So entfernen Sie ein Programm in Windows 10

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Das Deinstallieren unerwünschter Programme gehört zu den lästigen Aufgaben, die den PC stark verlangsamen und Speicherplatz belegen können, insbesondere nach Windows-Upgrades. Wer kürzlich von Windows Vista, 7 oder 8 auf Windows 10 umgestiegen ist, sucht möglicherweise vergeblich nach den altbekannten Deinstallationsoptionen. Glücklicherweise gibt es mehrere Möglichkeiten, diese lästigen Apps loszuwerden – von den neuen Einstellungen über die Systemsteuerung bis hin zu Drittanbieter-Tools wie CCleaner für besonders hartnäckige Software.

Wer weiß, wie man Programme effizient entfernt, kann die Systemleistung verbessern, die Speicherverwaltung vereinfachen und die Liste unnötiger Apps aufräumen. Diese Anleitungen führen Sie Schritt für Schritt durch den Prozess, und Sie werden hoffentlich nach dem Entfernen der überflüssigen Software spürbare Leistungsverbesserungen feststellen. Natürlich klappt es nicht immer gleich beim ersten Mal – aber diese Vorgehensweisen sind auf den meisten Rechnern recht zuverlässig.

So deinstallieren Sie Programme unter Windows 10

Klassische Anwendungen über die Einstellungen deinstallieren

Diese Methode ist ideal, wenn Sie Apps schnell und modern deinstallieren möchten, insbesondere da die Windows 10-Einstellungen nun nicht nur UWP-Apps (aus dem Windows Store) deinstallieren lassen. Etwas ungewöhnlich, aber dies betrifft auch die meisten Desktop-Programme. Bei manchen Systemen funktioniert es problemlos und schnell; bei anderen müssen Sie eventuell etwas länger suchen.

  1. Öffnen Sie das Startmenü und klicken Sie auf das Zahnradsymbol oder drücken Sie einfach die entsprechende Taste, um die EinstellungenWindows + I zu öffnen.
  2. Navigieren Sie zu Apps > Apps & Features. Hier sehen Sie alle installierten Anwendungen, von Downloads aus dem Store bis hin zu herkömmlichen Desktop-Anwendungen.
  3. Scrollen Sie durch die Liste, suchen Sie das Programm, das Sie deinstallieren möchten, und klicken Sie darauf. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche „Deinstallieren“, die dann erscheint.
  4. Es erscheint eine Bestätigungsmeldung – klicken Sie erneut auf „Deinstallieren“, und Windows entfernt die App. Es ist normal, wenn Sie anschließend von einigen Programmen zum Neustart aufgefordert werden.

Profi-Tipp: Manchmal bleibt Windows nach der Deinstallation etwas hängen und entfernt nicht alle Dateien vollständig. In diesem Fall kann ein Neustart oder die Verwendung von Drittanbieter-Tools helfen, verbliebene Dateien zu beseitigen. Diese Methode ist ideal, wenn Sie schnell und unkompliziert aufräumen möchten, ohne sich durch Menüs oder die Systemsteuerung zu wühlen.

Programme über die Systemsteuerung deinstallieren

Diese Methode ist zwar etwas altmodisch, aber immer noch sehr zuverlässig – insbesondere für klassische Desktop-Programme, die sich nicht immer problemlos mit der Einstellungs-App vertragen. Falls sich eine App nicht auf dem modernen Weg deinstallieren lässt, ist die Systemsteuerung Ihre Alternative.

  1. Öffnen Sie das Startmenü, geben Sie „Systemsteuerung“ ein und drücken Sie die Eingabetaste. Falls das nicht funktioniert, drücken Sie die Eingabetaste Windows + R, geben Sie „Systemsteuerung“ ein controlund drücken Sie erneut die Eingabetaste.
  2. Suchen Sie in der Systemsteuerung nach „Programm deinstallieren“. Falls Symbole angezeigt werden, müssen Sie möglicherweise zuerst die Ansicht auf „Große Symbole“ oder „Kleine Symbole“ ändern.
  3. Durchsuchen Sie die Liste, um die App zu finden, die Sie entfernen möchten. Klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie „Deinstallieren“.
  4. Folgen Sie den Anweisungen. Manchmal startet dadurch ein Deinstallationsassistent, oder es erscheint ein Bestätigungsdialog. Klicken Sie in diesem Fall auf „Ja“ oder „Weiter“. Ein Neustart nach der Deinstallation ist ratsam, insbesondere wenn das Programm Sie dazu auffordert.

Es ist etwas ärgerlich, aber auf manchen Rechnern funktioniert diese Methode bei bestimmten hartnäckigen Apps besser – insbesondere, wenn sie nicht in den Einstellungen angezeigt werden. Beachten Sie außerdem, dass einige Apps Restdateien hinterlassen. Daher kann ein Bereinigungstool für die vollständige Entfernung erforderlich sein.

Programme mit CCleaner deinstallieren

Wenn die oben genannten Methoden versagen oder sich ein hartnäckiges Programm hartnäckig hält, helfen Drittanbieter-Tools wie CCleaner. Es ist schon lange auf dem Markt und seine Deinstallationsfunktion entfernt solche Programme manchmal sogar besser als Windows selbst.

  1. Laden Sie CCleaner für Windows herunter und installieren Sie es, falls Sie dies noch nicht getan haben.
  2. Starten Sie CCleaner. Klicken Sie in der Seitenleiste auf „Tools“ und wählen Sie dann „Deinstallieren“. Es wird eine Liste der installierten Programme angezeigt, ähnlich wie in der Systemsteuerung.
  3. Wählen Sie das Programm aus, das Probleme bereitet, und klicken Sie dann auf „ Deinstallieren “.Bestätigen Sie gegebenenfalls die Deinstallation. CCleaner entfernt wahrscheinlich auch Restdateien gründlicher, was ein Vorteil ist.

Diese Methode eignet sich gut als Ausweichlösung für hartnäckige Apps oder wenn die Windows-eigene Deinstallationsroutine nicht funktioniert. Seien Sie jedoch vorsichtig mit Drittanbieter-Tools – prüfen Sie die Optionen und vermeiden Sie unnötige Bloatware bei der Installation.

Hoffentlich hilft das einigen, Speicherplatz zu sparen und ihre PCs am Laufen zu halten. Die Deinstallation verläuft nicht immer reibungslos, aber sobald man diese Tricks kennt, ist sie deutlich einfacher.

Zusammenfassung

  • Deinstallieren über die Einstellungen – schnell und modern, gut für die meisten Apps.
  • Systemsteuerung – eher traditionell, nützlich bei hartnäckigen Desktop-Programmen.
  • CCleaner – ein Drittanbieter-Tool für besonders knifflige Deinstallationsfälle.

Zusammenfassung

Jede Methode hat ihre Eigenheiten, aber mehrere Wege zur Softwareentfernung zu kennen, erspart Ihnen langfristig viel Ärger. Normalerweise reicht die Einstellungen-App aus, aber bei hartnäckigen Dateien sind die Systemsteuerung oder CCleaner besser geeignet. Bedenken Sie, dass manche Apps sich gerne festsetzen und ein Neustart oder eine Bereinigung zwischendurch nötig sein kann. Hoffentlich hilft Ihnen dieser Tipp, Ihren Computer zu entrümpeln, ohne dabei den Verstand zu verlieren.