So exportieren und importieren Sie das Windows 10-Startmenü-Layout

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Das neue Startmenü in Windows 10 ist ziemlich flexibel, besonders wenn man es gerne stark anpasst – Apps anheften, Kacheln vergrößern oder verkleinern, Gruppen erstellen und Elemente verschieben. Wer es aber ganz nach seinen Wünschen gestalten möchte, hat sich vielleicht schon gefragt: Wie bekomme ich dasselbe Layout auf einen anderen PC, ohne alles von Grund auf neu einrichten zu müssen? Zwar gibt es in Windows 10 keine super einfache Schaltfläche zum Exportieren und Importieren von Startmenü-Layouts, aber PowerShell kann helfen. Achtung: Das funktioniert hauptsächlich unter Windows 10 Pro, Enterprise und Education. Bei der Home-Edition muss man etwas kreativ werden oder upgraden. Hier ist die Anleitung.

So exportieren und importieren Sie Windows 10-Startlayouts

Exportieren Sie Ihr benutzerdefiniertes Startmenü-Layout

Dies dient hauptsächlich dazu, Ihr sorgfältig ausgearbeitetes Layout zu speichern, an dem Sie stundenlang gearbeitet haben. Der Vorteil: Es wird eine Momentaufnahme der Kachelposition erstellt, sodass Sie diese an einem anderen Ort kopieren können, ohne alles erneut per Drag & Drop verschieben zu müssen. Der Nachteil: Die Optionen zum Anheften/Lösen von Kacheln werden nach dem Import nicht gespeichert, und manchmal werden Kacheln fehlerhaft angezeigt oder Download-Symbole erscheinen. Erstellen Sie daher besser einen Systemwiederherstellungspunkt, bevor Sie versuchen, ein Layout zu importieren. Auf einem Rechner funktionierte dies einwandfrei; auf einem anderen sahen einige Symbole anschließend seltsam aus.

  • Schritt 1: Richten Sie zunächst Ihr Startmenü ganz nach Ihren Wünschen ein. Heften Sie Ihre Lieblings-Apps an, ändern Sie die Größe der Kacheln, gruppieren Sie sie – ganz wie es Ihnen am besten passt.
  • Schritt 2: Starten Sie PowerShell als Administrator. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf die Schaltfläche „Start “ und wählen Sie „Windows PowerShell (Administrator)“. Alternativ können Sie auch die Windows-Taste + R drücken Start, „PowerShell“ eingeben, mit der rechten Maustaste darauf klicken und „ Als Administrator ausführen“ auswählen. Falls Sie PowerShell nicht sofort finden, können Sie die Suchfunktion verwenden.
  • Schritt 3: Geben Sie im PowerShell-Fenster den folgenden Befehl ein oder fügen Sie ihn ein, um Ihr Layout zu exportieren:
Export-StartLayout -Path "C:\Start\Layout.xml"

Ersetzen Sie ` C:\Start\Layout.xml` durch den gewünschten Speicherort. Dieser Befehl erstellt eine XML-Datei, die alle Kachelpositionen und -gruppen enthält.Überprüfen Sie anschließend diesen Ordner – die Datei sollte dort vorhanden sein.

Importieren Sie das Layout auf einen anderen PC

Dieser Teil ist etwas kniffliger. Sie müssen einige Richtlinien anpassen, und das ist nur in den Editionen Pro, Education und Enterprise möglich, da es sich um Gruppenrichtlinien handelt. Im Prinzip weisen Sie Windows an, Ihr gespeichertes Startmenü beim Anmelden zu laden. So geht’s:

  • Schritt 1: Suchen Sie im Startmenü nach Gpedit.msc und öffnen Sie es. Das ist der Editor für lokale Gruppenrichtlinien.
  • Schritt 2: Navigieren Sie zu:

Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Startmenü und Taskleiste

  • Schritt 3: Doppelklicken Sie auf „Start-Layoutrichtlinie “, um sie zu öffnen.
  • Schritt 4: Aktivieren Sie die Option. Geben Sie anschließend im Abschnitt „Optionen “ den Pfad zu Ihrer zuvor erstellten Layout-XML-Datei ein, z. B.C:\Start\Layout.xml. Dadurch wird Windows mitgeteilt, welches Layout geladen werden soll.
  • Schritt 5: Klicken Sie auf „Anwenden“, schließen Sie den Editor und starten Sie den Computer neu oder melden Sie sich ab und wieder an. Fertig.

Achtung: Manchmal werden nach dem Import Symbole wie Download-Pfeile angezeigt – das sieht etwas seltsam aus. Deshalb ist es ratsam, vorher einen Wiederherstellungspunkt zu erstellen. Sobald das neue Layout aktiv ist, kann das Anheften und Lösen von Kacheln deaktiviert sein, bis Sie das Layout zurücksetzen.

Nur um es klarzustellen: Dieser gesamte Prozess ist nicht narrensicher. Manche Kacheln können Probleme bereiten, und bei manchen Konfigurationen wird das Layout nicht perfekt importiert. Aber es ist besser, als jedes Mal von vorne anzufangen, insbesondere wenn Sie eine Standardkonfiguration für mehrere Rechner haben.