So finden Sie Datenlecks: Top-Suchmaschinen für 2023

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Hatten Sie schon einmal das nagende Gefühl, dass Ihre Daten vielleicht doch nicht so sicher sind, wie Sie denken? Datenlecks passieren ständig, und oft lässt sich nur schwer feststellen, ob Ihre E-Mails oder Passwörter durchgesickert sind, wenn man nicht selbst recherchiert. Glücklicherweise gibt es zahlreiche Suchmaschinen für Datenlecks, die Ihnen schnell sagen können, ob Ihre Daten im Umlauf sind – Sie müssen nicht im Darknet herumstöbern oder zwielichtige Foren durchforsten. Diese Tools sammeln Informationen aus aktuellen Hacks und Datenlecks, sodass Sie frühzeitig Anzeichen von Problemen erkennen, bevor jemand Anklage erhebt oder Schlimmeres. Es ist schon seltsam, wie schnell Ihre Daten kompromittiert werden können, und diese Tools helfen ein wenig gegen die Paranoia und ermöglichen Ihnen, schnell zu handeln.

So prüfen Sie, ob Ihre Daten mit diesen Suchmaschinen kompromittiert wurden

Warum es hilft und wann es sinnvoll ist

Im Grunde sind diese Suchmaschinen Ihre Cyber-Detektive für Ihre Privatsphäre. Wenn Ihr E-Mail-Postfach plötzlich Spam erhält oder Sie merkwürdige Aktivitäten bemerken, sollten Sie prüfen, ob Ihre Daten von einem Datenleck betroffen sind. Normalerweise funktionieren sie am besten, wenn Sie sich Sorgen um ein bestimmtes Konto oder eine bestimmte E-Mail-Adresse machen oder nachdem Sie in den Nachrichten von einem Datenleck erfahren haben. Sie werden feststellen, ob Ihre E-Mail-Adresse oder Ihre Passwörter in Datendumps aufgetaucht sind – und das könnte bedeuten, dass Sie Ihre Daten umgehend ändern sollten.

Methode 1: Verwenden von Have I Been Pwned

  • Warum es hilfreich ist: Es handelt sich um eine der ältesten und vertrauenswürdigsten Datenbanken für Datenlecks – über 12 Milliarden Konten wurden überprüft. Wenn Ihre E-Mail-Adresse oder Telefonnummer angezeigt wird, erhalten Sie Details darüber, was genau wann durchgesickert ist.
  • Wann zu verwenden: Wenn Sie nur eine schnelle Überprüfung einer E-Mail-Adresse oder Telefonnummer wünschen, insbesondere wenn Sie Spam oder Kennwortzurücksetzungen vermuten.
  • Was Sie erwartet: Sie sehen eine Liste der Datenlecks, an denen Ihre Daten beteiligt waren, sowie Datenkategorien wie E-Mail, Passwort oder sogar den physischen Standort.
  • Profi-Tipp: Nutzen Sie die Website und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse in die Leiste ein. Am besten funktioniert es, wenn Sie sie im internationalen Format eingeben, z. [email protected].
  • Bei manchen Setups kann die Site langsam oder fehlerhaft sein, aber normalerweise funktioniert sie einfach – und sie ist kostenlos.

Methode 2: DeHashed für tiefere Einblicke ausprobieren

  • Warum es hilft: Es verfügt über einen riesigen Fundus – 14 Milliarden kompromittierte Vermögenswerte – und detailliertere Informationen, wenn Sie ein Konto erstellen.
  • Wann zu verwenden: Wenn die grundlegende Prüfung von HIBP etwas ergibt oder wenn Sie mehrere Datenpunkte wie Benutzernamen, IPs oder sogar VINs überprüfen möchten.
  • Was Sie erwartet: Nach der Anmeldung können Sie die Anzahl der Verstöße und Details einsehen und sogar die Entfernung beantragen, wenn Sie wirklich verunsichert sind.
  • Tipp: Sie müssen ein Konto bei DeHashed erstellen. Wählen Sie anschließend den Datentyp (E-Mail, Passwort usw.) aus und starten Sie die Suche. Man ist schnell überfordert, aber es ist effektiv.
  • Achtung: Die kostenlose Version schränkt einige Ergebnisse ein, für gelegentliche Überprüfungen ist sie aber dennoch einen Versuch wert.

Methode 3: LeakPeek für schnelle, unkomplizierte Überprüfungen

  • Warum es hilft: Kostenlos, schnell, gut für eine Handvoll Kontrollen – besonders, wenn Sie sich nicht für alles anmelden möchten.
  • Wann zu verwenden: Wenn Sie schnell einen Überblick darüber benötigen, ob Ihre E-Mail-Adresse oder Ihr Benutzername in kompromittierten Datenbanken erscheint.
  • Was Sie erwartet: Es zeigt Ihnen Lecks aus über 8 Milliarden Datensätzen und die Website, von der sie stammen. Auch Passwortlecks sind sichtbar.
  • Hilfreicher Tipp: Fügen Sie Ihre E-Mail-Adresse/Ihren Benutzernamen ein oder geben Sie ihn ein und klicken Sie dann auf „Suchen“.Sie können nach mehreren Einträgen suchen, ohne ein Konto zu benötigen.

