So aktualisieren Sie Windows-Sicherheitssignaturen manuell unter Windows 10 und 11
So aktualisieren Sie Windows-Sicherheitssignaturen manuell in Windows 11 und Windows 10
Die Aktualisierung der Virendefinitionen von Microsoft Defender kann manchmal etwas knifflig sein. Normalerweise synchronisiert Windows dank Windows Update alles automatisch, aber seien wir ehrlich – manchmal klappt es einfach nicht. Vielleicht ist das System offline, Updates hängen fest oder Defender erkennt neue Bedrohungen nicht schnell genug. Daher kann es Gold wert sein, zu wissen, wie man ein manuelles Update durchführt – besonders, wenn man schnellstmöglich geschützt sein möchte. Die gute Nachricht: Es ist ganz einfach, und die manuelle Aktualisierung stellt sicher, dass Ihr System die neuesten Malware, Ransomware und Viren erkennt.
Sobald Sie diese Schritte beherrschen, können Sie die Signaturen von Defender nach Belieben aktualisieren und sich so vor potenziellen Sicherheitsrisiken schützen. Bei manchen Systemen erzwingt eine manuelle Aktualisierung sogar das Abrufen der neuesten Definitionen, falls die automatische Aktualisierung fehlschlägt. Erwarten Sie jedoch keine Wunder; manchmal kann der Aktualisierungsprozess selbst etwas fehlerhaft sein. Aber immerhin ist es besser als nichts.
So beheben Sie Sicherheitssignaturprobleme in Windows 11 und Windows 10
Windows-Sicherheit öffnen und Einstellungen für Viren- und Bedrohungsschutz aufrufen
Als Erstes müssen Sie in Windows die Stelle aufrufen, an der Defender die Updates verwaltet. Diese befindet sich jetzt zentral unter „Windows-Sicherheit“. Gehen Sie also auf „Start“ > „Einstellungen“ > „Datenschutz und Sicherheit“ > „Windows-Sicherheit“ und klicken Sie auf „Windows-Sicherheit öffnen“. Sobald das Fenster geöffnet ist, klicken Sie auf „Viren- und Bedrohungsschutz“. Hier finden alle Funktionen des Virenschutzes statt – Scans, Bedrohungsverlauf und vor allem Updates.
Scrollen Sie etwas nach unten, bis Sie „ Updates für Viren- und Bedrohungsschutz“ sehen. Klicken Sie dort auf „Schutzupdates“. Falls Ihre aktuelle Sicherheitsinformationsversion veraltet ist (das Datum ist schon länger her), sollten Sie sie manuell aktualisieren. Das klingt zwar einfach, aber Windows meldet manchmal nicht, wenn es hängt. Daher ist dies eine gute Möglichkeit, um zu überprüfen, ob Ihr System noch angreifbar ist.
Prüfen Sie, ob es die neuesten Sicherheitsupdates gibt.
Sobald Sie sich im Bereich „Schutzupdates“ befinden, klicken Sie einfach auf die Schaltfläche „ Nach Updates suchen“. Sie finden diese unter Windows-Sicherheit > Viren- und Bedrohungsschutz > Schutzupdates. Durch Klicken darauf wird Windows aufgefordert, eine Verbindung zu den Microsoft-Servern herzustellen und die neuesten Virendefinitionen abzurufen. Normalerweise dauert dies nur wenige Sekunden – es sei denn, Ihre Internetverbindung ist langsam oder instabil, dann kann es länger dauern oder ganz fehlschlagen.
Auf manchen Rechnern kann es etwas ungewöhnlich sein und beim ersten Versuch nicht funktionieren, aber mit etwas Geduld klappt es in der Regel. Nach Abschluss des Vorgangs ändern sich die Versionsnummer und der Zeitstempel – die Signaturen wurden also aktualisiert. Dies ist der schnellste Weg, Ihre Sicherheitsvorkehrungen ohne zusätzliche Tools zu aktualisieren.
Aktualisierung über Windows Update
Wenn das direkte Update über die Windows-Sicherheitseinstellungen nicht funktioniert, keine Sorge – die nächstbeste Option ist Windows Update. Da Defender-Updates in die Systemupdates integriert sind, ist diese Methode in der Regel zuverlässiger, falls etwas schiefgeht.
Gehen Sie zu Start > Einstellungen > Windows Update, klicken Sie auf „ Nach Updates suchen“ und lassen Sie den Vorgang abschließen. Sind neue Sicherheitssignaturen verfügbar, lädt Windows diese zusammen mit allen anderen ausstehenden Updates herunter und installiert sie.Überprüfen Sie anschließend im Abschnitt „Schutzupdates“ den neuen Zeitstempel.
Dieser Ansatz ist ziemlich narrensicher, weil er alle Aktualisierungen miteinander verknüpft – einschließlich der Verteidigersignaturen.
