So aktivieren Sie die anpassbare Nvidia-Leiste unter Windows 11/10: Einfache Schritte
Die Aktivierung der Nvidia Resizable BAR ist nicht ganz einfach, aber sobald sie eingerichtet ist, ist der Leistungszuwachs in unterstützten Spielen deutlich spürbar. Viele Nutzer wissen jedoch nicht, dass sie zahlreiche Einstellungen anpassen, das BIOS aktualisieren und gegebenenfalls sogar das VBIOS flashen müssen, falls ihre Hardware wählerisch ist. Es ist eine knifflige Angelegenheit, insbesondere wenn das System nicht von Haus aus vollständig unterstützt wird. Doch wer weiß, was zu überprüfen ist und wie man die Funktion Schritt für Schritt aktiviert, spart sich stundenlange Frustration und kann die Leistung der neuen GPU deutlich steigern. Da hierfür BIOS-Updates und Firmware-Aktualisierungen erforderlich sind, kann ein falscher Schritt schnell zu Problemen führen. Gehen Sie daher sorgfältig vor und lassen Sie sich Zeit.
So aktivieren Sie die anpassbare Nvidia-Leiste unter Windows 11/10
Wenn Sie eine kompatible Nvidia-GPU verwenden und die Resizable BAR aktivieren möchten, sind in der Regel folgende Schritte nötig: Aktualisieren Sie Ihr Mainboard-BIOS, aktivieren Sie die entsprechenden BIOS-Einstellungen, aktualisieren Sie gegebenenfalls das VBIOS Ihrer GPU, installieren Sie die neuesten Nvidia-Treiber und überprüfen Sie anschließend, ob die Funktion tatsächlich funktioniert. Manchmal ist selbst nach all diesen Schritten nicht sofort ersichtlich, ob die Funktion aktiviert ist – überprüfen Sie dies in der Nvidia-Systemsteuerung. Ziel ist es, den Zugriff auf diesen Puffer zu ermöglichen, damit Ihre GPU effizienter arbeiten kann. Dies kann in unterstützten Spielen zu höheren Frameraten und weniger Rucklern führen. Ein Versuch lohnt sich auf jeden Fall, wenn Sie die maximale Leistung herausholen möchten.
Prüfen Sie zuerst die Systemkompatibilität.
Bevor Sie Updates installieren, sollten Sie unbedingt prüfen, ob Ihre Hardware tatsächlich unterstützt wird. Nvidia unterstützt Resizable BAR offiziell ab der RTX 30-Serie. Wenn Sie also eine ältere Grafikkarte wie eine GTX 1080 oder niedriger besitzen, brauchen Sie sich nicht darum zu kümmern. Dasselbe gilt für die CPU: Intel-Prozessoren der 10. Generation oder neuer sowie AMD Ryzen 3000 und höher unterstützen diese Funktion in der Regel.Überprüfen Sie aber zur Sicherheit auch, ob Ihr Mainboard-Chipsatz sie unterstützt. Informationen zur Chipsatz-Unterstützung finden Sie normalerweise im Handbuch oder auf der Support-Seite Ihres Mainboards. Wenn Ihre Hardware nicht kompatibel ist, kann auch ein BIOS-Update das Problem nicht beheben. Prüfen Sie daher zuerst Ihre Modellnummern.
Aktualisieren Sie Ihr Motherboard-BIOS
Das ist der wichtigste Schritt, um sicherzustellen, dass alles bereit ist. Sie benötigen ein BIOS-Update, da ältere Firmware-Versionen möglicherweise keine Unterstützung oder Optionen für Resizable BAR bieten. Besuchen Sie die Website Ihres Mainboard-Herstellers – wie ASUS, MSI, Gigabyte oder ASRock – und laden Sie die neuesten BIOS-Dateien herunter. Normalerweise finden Sie dort einen Support- oder Downloadbereich für Ihr spezifisches Mainboard-Modell. Lesen Sie unbedingt die Versionshinweise – dort wird häufig die Unterstützung für Resizable BAR oder Re-Size BAR erwähnt.
- Laden Sie die neueste BIOS-Datei herunter.
- Befolgen Sie die Anweisungen zum Flashen genau – in der Regel wird das BIOS auf einen mit FAT32 formatierten USB-Stick kopiert und anschließend über das BIOS-Menü aktualisiert.
