So aktivieren Sie den Ruhezustand in Windows 10

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Hin und wieder stoßen Nutzer auf seltsame Probleme mit dem Ruhezustand, der im Energiemenü nicht angezeigt wird oder nicht wie erwartet funktioniert. Möglicherweise fehlt die Option komplett, oder die Datei hiberfil.sys verhält sich fehlerhaft. Meistens liegt es daran, dass die Funktion deaktiviert ist oder Windows-Einstellungen ihre Sichtbarkeit beeinträchtigen. Denn Windows macht es einem manchmal unnötig schwer. Die Navigation durch diese Optionen kann verwirrend sein, insbesondere wenn man nicht sicher ist, ob der Ruhezustand aktiviert ist oder nicht. Die Lösung dieses Problems kann nicht nur das Herunterfahren beschleunigen, sondern auch Strom sparen, insbesondere bei Laptops.

So beheben Sie das Problem, dass der Ruhezustand in Windows 10/8 fehlt

Methode 1: Ruhezustand über die Energieoptionen aktivieren

Dieser Ansatz ist hilfreich, da die Ruhezustandsoption manchmal nicht angezeigt wird, weil Windows nicht angewiesen wurde, sie anzuzeigen. Wenn die Funktion aktiviert, aber ausgeblendet ist, lässt sie sich unkompliziert wieder ins Menü einfügen. Dies gilt, wenn Ihr System den Ruhezustand unterstützt, er aber in den Herunterfahroptionen nicht sichtbar ist. Nach dem Aktivieren dieser Einstellung sollte die Ruhezustandsoption im Energiemenü erscheinen. Manche Benutzer berichten von sofortiger Wirkung, bei einigen Systemen ist jedoch möglicherweise ein Neustart erforderlich, um die Änderung nach der Aktivierung zu sehen.

  • Öffnen Sie die Energieoptionen: Dies geht schnell, indem Sie die Eingabetaste drücken Windows + R, „Energieoptionen“ eingeben powercfg.cplund die Eingabetaste erneut drücken Enter. Alternativ können Sie „Energieoptionen“ in die Suchleiste des Startmenüs eingeben und darauf klicken. Oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Startschaltfläche und wählen Sie „Energieoptionen“.
  • Wählen Sie aus, was die Netzschalter bewirken sollen: Klicken Sie auf diesen Link im linken Bereich des Fensters „Energieoptionen“.
  • Einstellungen ändern, die momentan nicht verfügbar sind: Klicken Sie auf diesen Link, um die ausgegrauten Optionen freizuschalten. Aktivieren Sie hier das Kontrollkästchen „ Ruhezustand anzeigen“. Klicken Sie auf „Änderungen speichern“.

Dadurch sollte die Option „Ruhezustand“ zu Ihrem Herunterfahrmenü hinzugefügt werden. Falls sie weiterhin fehlt, aktivieren Sie den Ruhezustand bitte über die Befehlszeile.

Methode 2: Ruhezustand über die Eingabeaufforderung aktivieren

Dieser Tipp ist hilfreich, da Windows den Ruhezustand manchmal nicht standardmäßig aktiviert, insbesondere wenn er aus irgendeinem Grund deaktiviert wurde. Ein kurzer Befehl in der Eingabeaufforderung mit Administratorrechten behebt das Problem meist. Bei manchen Systemen wird möglicherweise angezeigt, dass die Datei hiberfil.sys nicht vorhanden ist oder die Funktion deaktiviert wird. Wenn Ihre Hardware dies jedoch unterstützt, wird sie dadurch aktiviert. Wiederholen Sie anschließend die Schritte aus Methode 1, um zu prüfen, ob die Option angezeigt wird.

  • Öffnen Sie das Startmenü, geben Sie CMD„Eingabeaufforderung“ ein, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie „ Als Administrator ausführen“. Es sollte eine Benutzerkontensteuerungs-Meldung erscheinen – klicken Sie auf „Ja“.
  • Geben Sie diesen Befehl genau wie gezeigt ein Powercfg /hibernate onund drücken Sie die Eingabetaste Enter. Dadurch wird Windows angewiesen, den Ruhezustand zu aktivieren und die Datei hiberfil.sys zu erstellen, falls diese fehlt.
  • Schließen Sie die Eingabeaufforderung. Gehen Sie dann zurück zum Menü „Energieoptionen“ und folgen Sie den Schritten aus Methode 1 – die Option „Ruhezustand“ sollte nun im Menü angezeigt werden.

Denken Sie daran: Manchmal hilft ein Neustart von Windows, nachdem Sie die Schnellstartfunktion über die Kommandozeile aktiviert haben, diese Einstellung zu aktualisieren. Auf manchen Systemen kann die Aktivierung des Schnellstarts im selben Menü außerdem den Ruhezustand beeinträchtigen. Sollten danach Probleme auftreten, überprüfen Sie auch diesen Punkt.

Weitere Tipps

Falls die Datei weiterhin nicht angezeigt wird, überprüfen Sie Ihren Festplattenspeicher. Windows benötigt ausreichend freien Speicherplatz, um die hiberfil.sysDatei zu erstellen, üblicherweise etwa 75 % Ihres Arbeitsspeichers (RAM).Ist Ihre Festplatte voll oder fast voll, funktioniert der Ruhezustand möglicherweise nicht richtig oder wird nicht im Menü angezeigt. Stellen Sie außerdem sicher, dass die BitLocker-Verschlüsselung keine Konflikte verursacht, falls Sie sie verwenden.

Wer sich für fortgeschrittenere Optimierungen interessiert, kann in der Registry oder im BIOS herumexperimentieren. Das ist jedoch riskant und für die meisten Nutzer unnötig. Oft reicht es schon, die Energieoptionen anzupassen und den Ruhezustand zu aktivieren.

Zusammenfassung

  • Prüfen Sie, ob der Ruhezustand in den Energieoptionen aktiviert ist, und fügen Sie ihn gegebenenfalls hinzu.
  • Verwenden Sie dies Powercfg /hibernate onin einer Eingabeaufforderung mit Administratorrechten, um es zu aktivieren.
  • Falls das Gerät weiterhin nicht angezeigt wird, überprüfen Sie den Festplattenspeicher und deaktivieren Sie gegebenenfalls den Schnellstart.
  • Nach den Änderungen neu starten, und voilà, der Ruhezustand sollte angezeigt werden.

Zusammenfassung

Das Aktivieren des Ruhezustands ist nicht immer ganz einfach, aber meistens reichen ein paar Anpassungen – entweder über die Benutzeroberfläche oder die Kommandozeile – aus. Es ist etwas ärgerlich, dass Windows diese Optionen nicht immer offensichtlich macht, aber sobald man den Dreh raus hat, ist es recht machbar. Hoffentlich hilft das jemandem, das Energiemenü zum Laufen zu bringen, ohne sich die Haare zu raufen. Viel Erfolg!