So erstellen Sie einen Zap in Zapier: Eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung

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Einen Zap in Zapier einzurichten ist nicht sonderlich kompliziert, kann aber für Einsteiger oder Nutzer, die nur eine einfache Aufgabe automatisieren möchten, anfangs etwas überwältigend sein. Die Idee ist, Ihre Lieblings-Apps ohne Programmierkenntnisse zu verbinden – und das spart enorm viel Zeit. Sie definieren einen Auslöser – beispielsweise das Ausfüllen eines Formulars – und geben Zapier anschließend die gewünschten Aktionen an, etwa das Versenden einer E-Mail oder das Hinzufügen von Informationen zu einer Tabelle. Bei manchen Konfigurationen funktioniert es auf Anhieb perfekt. Bei anderen sind eventuell ein paar Anpassungen nötig – manchmal aufgrund von Berechtigungen oder spezifischen App-Konfigurationen. Warum das so ist, ist mir nicht ganz klar, aber bei manchen Konten kann die Autorisierung bestimmter Apps lästig oder inkonsistent sein.

Wenn Sie einen einfachen Zap einrichten möchten, finden Sie hier eine Übersicht der üblichen Schritte sowie einige zusätzliche Details, die Ihnen helfen können, häufige Fehler zu vermeiden. Wenn Sie beispielsweise Gmail verbinden, gehen Sie zu Mein Profil > Verbindungen > Verbindung hinzufügen oder authentifizieren Sie sich einfach während der Einrichtung, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Manchmal müssen Sie Zapier explizit Zugriffsrechte auf Ihre Daten erteilen, insbesondere bei Apps mit hohen Sicherheitsanforderungen. Beachten Sie dies daher: Wenn der Trigger nicht ausgelöst wird, überprüfen Sie die App-Verbindung. Oder stellen Sie bei einem fehlgeschlagenen Testlauf sicher, dass die Beispieldaten tatsächlich vorhanden sind (z. B.eine aktuelle E-Mail oder ein ausgefülltes Formular).

Wie erstelle ich einen Zap in Zapier?

Wählen Sie die passende Trigger-App und das passende Ereignis aus.

Wählen Sie die App aus, die Ihre Automatisierung starten soll. Das kann Gmail, Google Sheets, Typeform oder eine andere sein. Geben Sie im Zap-Editor den App-Namen in die Suchleiste ein – zum Beispiel „Gmail“. Nach der Auswahl sehen Sie eine Liste mit Auslöseroptionen wie „ Neue E-Mail“, „Neuer Anhang “ oder „Neues Label“. Anhand dieser Informationen weiß Zapier, wann Ihr Workflow gestartet werden soll. Die Auswahl des richtigen Auslösers ist entscheidend. Wenn Sie beispielsweise bei einer neuen Formularübermittlung auslösen möchten, wählen Sie diese Option. Andernfalls startet Ihr Zap möglicherweise nie, was sehr ärgerlich ist.

Klicken Sie nach Auswahl des Auslösers auf „Weiter“. Zapier fordert Sie nun auf, Ihr Konto zu verbinden. Falls noch nicht geschehen, melden Sie sich an und autorisieren Sie den Zugriff. Dazu müssen Sie sich in der App anmelden und die Berechtigungen bestätigen. Das ist etwas umständlich, da die Sicherheit den Vorgang manchmal unnötig kompliziert gestaltet. Nach der Verbindung werden Sie aufgefordert, Details anzugeben, z. B.welchen Posteingang oder welches Label auf neue E-Mails überwacht werden soll oder welches Formular überwacht werden soll. Die korrekte Angabe dieser Daten ist wichtig, da Ihr Auslöser sonst nicht ordnungsgemäß funktioniert.

Testen Sie den Auslöser, um sicherzustellen, dass er funktioniert.

Fast niemand mag diesen Schritt, aber er ist unerlässlich. Klicken Sie in Zapier auf „Trigger testen“. Dadurch wird ein Beispielereignis aus Ihrer App abgerufen. Wenn Sie beispielsweise „Gmail“ und „ Neue E-Mail“ ausgewählt haben, ruft Zapier Ihre neueste E-Mail ab. Sollten Sie keine aktuelle E-Mail oder Formularübermittlung sehen, funktioniert anschließend nichts mehr. Wenn der Test Daten liefert, ist das ein gutes Zeichen. Manchmal sehen die Beispieldaten ungewöhnlich oder unvollständig aus, insbesondere wenn Ihr Konto neu ist oder in letzter Zeit keine Aktivität verzeichnet hat. Das ist aber besser als Raten. Falls der Test fehlschlägt, überprüfen Sie die Verbindung erneut, vergewissern Sie sich, dass Berechtigungen vorhanden sind oder stellen Sie sicher, dass tatsächlich Daten abgerufen werden können.

Wählen Sie die Aktions-App aus, die nach dem Auslöser etwas ausführen soll.