- Sie gelangen ins BIOS-Setup , indem Sie beim Starten die Taste „Entf“, „F2“ oder „F12“ drücken, und navigieren dann zum BIOS-Flash-/Update-Dienstprogramm.
- Nach dem Update wird Ihr System neu gestartet – überprüfen Sie, ob die BIOS-Version aktualisiert wurde.
Bei manchen Mainboards muss dieser Schritt mehrmals oder im abgesicherten Modus durchgeführt werden, um ein Bricken zu verhindern. Glauben Sie mir, es lohnt sich, ein Backup Ihres aktuellen BIOS zu erstellen oder Notfallwiederherstellungsoptionen griffbereit zu haben. Denn natürlich macht das BIOS es einem unnötig schwer.
Aktivieren Sie die Dekodierung von über 4G in den BIOS-Einstellungen.
Diese Einstellung ist entscheidend – sie ermöglicht es dem System, der GPU mehr Ressourcen zuzuweisen, was Voraussetzung für die korrekte Funktion von Resizable BAR ist. Starten Sie nach dem BIOS-Update den Computer neu und rufen Sie die Einstellungen erneut auf. Navigieren Sie zum Abschnitt „ Erweitert “ (dieser kann beispielsweise „ Erweitert“, „PCIe-Einstellungen“ oder „Chipsatz“ heißen ).Suchen Sie nach „Dekodierung oberhalb von 4G“ und aktivieren Sie diese Option.
- Falls Sie es nicht finden können, schauen Sie im Handbuch Ihres Motherboards oder in Foren nach – bei manchen Boards ist es in schwer auffindbaren Menüs versteckt.
- Änderungen vor dem Beenden speichern – nicht vergessen, sonst gehen die Änderungen verloren.
Je nach BIOS-Version müssen Sie möglicherweise auch das CSM (Compatibility Support Module) aktivieren oder den Bootmodus auf UEFI umstellen, insbesondere wenn nach dem Ändern dieser Einstellung Bootprobleme auftreten. Das ist zwar ärgerlich, aber manchmal notwendig.
Aktivieren Sie die Unterstützung für anpassbare BAR-Layouts im BIOS.
Nachdem die 4G-Dekodierung aktiviert wurde, suchen Sie nach der Option „Anpassbare Anzeigeleiste“.Diese kann auch „Anzeigeleiste anpassen“ oder „Unterstützung für anpassbare Anzeigeleiste“ heißen. Aktivieren Sie sie. Einige Mainboards erkennen dies automatisch, sobald die Voraussetzungen erfüllt sind, andere erfordern eine manuelle Aktivierung.
- Stellen Sie es auf „Aktiviert“ oder „Automatisch“ ein.
- Falls eine Option für den Bootmodus vorhanden ist, wechseln Sie zur Sicherheit auf UEFI anstatt auf Legacy.
- Speichern Sie alle Einstellungen und beenden Sie anschließend das BIOS.
An diesem Punkt sollte Ihr Motherboard bereit sein, Resizable BAR zu unterstützen, aber die Hardware-Firmware muss möglicherweise noch aktualisiert werden.
Aktualisieren Sie das GPU-VBIOS bei Bedarf.
Dieser Schritt ist etwas ungewöhnlich – nicht alle GPUs benötigen ihn, aber manchmal muss die Firmware Ihrer Karte aktualisiert werden, um Resizable BAR zu erkennen. Prüfen Sie auf der Supportseite Ihrer GPU (z. B.MSI, ASUS, Gigabyte) auf ein VBIOS-Update, das die Unterstützung hinzufügt oder Kompatibilitätsprobleme behebt.
- Laden Sie das VBIOS-Update herunter und befolgen Sie die Anweisungen zum Flashen sorgfältig – in der Regel werden dafür bootfähige USB-Tools oder Hersteller-Dienstprogramme benötigt.
- Hinweis: Das Flashen von VBIOS kann riskant sein; befolgen Sie alle Anweisungen genau. Ein falscher Schritt kann die Karte unbrauchbar machen.
- Bei einigen Konfigurationen ist die Unterstützung bereits in neueren Modellen enthalten, sodass dieser Schritt möglicherweise überflüssig ist.
Installieren Sie den neuesten Nvidia-Grafiktreiber
Nach BIOS- und Firmware-Anpassungen sollten Sie sicherstellen, dass Sie den neuesten Nvidia-Treiber verwenden.Ältere Treiber erkennen die Resizable BAR möglicherweise nicht oder unterstützen sie nicht korrekt. Besuchen Sie die Nvidia-Treiberseite und laden Sie den neuesten Studio- oder Spieletreiber herunter.
