So blenden Sie den Abschnitt „Empfohlen“ im Windows 11-Startmenü aus

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Der Bereich „Empfohlen“ im Windows-11-Startmenü sorgt seit dem Erscheinen von Windows 11 im Jahr 2021 für einige Probleme. Er zeigt die zuletzt verwendeten Dateien und die zuletzt installierten Apps direkt im Menü an. Für manche ist das einfach nur überflüssig – besonders, wenn man ein übersichtlicheres Startmenü bevorzugt. Das Problem ist jedoch, dass das Deaktivieren dieser Funktion nicht immer ganz einfach ist, da sie mit anderen Bereichen wie dem Datei-Explorer und den Sprunglisten verknüpft ist. Wenn Sie also den Bereich „Empfohlen“ deaktivieren, verschwinden auch die zuletzt verwendeten Dateien im Startmenü des Datei-Explorers und die zuletzt verwendeten Elemente in den Sprunglisten. Das ist zwar ein etwas ärgerlicher Kompromiss, aber so ist Windows eben. Wenn Sie diesen Bereich wirklich entfernen möchten, gibt es eine Möglichkeit, dies ohne die Verwendung von Drittanbieter-Tools oder das Durchsuchen endloser Registry-Einstellungen zu tun. Ein paar Klicks in den Einstellungen genügen. Aber Vorsicht: Sobald Sie diese Funktion deaktivieren, verschwinden Ihre zuletzt verwendeten Elemente im Datei-Explorer und die Verknüpfungen in der Sprungliste. Das kann lästig sein, wenn Sie diese regelmäßig nutzen. Um es klarzustellen: Wenn Sie weiterhin auf Ihre zuletzt verwendeten Dateien zugreifen möchten, ist das Deaktivieren dieser Funktion nicht empfehlenswert. Sie können Ihre zuletzt verwendeten Dateien stattdessen auch auf anderem Wege aufrufen, beispielsweise direkt im Datei-Explorer unter „ Schnellzugriff“ oder mit ein paar Tricks, um die Liste ohne den Bereich „Empfohlen“ anzuzeigen. Hier erfahren Sie, wie Sie den Bereich „Empfohlen“ ohne zusätzliche Tools ausblenden.

So entfernen Sie den Abschnitt „Empfohlen“ aus dem Windows 11-Startmenü

Einstellungen über das Startmenü ändern

Diese Methode ist die einfachste und unkomplizierteste – weder Registry-Änderungen noch PowerShell-Skripte sind erforderlich. Sie ist wahrscheinlich die gängigste Lösung, wenn Sie die unübersichtliche Menüführung satt haben. Sie eignet sich, wenn Sie ein übersichtlicheres Startmenü wünschen. Beachten Sie jedoch, dass dadurch auch die zuletzt verwendeten Dateien im Datei-Explorer und in den Sprunglisten ausgeblendet werden. Wenn das für Sie in Ordnung ist, folgen Sie den Anweisungen.

  • Öffnen Sie das Startmenü. Falls Ihre Tastatur keine Windows-Taste hat, klicken Sie einfach auf das Windows-Symbol in der Taskleiste oder drücken Sie die entsprechende Taste Ctrl + Esc.
  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle im Startmenü und wählen Sie dann „ Starteinstellungen“. Dadurch wird die Einstellungen-App direkt im entsprechenden Abschnitt geöffnet.
  • Scrollen Sie nach unten oder suchen Sie nach der Option mit der Bezeichnung „ Empfohlene Dateien im Startmenü, zuletzt verwendete Dateien im Datei-Explorer und Elemente in Sprunglisten anzeigen “.
  • Schalten Sie diesen Schalter auf „Aus“. Sobald Sie dies tun, verschwindet der Bereich „Empfohlen“ im Startmenü, zusammen mit den zuletzt verwendeten Dateien im Datei-Explorer und den Einträgen in den Sprunglisten. Seltsamerweise werden die zuletzt verwendeten Dateien in der Explorer-Seitenleiste bei manchen Systemen nicht sofort ausgeblendet oder müssen nach einem Neustart des Explorers ( taskkill /f /im explorer.exeund anschließend explorer.exeder Eingabeaufforderung) vollständig aktualisiert werden.

Windows macht es einem natürlich unnötig schwer. Bei manchen Systemen hilft ein kurzer Neustart des Explorers oder ein vollständiger Neustart des Computers, damit alles gespeichert wird. Falls Sie feststellen, dass die zuletzt verwendeten Dateien immer noch an unerwünschten Stellen vorhanden sind, versuchen Sie das.

Wer noch mehr Anpassungsmöglichkeiten wünscht, kann diese Optionen über die Registry oder Gruppenrichtlinien ausblenden. Für die meisten Anwender reicht jedoch der Schalter in den Einstellungen aus. Noch mehr Kontrolle ist wünschenswert? Dann sollten Sie Drittanbieter-Tools wie Winhance in Betracht ziehen – diese sind allerdings eher für fortgeschrittene Nutzer geeignet.