So blenden Sie bestimmte Dateitypen in den Suchergebnissen von Windows 10 aus

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Windows 10 indiziert standardmäßig über 500 Dateitypen auf Ihrem PC. Das bedeutet, dass die Windows-Suchergebnisse oft alle möglichen Dateien enthalten – sogar solche, die Sie lieber ausblenden möchten, wie temporäre Dateien, Musikdateien oder bestimmte Dokumenttypen. Interessanterweise gehört Verschlüsselung zu den wenigen Dingen, die Windows standardmäßig nicht indiziert, vermutlich aus Sicherheitsgründen. Falls Ihre Suchergebnisse zu unübersichtlich sind oder Sie einfach mehr Kontrolle darüber haben möchten, was angezeigt wird, kann es helfen, den Index anzupassen und bestimmte Dateitypen auszuschließen. Sobald Sie wissen, wo Sie suchen müssen, ist es ganz einfach und kann Ihre Suche mit der Zeit deutlich verbessern.

Manchmal möchte man bestimmte Dateitypen in der Suche ausblenden, insbesondere wenn man den PC mit anderen teilt oder einfach eine übersichtlichere Ergebnisliste wünscht. Vielleicht möchten Sie Bilder oder bestimmte Dokumenttypen nicht angezeigt bekommen, weil sie die Suchergebnisse unübersichtlich machen oder weil Sie Ihre Daten besser schützen möchten. Kein Problem – Windows 10 bietet Ihnen die Möglichkeit, dies zu steuern. Sie können Dateitypen zum Suchindex hinzufügen oder daraus entfernen. Dies beeinflusst, was bei der Suche im Datei-Explorer oder im Startmenü angezeigt wird. Ein kleiner Hinweis: Änderungen werden nicht sofort wirksam, und es kann einige Stunden dauern, bis Windows den Index mit den neuen Einstellungen aktualisiert hat. Sobald Sie die richtigen Menüs gefunden haben, ist der Vorgang jedoch recht einfach.

So blenden Sie bestimmte Dateitypen in den Suchergebnissen unter Windows 10 aus

Öffnen der Indizierungsoptionen

Dieser Schritt ist etwas ungewöhnlich, aber Sie beginnen mit der Suche nach „Indizierungsoptionen“. Geben Sie dies einfach in das Suchfeld des Startmenüs oder der Taskleiste ein. Sobald das Suchfeld erscheint, drücken Sie die Eingabetaste, um das Dialogfeld „Indizierungsoptionen“ zu öffnen. Alternativ können Sie die Systemsteuerung verwenden : Ändern Sie die Ansicht auf „Kleine Symbole“ und klicken Sie dann auf „Indizierungsoptionen“. Dadurch gelangen Sie zum selben Menü. Bei manchen Systemen dauert der Weg über die Systemsteuerung etwas länger, funktioniert aber.

Zugriff auf erweiterte Einstellungen

Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche „Erweitert“. Dadurch öffnet sich ein neues Fenster mit detaillierteren Optionen. Hier können Sie festlegen, welche Dateitypen in den Suchindex aufgenommen oder ausgeschlossen werden. Auf manchen Systemen werden die erweiterten Optionen nicht sofort geladen oder erfordern Berechtigungen – gegebenenfalls erscheint eine Benutzerkontensteuerungsabfrage. Kein Problem, klicken Sie einfach auf „Ja“, um fortzufahren.

Ändern von Dateitypen

Wechseln Sie nun zum Tab „Dateitypen“. Dort sehen Sie eine lange Liste der Dateierweiterungen, die Windows aktuell indiziert – beispielsweise .docx.c, .mp3.txt, .cd .jpgund.txt. Um einen bestimmten Dateityp aus den Suchergebnissen auszublenden, suchen Sie ihn einfach in der Liste, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen daneben und klicken Sie auf „OK“. Dadurch wird dieser Dateityp nicht mehr in den Index aufgenommen und erscheint somit auch nicht mehr in den Suchergebnissen.

Wenn Sie einen neuen Dateityp hinzufügen möchten – vielleicht haben Sie gerade festgestellt, dass .mkvDateien angezeigt werden, die Sie ausblenden möchten – geben Sie einfach die Dateiendung in das Feld unten ein und klicken Sie auf „Hinzufügen“. Stellen Sie nach dem Hinzufügen sicher, dass das Kontrollkästchen daneben aktiviert ist, wenn der Dateityp später erneut indiziert werden soll, oder deaktiviert ist, wenn er ausgeschlossen werden soll. Wichtig: Wenn Sie Dateitypen entfernen, vergessen Sie nicht, nach Ihren Änderungen auf „OK“ zu klicken. Wenn Sie gefragt werden, ob der Index neu erstellt werden soll, klicken Sie auf „OK“, um den Vorgang zu starten. Normalerweise erstellt Windows den Index im Hintergrund neu, dies kann jedoch je nach Anzahl der Dateien mehrere Stunden dauern.

Achtung: Manchmal werden die von Ihnen deaktivierten Dateitypen vorübergehend noch in den Suchergebnissen angezeigt, bis die Neuindizierung abgeschlossen ist. Warum das so ist, wissen wir nicht genau, aber so funktioniert Windows nun mal. Hier ist Geduld gefragt.