So aktualisieren und verbessern Sie Ihr macOS-System

📅
🕑 4 Minuten Lesezeit

Wenn Sie Ihren Mac nicht auf die neueste macOS-Version aktualisieren, kann das allerlei Probleme verursachen: Apps funktionieren möglicherweise nicht richtig, das System reagiert träge oder – noch schlimmer – Sie setzen sich Sicherheitslücken aus. Natürlich veröffentlicht Apple diese Updates nicht ohne Grund; sie enthalten wichtige Sicherheitspatches, Fehlerbehebungen und neue Funktionen, die Ihren Mac sicher und reibungslos am Laufen halten. Manchmal ist es jedoch mühsam herauszufinden, wo genau man klicken oder was man zuerst überprüfen soll, insbesondere da sich die macOS-Updates je nach Version in verschiedenen Menüs verstecken.

Dies ist eine einfache Anleitung, wie du überprüfst, ob dein Mac ein Update benötigt, wie du es installierst und wie du automatische Updates aktivierst. Denn mal ehrlich, wer will das schon jedes Mal manuell machen? Du wirst aufgefordert, auf „Jetzt aktualisieren“ zu klicken, eventuell dein Administratorpasswort einzugeben und dann zu warten. Nichts Kompliziertes, aber wenn dein System sich seltsam verhält oder Apps ständig abstürzen, ist es ratsam, die Updates so schnell wie möglich zu installieren. Und ja, erstelle vorher unbedingt ein Backup – denn macOS macht es einem manchmal unnötig schwer.

So aktualisieren Sie Ihr macOS

Die einzelnen Schritte können je nach macOS-Version leicht variieren, aber meistens geht es darum, in den Systemeinstellungen die Option „ Softwareupdate “ zu finden und auf „Aktualisieren“ zu klicken. Sobald ein Update verfügbar ist, werden Ihnen die enthaltenen Änderungen angezeigt – Sicherheitsverbesserungen, Fehlerbehebungen, neue Funktionen – und der Vorgang verläuft in der Regel reibungslos. Bei manchen Systemen ist ein Neustart erforderlich, seien Sie also darauf vorbereitet. Behalten Sie außerdem Ihren Speicherplatz im Auge: Wenn Ihre Festplatte fast voll ist, kann das Update fehlschlagen oder länger dauern. Bei älteren Macs kann es gelegentlich zu Problemen beim Update-Vorgang oder zu unerwarteten Fehlermeldungen kommen, was ärgerlich sein kann. Folgen Sie aber einfach den Anweisungen, dann sollte alles problemlos funktionieren.

Überprüfen Sie in den Systemeinstellungen, ob Updates verfügbar sind.

  • Klicken Sie auf das Apple-Menü in der oberen linken Ecke Ihres Bildschirms.
  • Wählen Sie Systemeinstellungen (oder „Systempräferenzen“, falls Sie ein älteres Betriebssystem verwenden).
  • Suchen Sie in der Seitenleiste nach dem Reiter „Allgemein“. Gegebenenfalls müssen Sie direkt im Hauptmenü auf „Softwareupdate“ klicken, sofern diese Option sichtbar ist.
  • Sobald Sie dort sind, klicken Sie auf „ Nach Updates suchen“. Ihr Mac sucht dann nach verfügbaren Updates – dies kann einige Sekunden dauern.

Wenn ein Update angeboten wird, sehen Sie die Option „ Jetzt aktualisieren“. Manchmal wird Ihnen nur ein Upgrade auf eine höhere Betriebssystemversion angeboten, insbesondere bei älteren Geräten. Folgen Sie in diesem Fall den Anweisungen auf dem Bildschirm, stimmen Sie der Lizenz zu und lassen Sie das Update durchlaufen. Möglicherweise müssen Sie Ihr Administratorpasswort eingeben, was normal ist. Rechnen Sie damit, dass Ihr Mac während des Vorgangs ein- oder zweimal neu startet. Bei manchen älteren Systemen kann es zu Problemen kommen – das Update dauert beispielsweise sehr lange oder bleibt bei „Installation wird vorbereitet“ hängen. Geduld ist daher wichtig.

Automatische Updates aktivieren

Wenn Sie die ständige Suche nach Updates lästig finden, können Sie Ihren Mac so einstellen, dass dies automatisch erfolgt. Dadurch werden Updates im Hintergrund heruntergeladen und installiert – das spart Ihnen späteren Aufwand. So geht’s:

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche „i“ oder auf das Symbol „Mehr Infos“ neben „Automatische Updates“.
  • Sobald die Optionen angezeigt werden, aktivieren Sie die Optionen „Neue Updates herunterladen, wenn verfügbar“ und „macOS-Updates installieren“.
  • Je nach Konfiguration können Sie weitere Einstellungen anpassen, z. B.die automatische Installation von Updates im Ruhezustand oder beim Anschluss Ihres Macs an das Stromnetz. Dies ist in der Regel direkt im selben Menü möglich. Wählen Sie einfach die gewünschten Optionen aus.

Diese Konfiguration sorgt dafür, dass Ihr Mac sicher bleibt und neue Funktionen erhält, ohne dass Sie sich manuell darum kümmern müssen. Auf manchen Geräten funktioniert die Aktivierung automatischer Updates nicht sofort – manchmal müssen Sie den Mac neu starten oder die Optionen deaktivieren und wieder aktivieren. Sobald die Einstellungen jedoch vorgenommen sind, ist der größte Teil des Aufwands beseitigt.

Aktualisierung auf das neueste macOS

Wenn Ihr Mac kompatibel ist – prüfen Sie das hier – können Sie auf die neueste große Version aktualisieren, die üblicherweise im Herbst erscheint. Dann veröffentlicht Apple größere Updates wie verbesserte Datenschutzeinstellungen, Leistungsoptimierungen oder neue Funktionen. So aktualisieren Sie:

  • Systemeinstellungen öffnen.
  • Gehen Sie zu Allgemein > Softwareupdate.
  • Falls ein Upgrade verfügbar ist, sehen Sie eine große Schaltfläche mit der Aufschrift „ Jetzt upgraden“. Klicken Sie darauf!
  • Lesen und akzeptieren Sie die Lizenzbedingungen und geben Sie anschließend Ihr Passwort ein, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
  • Lassen Sie den Installer seine Arbeit erledigen – Ihr Mac wird möglicherweise ein- oder zweimal neu gestartet. Tun Sie daher nichts, bis die Installation abgeschlossen ist.

Nur zur Erinnerung: Sichern Sie vor dem Upgrade Ihre Daten (Time Machine eignet sich dafür hervorragend), schaffen Sie Speicherplatz und lassen Sie Ihren Mac nach Möglichkeit angeschlossen. Nichts unterbricht ein Upgrade schneller als ein plötzlicher Stromausfall oder eine volle Festplatte. Bei einigen älteren Macs wird Ihre Hardware möglicherweise nicht vom neuesten Betriebssystem unterstützt. Prüfen Sie daher vorher unbedingt die Kompatibilität.

Ehrlich gesagt ist der Aktualisierungsprozess gar nicht so kompliziert, wenn man etwas Geduld hat. Manchmal ist er etwas langweilig, manchmal verwirrend, aber im Großen und Ganzen funktioniert er. Denken Sie einfach daran, Ihre Arbeit zu speichern und ein Backup anzulegen. Eine gute Internetverbindung trägt außerdem zu einem reibungsloseren Ablauf bei.