So aktualisieren Sie Windows Defender unter Windows 10 manuell

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Windows Defender ist der in Windows 10 integrierte Virenschutz, und es ist schon etwas ungewöhnlich, dass er die meiste Zeit einfach unbemerkt im Hintergrund arbeitet. Manchmal ist jedoch ein manuelles Update nötig – beispielsweise, weil automatische Updates deaktiviert wurden oder Windows Update nicht richtig funktioniert. Das kann etwas verwirrend sein, wenn man es noch nie zuvor gemacht hat. Die gute Nachricht: Defender manuell zu aktualisieren ist kein Hexenwerk, auch wenn es anfangs etwas einschüchternd wirkt. Sobald man den Dreh raus hat, kann man sein System schützen, ohne sich ausschließlich auf automatische Updates verlassen zu müssen. Außerdem ist die Aktualisierung der Virendefinitionen der beste Weg, sich vor den neuesten Bedrohungen zu schützen. Der geringe Aufwand lohnt sich also.

So aktualisieren Sie Windows Defender manuell in Windows 10

Überprüfen Sie zuerst Ihre aktuelle Defender-Version.

Bevor Sie neue Virendefinitionen herunterladen, sollten Sie prüfen, welche Version bereits installiert ist.Öffnen Sie Windows Defender, indem Sie entweder „Windows-Sicherheit“ in das Startmenü eingeben oder auf das Schildsymbol in der Taskleiste klicken. Wechseln Sie anschließend zum Tab „Viren- und Bedrohungsschutz“ und klicken Sie auf „Schutzupdates“. Dort sehen Sie, wann die Virendefinitionen zuletzt aktualisiert wurden und welche Version aktuell ist. Wenn die letzte Aktualisierung weniger als einen Tag zurückliegt, ist möglicherweise kein Update erforderlich. Es empfiehlt sich jedoch, die Virendefinitionen so aktuell wie möglich zu halten.

Laden Sie das neueste Definitionsupdate manuell herunter

Rufen Sie diese Microsoft-Update-Seite auf und scrollen Sie nach unten. Dort finden Sie separate Links für x86- (32-Bit) und x64- (64-Bit) Systeme.Überprüfen Sie daher, welche Architektur auf Ihrem Windows-System installiert ist. Gehen Sie dazu auf „Einstellungen“ > „System“ > „Info“ und sehen Sie unter „Systemtyp“ nach.

Klicken Sie neben Windows Defender auf den passenden Download-Link für Ihre Systemarchitektur. Es handelt sich dabei um kleine Update-Pakete. Laden Sie das für Ihr System passende Paket herunter, da die Ausführung von 64-Bit-Updates auf einem 32-Bit-System (oder umgekehrt) nicht funktioniert.

Führen Sie die heruntergeladene Update-Datei aus.

Dieser Schritt ist etwas ungewöhnlich: Doppelklicken Sie einfach auf die heruntergeladene Datei und lassen Sie sie ihren Lauf nehmen. Es erscheint möglicherweise kein Dialogfeld oder Fortschrittsbalken, das ist aber kein Problem. Das Update läuft unbemerkt im Hintergrund. Warten Sie einige Sekunden und überprüfen Sie dann im Tab „Schutzupdates“ von Windows Defender, ob sich die Definitionen geändert haben. Manchmal dauert es einen Moment, bis die neue Version angezeigt wird, insbesondere wenn Sie nach einer längeren Pause manuell aktualisieren.

Überprüfen Sie das Update und starten Sie den Scan.

Öffnen Sie nach Abschluss des Vorgangs erneut Windows Defender und gehen Sie zurück zu den Schutzupdates. Vergewissern Sie sich, dass die neueste Version und das Updatedatum aktuell sind. Manuelle Updates sind nicht immer fehlerfrei. Sollte etwas nicht stimmen, wiederholen Sie den Vorgang oder starten Sie Ihren PC neu. Anschließend können Sie Scans – wie einen vollständigen Systemscan oder einen Offline-Scan – mit der Gewissheit durchführen, dass Ihre Virendefinitionen aktuell sind.Übrigens: Falls Sie an Optimierungen interessiert sind, gibt es eine Anleitung zum Entfernen der Option „Mit Windows Defender scannen“ aus dem Kontextmenü (Rechtsklick).Dies sollten Sie im Hinterkopf behalten, falls sie Sie stört.