So blenden Sie Dateien und Ordner in der Windows 10-Suche aus

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In Windows 10 findet die Suche über Startmenü/Taskleiste/Cortana Dateien und Ordner auf Ihrem PC. Normalerweise werden dabei Inhalte vom Desktop, Dokumente, Bilder, Downloads und andere gängige Ordner angezeigt. Die Standardeinstellungen machen diese Funktion sehr praktisch – doch nicht jeder möchte, dass bestimmte Dateien oder Ordner in den Suchergebnissen erscheinen, insbesondere aus Datenschutzgründen oder weil die Suche dadurch unübersichtlich wird. Wenn Sie also schon immer einen bestimmten Ordner oder eine Datei aus den Suchergebnissen ausblenden wollten, ist dies die richtige Vorgehensweise. Der Trick besteht darin, die Indizierungseinstellungen von Windows anzupassen – entweder indem Sie die entsprechenden Speicherorte von der Indizierung ausschließen oder den Index nach den Änderungen neu erstellen. Diese Einstellungen sind in Windows etwas versteckt, daher erkläre ich Ihnen im Folgenden, wie Sie diese Ordner aus den Suchergebnissen entfernen. Wichtig: Es kann eine Weile dauern, bis die Änderungen wirksam werden, da Windows nach der Anpassung die Indizierung neu durchführen muss. Warum das manchmal so lange dauert, ist mir nicht bekannt, aber so funktioniert Windows nun einmal – Geduld ist hier gefragt. Anschließend sollten die Suchergebnisse deutlich datenschutzfreundlicher oder einfach übersichtlicher sein. Nun legen wir los. Ihr Ziel ist es, diese privaten Ordner aus Ihrer Suche herauszuhalten oder zumindest sicherzustellen, dass sie nicht angezeigt werden, es sei denn, Sie möchten dies wirklich.

So blenden Sie Dateien und Ordner in der Windows 10-Suche aus

Methode 1: Ordner mithilfe der Indexierungsoptionen deindexieren

Warum das hilft: Diese Methode eignet sich am besten, wenn Sie bestimmte Ordner oder Laufwerke vollständig aus den Suchergebnissen entfernen möchten, da diese nicht mehr indexiert werden. Wenn bestimmte Ordner nicht angezeigt werden sollen, entfernen Sie einfach den Index. Funktioniert gut, insbesondere bei sensiblen Daten.

Wann dies zutrifft: Wenn unerwünschte Dateien oder Ordner immer wieder in den Suchergebnissen auftauchen und Sie sicher sind, dass Sie diese nicht mehr benötigen.

Was Sie erwartet: Sobald Sie Ordner aus dem Index entfernen, werden diese bei zukünftigen Suchen nicht mehr angezeigt. Beachten Sie, dass die Neuindizierung durch Windows nach Änderungen einige Stunden oder sogar einen Tag dauern kann. Geraten Sie also nicht in Panik, wenn die Ordner weiterhin sofort angezeigt werden.

So geht’s: Öffnen Sie die Indexierungsoptionen über die Suchleiste und passen Sie dann die zu indexierenden Inhalte an. Das ist ganz einfach und sorgt für übersichtlichere Suchergebnisse.

Optionen zum Öffnen der Indizierung

  • Geben Sie Ihren Indexing OptionsSuchbegriff in die Suchleiste neben dem Startmenü ein und drücken Sie die Eingabetaste.
  • Klicken Sie im daraufhin angezeigten Dialogfeld auf die Schaltfläche „Ändern “.

Wählen Sie aus, was Sie ausschließen möchten.

  • Wählen Sie Ihr Windows-Laufwerk (wahrscheinlich C 🙂 aus und klicken Sie auf den Pfeil, um die Ordnerliste zu erweitern.
  • Deaktivieren Sie die Ordner, die nicht durchsucht werden sollen, insbesondere wenn sie sensible Informationen enthalten. Blenden Sie beispielsweise Ihren Ordner „Dokumente“ oder einen bestimmten Ordner aus, der nicht gefunden werden soll.
  • Klicken Sie nach dem Deaktivieren auf OK. Wenn Sie alles außer einigen wenigen Speicherorten ausschließen möchten, können Sie hier die meisten Ordner abwählen.

Bei manchen Systemen werden dadurch möglicherweise nicht sofort alle Einträge ausgeblendet. Windows verhält sich bei der Neuindizierung und den Suchergebnissen etwas eigenwillig, daher kann es etwas dauern. Sobald die Neuindizierung abgeschlossen ist, werden diese Ordner nicht mehr in den Suchergebnissen angezeigt. Beachten Sie jedoch, dass aufgrund der Funktionsweise von Windows die alten Einträge unter Umständen noch eine Weile sichtbar bleiben oder in manchen Fällen sogar noch angezeigt werden können, bis die Neuindizierung abgeschlossen ist.

Index wird für neue Ergebnisse neu erstellt

  • Zurück im Hauptfenster der Indexierungsoptionen klicken Sie auf die Schaltfläche „Erweitert“ – ja, dafür benötigen Sie Administratorrechte.
  • Geben Sie bei Aufforderung Ihr Administratorpasswort ein oder wechseln Sie zu einem Administratorkonto.
  • In den erweiterten Einstellungen finden Sie den Abschnitt „Problembehandlung“.Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche „Neu erstellen “.Dadurch wird Windows angewiesen, den Index anhand Ihrer aktuellen Einstellungen von Grund auf neu zu erstellen.
  • Klicken Sie auf OK und warten Sie. Der Vorgang ist langsam und kann je nach Anzahl der Dateien einige Zeit dauern. Rechnen Sie mit einer Wartezeit von ein paar Stunden, wenn Sie viele Daten haben.

Dadurch weisen Sie Windows an, alle alten indizierten Daten zu vergessen und mit Ihren neuen Einstellungen neu zu beginnen. Manchmal ist dies alles, was nötig ist, um diese Dateien endlich aus Ihren Suchergebnissen auszublenden.

Seltsamerweise zeigt Windows selbst nach dem Löschen oder Neuaufbau des Index manchmal noch eine Weile alte Suchergebnisse an. Warum, ist unklar, aber ein Neustart von Windows oder eine manuelle Neuindizierung kann das Problem schneller beheben.

Ach ja, und noch ein praktischer Tipp: Wussten Sie, dass Windows 10 auch Dateiinhalte durchsuchen kann? Diese Funktion lässt sich in den Indizierungsoptionen unter „ Erweitert“ > „Dateitypen“ aktivieren oder deaktivieren. Beachten Sie jedoch, dass die Inhaltssuche die Indizierung verlangsamen kann. Aktivieren Sie sie daher nur, wenn Sie sie wirklich benötigen.