse sieht üblicherweise so aus: 192.168.xx oder 10.xxx. Bei manchen Druckern finden Sie sie unter WLAN-Status oder Netzwerkinformationen. Wenn Ihr Drucker kein Display hat, drucken Sie als Alternative eine Netzwerkkonfigurationsseite aus – in der Regel durch Gedrückthalten einer Taste oder Tastenkombination, je nach Modell. Und falls alles andere fehlschlägt, können Sie sich in die Administrationsoberfläche Ihres Routers einloggen (gehen Sie zu http://192.168.1.1 oder ähnlich, je nach Router-Hersteller), die verbundenen Geräte überprüfen und dort die IP-Adresse des Druckers finden. Notieren Sie sich diese sorgfältig, um Tippfehler zu vermeiden.

Öffnen Sie die Druckereinstellungen in Windows.

Öffnen Sie als Nächstes die Druckereinstellungen. Unter Windows 11 klicken Sie auf das Startmenü, dann auf Einstellungen, anschließend auf Bluetooth & Geräte und schließlich auf Drucker & Scanner. Unter Windows 10 ist der Vorgang weitgehend identisch: Startmenü, Einstellungen, Geräte und dann Drucker & Scanner. Auf dieser Seite werden Ihre aktuellen Geräte angezeigt und Sie können neue hinzufügen. Dies ist in der Regel ein guter Ausgangspunkt für Neuinstallationen.

Starten Sie die manuelle Druckererweiterung.

Klicken Sie im Fenster „Drucker & Scanner“ auf „Gerät hinzufügen“. Windows sucht nach Druckern in der Nähe. Wird Ihr Drucker nicht gefunden, suchen Sie nach der Option „ Der gewünschte Drucker ist nicht aufgeführt“. Klicken Sie darauf, denn dies ist der erste Schritt zur manuellen Einrichtung. Hier können Sie die IP-Adresse direkt eingeben. Das ist so, als würden Sie Windows sagen: „Nein, ich weiß, wo sich mein Drucker befindet, also fügen Sie ihn einfach manuell hinzu.“

Wählen Sie die TCP/IP-Druckeroption aus.

Sobald Sie die manuelle Hinzufügung eines Druckers auswählen, öffnet sich ein Fenster, in dem Sie die gewünschte Verbindungsmethode auswählen können. Wählen Sie „ Drucker über TCP/IP-Adresse oder Hostnamen hinzufügen“. Dadurch verbindet sich Windows über die Netzwerk-IP-Adresse, anstatt die Liste der lokalen Geräte zu durchsuchen. Klicken Sie auf „ Weiter“ und geben Sie die erforderlichen Informationen ein.

Geben Sie die IP-Adresse des Druckers ein.

Geben Sie die IP-Adresse Ihres Druckers in das Feld „Hostname oder IP-Adresse“ ein. Achten Sie auf die korrekte Eingabe – Tippfehler sind der schnellste Weg zu Fehlermeldungen. Der Portname wird normalerweise automatisch anhand Ihrer Eingabe ausgefüllt. Behalten Sie ihn bei, es sei denn, Sie benötigen ihn für spezielle Zwecke. Aktivieren Sie außerdem das Kontrollkästchen „ Drucker abfragen und Treiber automatisch auswählen“. Dies ist in der Regel die beste Option und hilft Windows, automatisch einen kompatiblen Treiber auszuwählen, was Ihnen später viel Ärger ersparen kann. Klicken Sie auf „ Weiter“.

Installieren oder wählen Sie den richtigen Druckertreiber aus

Windows versucht dann, eine Verbindung herzustellen und den passenden Treiber zu finden. Bei gängigen Marken wie HP, Canon oder Epson ist dieser wahrscheinlich bereits integriert. Andernfalls wird Ihnen möglicherweise eine Treiberliste angezeigt oder Sie werden zum Herunterladen eines Treibers aufgefordert. Manchmal müssen Sie die Website des Herstellers besuchen und den neuesten Treiber herunterladen, insbesondere bei neueren oder weniger verbreiteten Modellen. Die Installation des richtigen Treibers ist entscheidend für reibungslose und fehlerfreie Druckaufträge – denn Windows macht es einem natürlich unnötig schwer.

