So aktivieren Sie die hardwarebeschleunigte GPU-Planung unter Windows 11
Sie können die hardwarebeschleunigte GPU-Planung aktivieren, um die Leistung bei Spielen und Videowiedergabe zu steigern. Dadurch werden Latenzen reduziert und die Benutzeroberfläche flüssiger, da Ihre GPU ihren Speicher effizienter verwalten kann. Allerdings ist diese Funktion relativ neu und funktioniert nur mit den neuesten Grafikkarten. Erwarten Sie also keine Wunder, wenn Ihre Hardware älter ist oder Sie noch generische Treiber verwenden. Außerdem benötigen Sie den aktuellen Grafiktreiber von NVIDIA oder AMD – beispielsweise die GTX 1000-Serie oder neuer für NVIDIA und die 5600-Serie oder neuer für AMD. Die Überprüfung Ihrer GPU ist einfach: Gehen Sie im Geräte-Manager zu „Grafikkarten“ oder verwenden Sie ein Tool wie GPU-Z oder Speccy. Manchmal ist die Funktion in den Einstellungen nicht sichtbar, obwohl die Hardware unterstützt wird, was ärgerlich sein kann. In diesem Fall kann eine manuelle Anpassung der Registry hilfreich sein.
So aktivieren Sie die hardwarebeschleunigte GPU-Planung in Windows 11
Wenn Ihre Grafikkarte die Voraussetzungen erfüllt, ist die Aktualisierung Ihres Grafiktreibers auf die neueste Version der erste Schritt. Denn die Unterstützung dieser Funktion ist an Treiberaktualisierungen gebunden. Anschließend können Sie die Funktion wie folgt in den Windows-Einstellungen aktivieren:
- Einstellungen öffnen : Klicken Sie auf das Startmenü und anschließend auf Einstellungen. Oder drücken Sie einfach die entsprechende Taste Win + I– das geht schneller.
- Navigieren Sie zu System : Wählen Sie im Fenster „Einstellungen“ in der Seitenleiste die Option „System“ aus.
- Anzeigeoptionen : Scrollen Sie nach unten oder suchen Sie nach „Anzeige“. Klicken Sie darauf.
- Grafikeinstellungen : Suchen Sie nach „Standardgrafikeinstellungen ändern“ und klicken Sie darauf – es handelt sich um einen Link unter dem Abschnitt „Verwandte Einstellungen“.
- GPU-Planung aktivieren : Schalten Sie die hardwarebeschleunigte GPU-Planung ein. Möglicherweise müssen Sie etwas scrollen – Windows blendet diese Funktion je nach Treiberunterstützung manchmal aus.
- Neustart : Um die Verbesserungen tatsächlich zu sehen, starten Sie Ihren PC neu. Es ist etwas ungewöhnlich, aber bei manchen Systemen wird diese Option möglicherweise nicht sofort ohne Neustart aktiviert.
Manchmal fehlt es? Versuchen Sie es mit Registry-Anpassungen.
Wenn die Einstellung fehlt oder der Schalter ausgegraut ist, keine Sorge. Dann hilft nur noch die manuelle Bearbeitung der Registry. Aber Achtung: Das Herumexperimentieren in der Registry kann riskant sein, wenn man die Schritte nicht genau befolgt. So gehen Sie vor, wenn die Einstellung fehlt:
- Öffnen Sie zunächst das Startmenü und suchen Sie nach „Registrierungs-Editor“ oder „regedit“.
- Starten Sie den Registrierungs-Editor über die Suchergebnisse.
- Navigieren Sie zu:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\GraphicsDrivers - Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf GraphicsDrivers und wählen Sie Neu > DWORD-Wert (32-Bit).
- Benennen Sie diesen neuen Wert:
HwSchMode - Doppelklicken Sie darauf
HwSchModeund stellen Sie den Wert auf2.ein.(Warum? Weil 2 in diesem Kontext üblicherweise „aktiviert“ bedeutet.) - Klicken Sie auf OK, schließen Sie den Registrierungseditor und starten Sie das System neu.
Nach einem Neustart sollte die Funktion aktiv sein, vorausgesetzt, Ihre Hardware ist kompatibel. Manchmal hat man den Eindruck, Windows müsse sich diese Einstellungen erst merken, insbesondere wenn die Option zuvor in den Einstellungen fehlte.
Zusammenfassung
Die Aktivierung der hardwarebeschleunigten GPU-Planung kann die Reaktionsfähigkeit verbessern und Videos oder Spiele flüssiger darstellen, ohne dass ein großer Mehraufwand nötig ist – vorausgesetzt, Ihre Hardware unterstützt dies. Falls die Option nicht angezeigt wird, kann eine manuelle Bearbeitung der Registrierung Abhilfe schaffen, aber seien Sie vorsichtig. Manchmal behebt ein Treiberupdate und ein Neustart das Problem. Bei manchen Systemen funktioniert dies jedoch nicht immer, unter anderem aufgrund von Treiber- oder Windows-Updates.
Zusammenfassung
- Stellen Sie sicher, dass Ihre GPU unterstützt wird und Ihre Treiber auf dem neuesten Stand sind.
- Aktivieren Sie die Option in den Windows-Einstellungen, falls verfügbar.
- Falls dies fehlt, versuchen Sie die Korrektur über die Registry: Erstellen Sie HwSchMode=2 in
GraphicsDrivers. - Starten Sie Ihren PC anschließend neu – manchmal ist ein Neustart erforderlich, damit die Änderungen wirksam werden.
Ich drücke die Daumen, dass es hilft.
Diese Funktion ist etwas fehleranfällig, aber wenn sie funktioniert, ist der Unterschied deutlich spürbar. Wichtig: Nicht alle Systeme profitieren sofort davon, und manchmal benötigen Windows oder die GPU-Treiber etwas mehr Optimierung, bevor alles reibungslos läuft. Hoffentlich erspart dies dem einen oder anderen die Fehlersuche.