- Wählen Sie eine saubere Installation – es ist wichtig, alte Einstellungen zu entfernen, die möglicherweise Störungen verursachen.
- Starten Sie das System nach der Installation neu, um sicherzugehen, dass alles korrekt eingerichtet ist.
Prüfen Sie, ob die anpassbare Leiste aktiviert ist und funktioniert.
Im letzten Schritt überprüfen Sie, ob die Grafikkarte tatsächlich eingeschaltet ist. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop, öffnen Sie die Nvidia-Systemsteuerung und wählen Sie dann „ Systeminformationen“ (unten links).Suchen Sie nach dem Eintrag „Resizable BAR“. Wenn dort „Ja“ steht, ist alles in Ordnung. Falls nicht, überprüfen Sie die vorherigen Schritte – BIOS-Optionen, Firmware und Treiberaktualisierungen.
Bei manchen Konfigurationen müssen Sie möglicherweise die Grafiktreiber neu installieren oder die BIOS-Einstellungen zurücksetzen, wenn weiterhin „Nein“ angezeigt wird.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Nvidia Resizable BAR?
Im Prinzip ermöglicht es der CPU, auf den gesamten Grafikspeicher (GPU) gleichzeitig zuzugreifen, anstatt in kleineren Blöcken. Dies kann die Leistung in unterstützten Spielen und Anwendungen steigern. Klingt etwas ungewöhnlich, funktioniert aber.
Verbessert die anpassbare BAR das Spielerlebnis?
Im Allgemeinen ja. Es kann für flüssigere Bildwiederholraten und weniger Ruckler sorgen, aber die tatsächliche Verbesserung hängt von Ihrer Hardware und den gespielten Spielen ab. Es ist kein Allheilmittel, aber definitiv einen Versuch wert.
Wird Resizable BAR auf allen Nvidia-GPUs unterstützt?
Nein, nur bei Grafikkarten der RTX 30-Serie und neueren Modellen wie der 3060, 3070, 3080 usw.Ältere Karten, insbesondere GTX-Modelle, unterstützen dies nicht.
Muss ich das BIOS aktualisieren?
In der Regel ja. Ohne das neueste BIOS verfügt Ihr Motherboard möglicherweise nicht über die erforderliche Unterstützung oder die notwendigen Einstellungen, um diese Funktion zu aktivieren.
Kann ich das unter Windows 10 aktivieren?
Ja, das geht. Funktioniert sowohl unter Windows 10 als auch unter Windows 11, sofern Hardware und BIOS kompatibel sind.
Ist die Aktivierung von Resizable BAR sicher?
Grundsätzlich ja – vorausgesetzt, Sie befolgen die Anweisungen. Das größte Risiko besteht bei BIOS- oder VBIOS-Updates, gehen Sie daher vorsichtig vor.Überstürzen Sie nichts und lesen Sie alle Anweisungen sorgfältig durch.
Ich drücke die Daumen, dass wir damit eine weitere Funktion zum Laufen bringen, ohne dass es zu einem Streit kommt. Viel Glück!
Zusammenfassung
- Stellen Sie sicher, dass Ihre GPU und CPU die Option „Resizable BAR“ unterstützen.
- Aktualisieren Sie Ihr Motherboard-BIOS.
- Aktivieren Sie im BIOS die Optionen „Dekodierung über 4G“ und „Anpassbare BAR“.
- Erwägen Sie gegebenenfalls ein Update des VBIOS Ihrer GPU.
- Installieren Sie die neuesten Nvidia-Treiber und überprüfen Sie die Treiber in der Systemsteuerung.
Zusammenfassung
Die Aktivierung der Nvidia Resizable BAR kann etwas umständlich sein, aber der Leistungszuwachs in manchen Spielen rechtfertigt den Mehraufwand. Beachten Sie jedoch, dass dies nicht für jedes Spiel garantiert ist – aber wenn Ihre Hardware es unterstützt, ist es eine praktische Funktion. Manchmal kann es selbst nach allen Schritten erforderlich sein, einen Neustart durchzuführen oder den Treiber neu zu installieren, damit die Funktion korrekt angezeigt wird. Im Grunde geht es nur darum, alle Optionen in der richtigen Reihenfolge auszuwählen. Hoffentlich hilft dies jemandem, unnötiges Ausprobieren zu vermeiden.