Wählen Sie nun die App aus, in der die gewünschte Aktion ausgeführt werden soll. Das kann beispielsweise Slack, HubSpot, Asana oder eine andere App sein. Suchen Sie die App anhand ihres Namens und wählen Sie sie aus. Anschließend wählen Sie eine konkrete Aktion, etwa „Nachricht erstellen“ oder „Zeile hinzufügen“. In der Regel wird Ihnen eine Liste mit Aktionsoptionen angezeigt, z. B.„Tabellenzeile erstellen“ für Google Tabellen oder „E-Mail senden“ für Gmail. In diesem Schritt geschieht die eigentliche Aktion. Achten Sie daher darauf, die passende Aktion für Ihr Ziel auszuwählen.

Verbinde die Aktions-App und richte sie ein.

Genau wie bei der Trigger-App müssen Sie auch hier den Zugriff autorisieren. Klicken Sie auf „Anmelden“, melden Sie sich in Ihrem Konto für diese App an und bestätigen Sie die Berechtigungen. Anschließend werden Sie aufgefordert, Felder zuzuordnen – hier legen Sie fest, welche Daten Zapier weitergeben soll. Beispielsweise möchten Sie bei einer Formularübermittlung möglicherweise Name, E-Mail-Adresse oder den Nachrichtentext an Ihre Tabelle oder E-Mail senden. Stellen Sie sich das wie das Ausfüllen eines Formulars vor: Ordnen Sie die richtigen Datenpunkte den entsprechenden Feldern in der Aktions-App zu. So landet bei der Ausführung der Automatisierung alles genau dort, wo es hingehört.

Testen Sie die Aktion, um zu bestätigen, dass sie funktioniert.

Bevor Sie den Zap aktivieren, führen Sie einen Test durch. Klicken Sie auf „Aktion testen“. Zapier versucht dann, die Beispieldaten an Ihre Aktions-App zu senden, z. B.zum Erstellen einer Tabellenzeile oder zum Versenden einer E-Mail. Prüfen Sie, ob die Daten in der Ziel-App wie erwartet angezeigt werden. Wenn alles in Ordnung ist, können Sie den Zap aktivieren.

Schalten Sie den Zap ein und lassen Sie ihn automatisch laufen.

Sobald Sie mit dem Testen zufrieden sind, klicken Sie auf „ Aktivieren“. Ab sofort führt Zapier die Aktion automatisch aus, sobald Ihr Trigger ausgelöst wird – ganz ohne manuelle Eingriffe. Es macht süchtig, wenn es erst einmal funktioniert. Seien Sie sich jedoch bewusst, dass es anfangs zu kleineren Problemen kommen kann, insbesondere mit Berechtigungen, Beispieldaten oder app-spezifischen Besonderheiten. Behalten Sie Ihre Zaps im Auge, falls sie nicht ausgelöst werden – manchmal genügt eine kurze erneute Autorisierung oder eine kleine Anpassung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Zap in Zapier?

Ein Zap ist im Grunde eine Reihe von Anweisungen, die eine Aufgabe automatisieren – ausgelöst durch ein Ereignis, gefolgt von einer oder mehreren Aktionen, alles ohne manuelles Eingreifen.

Benötige ich Programmierkenntnisse, um Zapier zu nutzen?

Definitiv nicht. Die Drag-and-Drop-Oberfläche von Zapier ist so konzipiert, dass auch Anwender ohne Programmierkenntnisse nützliche Workflows erstellen können. Grundlegende Logik und ein gutes Verständnis Ihrer Anwendungen genügen.

Wie viele Apps kann Zapier verbinden?

Tausende, tatsächlich. Von Google-Apps über CRMs, soziale Medien, Marketing-Tools bis hin zu E-Commerce-Plattformen – alles, was man sich vorstellen kann.

Kann ein Zap mehrere Aktionen auslösen?

Klar. Ein einziger Auslöser kann mehrere Schritte nach sich ziehen und bei Bedarf Aktionen in verschiedenen Apps verketten. So könnten Sie beispielsweise gleichzeitig eine Tabellenzeile hinzufügen, eine E-Mail versenden und eine Nachricht in Slack veröffentlichen.

Ist Zapier kostenlos?

Es gibt eine kostenlose Version, die für grundlegende Funktionen wie einige Zaps und Aufgaben völlig ausreicht. Bezahlte Tarife bieten mehr Funktionen und höhere Limits, was besonders praktisch ist, wenn die Automatisierung einen größeren Teil des Arbeitsablaufs ausmacht.

Zusammenfassung

  • Wählen Sie Ihre Trigger-App und Ihr Ereignis sorgfältig aus.
  • Verbinden Sie Ihre Konten und erteilen Sie Berechtigungen.
  • Ordnen Sie die Datenfelder präzise zu, um Fehler zu vermeiden.
  • Vor der Live-Schaltung gründlich testen.
  • Behalten Sie die Dinge anfangs im Auge – Fehler können vorkommen.

Hoffentlich bringt das etwas Licht ins Dunkel. Die Einrichtung des ersten Zaps mag sich anfangs etwas umständlich anfühlen, aber sobald er funktioniert, ist es ungemein befreiend. Ich drücke die Daumen, dass dies jemandem hilft, endlich die Automatisierung in Gang zu bringen, ohne sich die Haare zu raufen.