Benennen Sie Ihren Drucker

Nach der Installation werden Sie von Windows aufgefordert, einen Namen zu vergeben. Wählen Sie einen einfachen Namen wie „Bürodrucker“ oder „Wohnzimmerdrucker“, insbesondere wenn Sie mehrere Geräte verwenden. So finden Sie später beim Drucken oder bei der Fehlerbehebung leichter das richtige Gerät.

Freigabeeinstellungen festlegen

Nun können Sie entscheiden, ob andere in Ihrem Netzwerk diesen Drucker nutzen sollen oder nicht. Wenn Sie ihn nur selbst verwenden, reicht es, „Diesen Drucker nicht freigeben“ auszuwählen. Befindet er sich jedoch in einem Büro oder einer gemeinsam genutzten Umgebung, ist die Freigabe sinnvoll. Es ist ganz einfach: Sie müssen lediglich die entsprechende Option in diesem Schritt aktivieren.

Fertigstellen und Testen

Windows fragt Sie abschließend, ob Sie eine Testseite drucken möchten. Tun Sie dies! So können Sie schnell überprüfen, ob alles korrekt eingerichtet ist. Wenn der Druck erfolgreich war, herzlichen Glückwunsch – der Drucker ist nun über seine IP-Adresse verbunden. Klicken Sie auf „Fertig stellen“, und Sie können zukünftig zuverlässig drucken.

Häufig gestellte Fragen

Was genau ist die IP-Adresse eines Druckers?

Es ist im Prinzip wie die Heimadresse des Druckers in Ihrem Netzwerk – eine eindeutige Nummer, die der Computer verwendet, um ihn zu finden und mit ihm zu kommunizieren. Ohne diese Nummer ist Windows auf die automatische Erkennung angewiesen – und bei Druckern kann es vorkommen, dass sie nicht immer zuverlässig funktionieren.

Warum eine IP-Adresse verwenden, anstatt einfach nach dem Gerät zu suchen?

Manchmal funktioniert die Netzwerkerkennung einfach nicht – insbesondere in überlasteten Netzwerken oder bei Druckern, die sich nicht gut melden. Hier kommt die IP-Methode ins Spiel – eine direktere und stabilere Verbindungsmöglichkeit.

Kann ich das auch für einen drahtlosen Drucker machen?

Absolut. Solange der Drucker mit demselben WLAN verbunden ist und Sie seine IP-Adresse kennen, funktioniert das auch für WLAN-Drucker. Allerdings sollten Sie für eine stabile Verbindung in den Netzwerkeinstellungen des Druckers eine statische IP-Adresse festlegen.

Was, wenn die Verbindung immer noch nicht zustande kommt?

Überprüfen Sie die IP-Adresse, stellen Sie sicher, dass der Drucker eingeschaltet und im selben Netzwerk ist, und versuchen Sie, ihn über die Eingabeaufforderung anzupingen ping 192.168.1.100. Falls das funktioniert, aber immer noch nicht klappt, liegt es wahrscheinlich an einer Firewall-Blockierung oder Treiberproblemen. Manchmal hilft auch ein Neustart des Druckers oder PCs.

Muss ich die Treiber ständig manuell herunterladen?

Normalerweise nicht – Windows findet den Treiber in der Regel automatisch. Sollte dies nicht der Fall sein, besuchen Sie die Website des Druckerherstellers. Laden Sie unbedingt den modellspezifischen Treiber herunter, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Ist diese Methode sicher?

Ja. Das Hinzufügen eines Druckers auf diese Weise ist nicht riskant – es ist gängige Praxis, insbesondere in Netzwerkumgebungen. Stellen Sie aber wie immer sicher, dass Ihr Netzwerk gesichert ist.