Signaturaktualisierung über die Eingabeaufforderung erzwingen
Für technisch versierte Nutzer oder wenn nichts anderes funktioniert, können Sie versuchen, den Befehl über die Kommandozeile auszuführen.Öffnen Sie die Eingabeaufforderung als Administrator ( Suche > „cmd“ eingeben > Als Administrator ausführen ).Führen Sie anschließend folgenden Befehl aus:
MpCmdRun.exe -SignatureUpdate
Drücken Sie [Taste] Enter, und Defender versucht, die neuesten Signaturen direkt von Microsoft abzurufen. Manchmal funktioniert dieser Befehl, wenn die Benutzeroberfläche die neuesten Updates nicht erkennt. Wenn Sie zuerst vorhandene Definitionen löschen möchten – beispielsweise, wenn das Update hängt oder beschädigt ist – können Sie Folgendes ausführen:
MpCmdRun.exe -RemoveDefinitions -All
Bevor Sie das Update erneut ausführen. Das ist recht nützlich, um hartnäckige Probleme zu beheben.
Updates manuell herunterladen und installieren (Offline-Methode)
Manchmal, insbesondere offline oder bei instabiler Internetverbindung, müssen Sie die neuesten Sicherheitsdefinitionen manuell herunterladen. Rufen Sie die Microsoft Defender-Downloadseite mit einem anderen Gerät auf, suchen Sie das neueste Sicherheitsupdate für Ihre Architektur (z. B.64-Bit oder 32-Bit) und laden Sie die Datei herunter.Übertragen Sie sie anschließend per USB-Stick oder Netzwerkfreigabe.
Suchen Sie die heruntergeladene Datei, üblicherweise im Ordner „Downloads“, und doppelklicken Sie darauf, um die Installation zu starten. Dadurch wird der Offline-Update-Prozess gestartet. Das ist etwas umständlich, aber in schwierigen Situationen manchmal die einzige Möglichkeit.
So überprüfen Sie, ob das Update erfolgreich war
Überprüfen Sie anschließend noch einmal, ob Ihre Virensignaturen tatsächlich aktuell sind. Gehen Sie dazu zurück zu Windows-Sicherheit > Viren- und Bedrohungsschutz > Schutzupdates. Prüfen Sie die Versionsnummer der Sicherheitsinformationen und den Zeitstempel der letzten Aktualisierung. Wenn dort das aktuelle Datum und die Versionsnummer angezeigt werden, ist alles in Ordnung. Ihr Windows Defender sollte nun bereit sein, die neuesten Bedrohungen zu erkennen.
Bei manchen Systemen müssen Sie möglicherweise den PC neu starten oder Windows Security erneut öffnen, um die neuesten Informationen zu sehen, aber normalerweise werden sie ziemlich schnell aktualisiert.
Häufig gestellte Fragen
Warum muss ich Defender-Signaturen manchmal manuell aktualisieren?
Manchmal funktioniert das automatische Windows-Update einfach nicht – vielleicht war das Gerät offline, das Update hat sich aufgehängt oder es gibt eine ungewöhnliche Störung. Durch das manuelle Anstoßen eines Updates stellen Sie sicher, dass Sie vor den neuesten Bedrohungen geschützt sind, wenn automatische Updates hinterherhinken.
Wie häufig veröffentlicht Microsoft neue Defender-Definitionen?
Manchmal sogar mehrmals täglich. Das Sicherheitsteam von Microsoft ist bei Updates sehr aktiv und veröffentlicht regelmäßig neue Bedrohungsdefinitionen, um neu auftretende Malware und Viren zu erkennen.
Welche Risiken bestehen, wenn ich meine Signaturen nicht aktualisiere?
Sind Ihre Virensignaturen veraltet, erkennt Defender neuere Viren oder Ransomware möglicherweise nicht. Dadurch ist Ihr System anfällig für Infektionen oder Datendiebstahl – installieren Sie daher nach Möglichkeit unbedingt Updates.
Kann ich das Update auch ohne Internetverbindung durchführen?
Ja, aber du musst es zuerst manuell von einem anderen Gerät aus machen. Lade die neuesten Definitionen herunter, übertrage sie und führe dann das Installationsprogramm offline aus. Nicht die eleganteste Lösung, aber im Notfall geht es.
Reicht die Windows-Sicherheit für den Schutz aus?
Für die meisten Nutzer ist Defender recht zuverlässig, insbesondere wenn er regelmäßig aktualisiert wird. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wie eine gute Firewall, sicheres Surfverhalten oder ein Antivirenprogramm eines Drittanbieters können jedoch für noch mehr Sicherheit sorgen. Trotzdem sollten Sie die Virensignaturen von Defender unbedingt auf dem neuesten Stand halten.