Methode 4: Verwenden von MyPwd für persönliche und organisatorische Überprüfungen

  • Warum es hilfreich ist: Ihre Privatsphäre wird ernst genommen – Ihre Daten werden nicht gespeichert und Informationen zu Datenschutzverletzungen werden Ihnen direkt per E-Mail zugesandt.
  • Wann zu verwenden: Wenn Sie eine private Überprüfung auf E-Mail- oder Passwortlecks wünschen, ohne zu riskieren, dass Ihre Daten irgendwo gespeichert werden.
  • Was Sie erwartet: Nachdem Sie Ihre E-Mail-Adresse angegeben haben, wird ein Bericht mit kompromittierten Passwörtern und Details zum Datenleck gesendet. Nützlich für Privat- und Geschäftskonten.
  • Tipp: Erstellen Sie ein Konto bei MyPwd und bestätigen Sie Ihre E-Mail-Adresse, um vollständige Berichte zu erhalten.

Methode 5: BreachDirectory für umfassende Internet- und Benutzerinformationsprüfungen

  • Warum es hilft: Es erfasst über 9 Milliarden Datensätze in über 120 Sicherheitsverletzungen, darunter E-Mails, Benutzernamen und IPs.
  • Wann zu verwenden: Um zu sehen, ob eine bestimmte E-Mail-Adresse oder ein bestimmter Benutzername vorhanden ist, insbesondere wenn Sie mehrere Konten oder ein Unternehmen verwalten.
  • Was Sie erwartet: Kurze Zusammenfassungen von Sicherheitsverletzungen, durchgesickerten Datentypen und sogar zukünftige Benachrichtigungen über Sicherheitsverletzungen per E-Mail.
  • Hinweis: Sie können die Site bitten, Sie zu benachrichtigen, wenn Ihre E-Mail jemals wieder angezeigt wird – ziemlich praktisch.

Methode 6: Lecksuche für detailliertere Berichte

  • Warum es hilft: Wenn Sie nach bestimmten Feldern wie IPs oder Passwörtern filtern müssen, bietet dieses Tool Optionen.
  • Wann zu verwenden: Wenn Sie bereits wissen, was durchgesickert ist, und detaillierte Berichte wünschen oder diese herunterladen möchten.
  • Was Sie erwartet: Es deckt über 3.800 Verstöße ab und bietet detaillierte Informationen, unter anderem dazu, ob die Daten vertraulich oder verifiziert sind.

Methode 7: Intelligence X für erweiterte Suchen

  • Warum es hilft: Es ist vielseitig – geben Sie E-Mails, URLs und sogar Bitcoin-Adressen ein, um zu sehen, ob sie kompromittiert wurden.
  • Wann zu verwenden: Wenn Sie detaillierte Recherchen durchführen oder mehrere Arten von Datenquellen überprüfen und Berichte mit Diagrammen und Statistiken erhalten möchten.
  • Was Sie erwartet: Die Suchergebnisse sind umfangreich und bieten Optionen zum Sortieren und Filtern nach bestimmten Kategorien oder Datumsbereichen.
  • Randbemerkung: Ich bin mir nicht sicher, warum dies nicht beliebter ist – es ist kostenlos und ziemlich leistungsstark.

Zusammenfassung: Sorgen Sie für mehr Sicherheit im digitalen Leben

Diese Tools können Ihnen einiges an Ärger ersparen. Wichtig ist, regelmäßig zu prüfen und Sicherheitsverletzungen immer einen Schritt voraus zu sein. Nicht alle Sicherheitsverletzungen werden sofort erkannt, daher ist es keine schlechte Idee, diese Prüfungen gelegentlich durchzuführen. Sollten Sie feststellen, dass Ihre Daten kompromittiert wurden, sollten Sie außerdem schnellstmöglich Ihre Passwörter ändern und die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Denn natürlich können Windows und Webdienste Ihnen nicht die ganze Arbeit abnehmen.

Zusammenfassung

  • Verwenden Sie „Have I Been Pwned“ für schnelle und zuverlässige Überprüfungen.
  • Probieren Sie DeHashed für detailliertere, durchsuchbare Informationen aus (erstellen Sie jedoch ein Konto).
  • LeakPeek und BreachDirectory sind gute kostenlose Optionen für schnelle Überprüfungen.
  • MyPwd schützt Ihre Privatsphäre – überprüfen Sie Ihre Organisations- oder persönlichen Daten ganz einfach.
  • Intelligence X bietet umfassende, erweiterte Suchoptionen für Profis und Forscher.

Daumen drücken, das hilft