So beheben Sie das Problem, dass Acrobat Reader aufgrund der fehlenden Datei api-ms-win-core-winrt-l1-1-0.dll nicht startet.

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Wenn Ihr Acrobat Reader (AcroRd32.exe) unter Windows 7 also nicht startet, weil er die Fehlermeldung „ api-ms-win-core-winrt-l1-1-0.dll fehlt auf Ihrem Computer “ ausgibt, sind Sie nicht allein. Dieses Problem trat erstmals nach Updates auf Version „25.001.21208“ oder höher auf. Adobe hat die Unterstützung für Windows 7 in späteren Versionen eingestellt, und nun gibt es Probleme, weil neuere DLL-Dateien, die in diesem Betriebssystem nicht mehr vorhanden sind, nicht gefunden werden können.

Dieser Fehler tritt nach einem automatischen Update auf – zumindest war das bei vielen der von mir untersuchten Rechner der Fall. Wenn Acrobat plötzlich nicht mehr startet und die Fehlermeldung auf diese DLL-Datei verweist, handelt es sich um einen typischen Fall von inkompatiblen Updates. Sie sollten erwägen, auf eine ältere Version zurückzugreifen oder einen anderen PDF-Viewer zu verwenden. Denn die neuesten Updates nutzen Windows 10/11-Funktionen, die Windows 7 nicht bietet.

Wie man den Fehler „api-ms-win-core-winrt-l1-1-0.dll fehlt“ unter Windows 7 bei der Verwendung von Acrobat behebt

Da Adobe dieses Problem für Windows 7 scheinbar nicht mehr beheben will, besteht die Lösung darin, auf eine mit Windows 7 kompatible Acrobat-Version zurückzugreifen und deren automatische Updates zu blockieren. Das ist etwas umständlich, hat aber bei einem System funktioniert, bei einem anderen weniger – die Ergebnisse können also variieren.

Zuerst muss die defekte Version deinstalliert werden.

  • Öffnen Sie die Systemsteuerung > Programme und Funktionen.
  • Suchen Sie Adobe Acrobat Reader und deinstallieren Sie ihn. Vergessen Sie nicht, alle noch laufenden Instanzen zu schließen.

Zweitens: Besorgen Sie sich die letzte funktionierende Version.

Laden Sie die Version herunter 25.001.21111– das war die letzte bekannte Version, die unter Windows 7 ohne DLL-Probleme funktionierte. Hier ist ein deutlich sichererer Link: https://ardownload3.adobe.com/pub/adobe/reader/win/AcrobatDC/250011111/AcroRdrDC250011111_en_US.exe. Wählen Sie unbedingt Ihre Sprachvariante aus.

Falls der Link weiterleitet oder nicht funktioniert, müssen Sie möglicherweise etwas suchen – normalerweise finden Sie die benötigte Version aber im offiziellen Archiv von Adobe oder auf Seiten wie GetIntoPC. Dort finden Sie auch ältere Versionen.

Drittens: Deaktivieren Sie die automatischen Updates für Acrobat.

  • Drücken Sie Win+ R, geben Sie ein services.mscund drücken Sie Enter.
  • Scrollen Sie nach unten zu Adobe Acrobat Update Service. Klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Beenden. Doppelklicken Sie anschließend darauf, ändern Sie den Starttyp auf Deaktiviert und klicken Sie auf OK.
  • Öffnen Sie anschließend den Aufgabenplaner: Drücken Sie die Taste Win+ S, geben Sie Aufgabenplaner ein und öffnen Sie ihn.
  • Gehen Sie im linken Bereich zu Aufgabenplanungsbibliothek, suchen Sie die Adobe Acrobat Update-Aufgabe, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Deaktivieren. Dadurch wird verhindert, dass sich die Aufgabe unbemerkt im Hintergrund aktualisiert.

Viertens: Adobe-Updates über die HOSTS-Datei blockieren.

Das ist jetzt ein ziemlich nerdiger Trick. Man weist Windows an, Adobe komplett daran zu hindern, mit den Update-Servern zu kommunizieren.

  1. Notepad als Administrator öffnen – klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Notepad und wählen Sie Als Administrator ausführen.
  2. Gehen Sie zu Datei > Öffnen und navigieren Sie zu C:\Windows\System32\drivers\etc.Ändern Sie den Dateityp im Dropdown-Menü auf Alle Dateien, damit die Datei `hosts` angezeigt wird.
  3. Öffnen Sie die hostsDatei, scrollen Sie dann bis zum Ende und fügen Sie diese Zeilen ein:
  4. 127.0.0.1 activate.adobe.com 127.0.0.1 arm.adobe.com 127.0.0.1 armmf.adobe.com 127.0.0.1 ereg.adobe.com 127.0.0.1 genuine.adobe.com 127.0.0.1 practivate.adobe.com 127.0.0.1 prod-rel-ffc-ccm.oobesaas.adobe.com 127.0.0.1 swupdl.adobe.com 127.0.0.1 update.adobe.com 
  5. Speichern Sie die Datei und starten Sie Ihren Computer neu. Dadurch wird verhindert, dass Adobe versucht, sich selbst zu aktualisieren, und die gewünschte Version bleibt erhalten.

Ja, es ist nicht besonders elegant, aber eine brauchbare Notlösung, wenn man die ältere, kompatible Acrobat-Version weiterhin ohne DLL-Probleme nutzen möchte.

Fünftens, optional – einen anderen PDF-Viewer verwenden

Falls Ihnen das alles zu kompliziert erscheint oder nicht zum gewünschten Ergebnis führt, versuchen Sie es doch mit einem schlanken Viewer wie Foxit Reader. Er ist kostenlos, zuverlässig und verursacht unter Windows 7 keine DLL-Probleme. Das dürfte ohnehin schneller gehen als das Herumprobieren mit älteren Versionen.

Denk daran: Software veraltet irgendwann, und auch mit Tricks lässt sich nicht alles bewerkstelligen. Aber keine Sorge, falls du noch Windows 7 nutzt: Diese Schritte sollten helfen, Acrobat am Laufen zu halten und Abstürze zu vermeiden.

Zusammenfassung

  • Deinstallieren Sie die problematische Adobe-Version.
  • Laden Sie eine ältere, kompatible Version herunter und installieren Sie diese.
  • Stoppen Sie die Adobe-Updatedienste und deaktivieren Sie geplante Updateaufgaben.
  • Blockieren Sie die Adobe-Update-Server über die HOSTS-Datei.
  • Sollte es zu umständlich werden, sollten Sie einen anderen PDF-Viewer in Betracht ziehen.

Zusammenfassung

Das Ganze ist etwas seltsam, aber hey – es funktioniert. Updates zurückzusetzen und zu blockieren ist zwar nicht ideal, aber bei alten Systemen muss man manchmal eben improvisieren. Hoffentlich spart das jemandem ein paar Stunden und sorgt dafür, dass der alte Windows-7-Rechner weiterläuft. Daumen drücken!