So blenden Sie den Abschnitt „Empfohlen“ aus dem Windows 11-Startmenü aus

📅
🕑 4 Minuten Lesezeit

Das neue Startmenü von Windows 11 sieht definitiv modern aus, aber nicht jeder mag den ständig angezeigten Bereich „Empfohlen“.Besonders dann, wenn man ein aufgeräumteres Menü bevorzugt oder sich nicht daran stört, dass zuletzt verwendete Dateien und Apps das Menü überladen. Windows bietet zwar die Möglichkeit, die Anzeige der zuletzt verwendeten Elemente in den Einstellungen zu deaktivieren, aber die Bezeichnung „Empfohlen“ bleibt trotzdem sichtbar – ziemlich nervig. Zum Glück gibt es eine Möglichkeit, diesen gesamten Bereich inklusive der Bezeichnung mithilfe eines Drittanbieter-Tools auszublenden. Zugegeben, nicht ideal, aber es ist die einzige Möglichkeit, ein wirklich minimalistisches Startmenü zu erhalten.

So entfernen Sie den Abschnitt „Empfohlen“ vollständig aus dem Windows 11-Startmenü

Methode 1: Den Abschnitt „Empfohlen“ mit ExplorerPatcher löschen

Warum es hilft: Wenn Sie es leid sind, dass der Bereich „Empfohlen“ auch nach dem Deaktivieren der zuletzt verwendeten Elemente weiterhin angezeigt wird, kann dieses Tool Windows dazu bringen, ihn komplett auszublenden – Schluss mit leeren Bereichen und dem störenden „Empfohlen“-Hinweis. Besonders praktisch ist es, wenn Sie eine aufgeräumte und ungestörte Ansicht wünschen. Wichtig: Dieses Tool wird nicht offiziell von Microsoft unterstützt, daher erfolgt die Nutzung auf eigene Gefahr. Bei manchen Systemen werden die Änderungen nach einem Neustart möglicherweise nicht gespeichert oder Sie müssen den Vorgang wiederholen.

Wann das zutrifft: Wenn Sie die Anzeige der zuletzt verwendeten Dateien/Apps in den Einstellungen deaktiviert haben, aber trotzdem noch „Empfohlen“ angezeigt wird – und Sie diese Unordnung endgültig beseitigen möchten.

Was Sie erwartet: Das Startmenü wird von der Rubrik „Empfohlen“ und deren Bezeichnung befreit. Ihr Menü ähnelt nun eher Windows 10 oder wirkt zumindest übersichtlicher. Während der Einrichtung kann es zu leichtem Flackern oder einem kurzzeitigen Verschwinden der Taskleiste kommen. Das ist normal, wenn auch etwas ungewöhnlich. Auf manchen Rechnern ist ein Neustart erforderlich, damit alles wieder funktioniert.

Schritte:

  • Als Erstes sollten Sie die GitHub-Seite von ExplorerPatcher aufrufen. Laden Sie die neueste Version herunter – sobald der Download abgeschlossen ist, doppelklicken Sie noch nicht darauf, da kein herkömmliches Installationsprogramm vorhanden ist.
  • Führen Sie die heruntergeladene Datei direkt aus – kein Installationsassistent erforderlich. Taskleiste und Startmenü können kurzzeitig flackern oder verschwinden. Das ist normal. Windows konfiguriert sich lediglich im Hintergrund neu.
  • Nach der Installation klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste und wählen dann Eigenschaften (oder Taskleisteneinstellungen, je nach Version).Ein neues Menü öffnet sich – und hier beginnt der eigentliche Spaß.
  • Suchen Sie im Explorer-Menü den Abschnitt Taskleiste. Aktivieren Sie die Option für die Windows-10-Taskleiste, falls diese noch nicht ausgewählt ist. Anschließend finden Sie Optionen zum Anpassen des Startmenüs.
  • Klicken Sie auf Start oder suchen Sie nach einer Option mit einer Bezeichnung wie „Empfohlenen Bereich ausblenden“ (diese befindet sich möglicherweise unter den erweiterten Optionen oder Kontrollkästchen).Aktivieren Sie den Schalter oder das Kontrollkästchen, um den empfohlenen Bereich zu deaktivieren.
  • Stellen Sie auf derselben Seite die Maximale Anzahl der zuletzt verwendeten Apps auf Unbegrenzt ein, wenn Sie im Startmenü nur Apps und nicht die zuletzt verwendeten Dateien anzeigen lassen möchten.
  • Klicken Sie abschließend unten links im Menü auf Datei-Explorer neu starten. Dadurch wird Windows aktualisiert, ohne dass ein vollständiger Neustart erforderlich ist. Nach dem Neustart des Windows-Explorers sollte das Startmenü frei von der Rubrik „Empfohlen“ und der zugehörigen Kennzeichnung sein.

Hinweis: Bei manchen Systemen ist der empfohlene Abschnitt zwar noch vorhanden, aber leer oder hinter Einstellungen verborgen. Ein Neustart kann helfen, ebenso wie die erneute Installation des Patches, falls dieser zurückgesetzt wurde. Nicht perfekt, aber besser als die standardmäßige Unordnung.

Alternative: Zuletzt verwendete Dateien in den Windows-Einstellungen ausblenden

Warum das hilfreich ist: Wenn Sie lediglich verhindern möchten, dass zuletzt verwendete Dateien und Apps im Startmenü und im Schnellzugriff angezeigt werden, ist dies die schnellste Methode – ganz ohne Drittanbieter-Tools. Aber Achtung: Durch das Deaktivieren dieser Optionen werden nicht nur die zuletzt verwendeten Dateien im Startmenü, sondern auch im Schnellzugriff des Datei-Explorers entfernt. Für manche mag das in Ordnung sein, für andere ist es störend.

Anwendungsfall: Wenn Sie Probleme mit kürzlich installierten Dateien/Apps haben, aber keine Patches installieren möchten.

Was Sie erwartet: Der Abschnitt „Empfohlen“ verschwindet oder bleibt leer, die Bezeichnung bleibt jedoch sichtbar, sofern kein Patch verwendet wird. Das Ergebnis ist übersichtlicher, die Bezeichnung dient aber weiterhin als Platzhalter.

Schritte:

  • Öffnen Sie die Einstellungen ( Windows + Ioder klicken Sie auf die Schaltfläche „Start“ und suchen Sie das Zahnradsymbol).
  • Gehen Sie zu Personalisierung.
  • Klicken Sie auf Start.
  • Deaktivieren Sie die Optionen „Zuletzt hinzugefügte Apps anzeigen“ und „Zuletzt geöffnete Elemente anzeigen“ im Startmenü, in Sprunglisten und im Datei-Explorer.
  • Schließen Sie die Einstellungen. Nun werden keine kürzlich verwendeten Inhalte mehr im Startmenü oder im Schnellzugriff angezeigt, aber die Kennzeichnung „Empfohlen“ kann weiterhin vorhanden sein, wenn Sie den Patch nicht verwendet haben.

Das ist eher ein sanfter Ansatz – er hilft zwar beim Aufräumen, entfernt aber die Bezeichnung oder den Abschnitt nicht vollständig, wenn Windows sich hartnäckig hält.

Alles in allem scheint ExplorerPatcher die beste Wahl für ein wirklich übersichtliches Startmenü zu sein, besonders wenn man die Standard-Benutzeroberfläche satt hat. Man sollte jedoch bedenken, dass es sich um ein Drittanbieter-Tool handelt, also Vorsicht walten lassen und vorsichtshalber ein Backup erstellen.