So aktivieren Sie den Bildschirmschoner unter Windows 11

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Die Bildschirmschonerfunktion wurde ursprünglich entwickelt, um Einbrenneffekte auf den alten Röhrenmonitoren zu verhindern. Auf diesen riesigen Glasbildschirmen entstanden Einbrennspuren, wenn statische Bilder zu lange angezeigt wurden. Diese Monitore gehören heute natürlich der Vergangenheit an und wurden durch LCD- und LED-Displays ersetzt, die weniger anfällig für Einbrenneffekte sind. Trotzdem nutzen manche Leute Bildschirmschoner gerne, um ihre Privatsphäre zu schützen oder einfach, weil sie es cool finden.

Was ist ein Bildschirmschoner?

Ein Bildschirmschoner ist im Grunde eine langsam laufende Animation oder ein Bild, das nach einer gewissen Zeit der Inaktivität des PCs aktiviert wird. Sie legen eine Zeitspanne fest, und sobald diese ohne Aktivität verstrichen ist, wird der Bildschirmschoner eingeschaltet. Er ist heutzutage nicht mehr unbedingt notwendig, um Bildschirme zu schützen, kann aber dennoch eine nette oder datenschutzfreundliche Funktion sein.

Sind Bildschirmschoner in Windows 11 verfügbar?

Ja, Windows 11 bietet diese Option weiterhin, allerdings ist sie etwas versteckt. Anders als in Windows 10, wo sie präsenter war, ist die Funktion in Windows 11 nicht standardmäßig aktiviert, da die meisten Nutzer heutzutage keine Röhrenmonitore mehr verwenden. Sie können jedoch bei Bedarf neue Bildschirmschoner aus dem Internet herunterladen – es gibt zahlreiche Drittanbieter-Optionen. Die gute Nachricht: Windows 11 enthält weiterhin einige integrierte Bildschirmschoner wie „3D-Text“, „Leer“, „Blasen“, „Mystify“, „Fotos“ und „Bänder“.

Bildschirmschoner in Windows 11 aktivieren

Finden Sie den Weg zu den Einstellungen

Schritt 1: Öffnen Sie die Einstellungen-App. Am einfachsten geht das über das Startmenü mit der Option „Einstellungen“ oder durch Drücken der entsprechenden Taste Windows logo + I. Falls das nicht funktioniert, können Sie in der Suchleiste nach „Einstellungen“ suchen.

Schritt 2: Klicken Sie im Einstellungsfenster in der Seitenleiste auf Personalisierung. Diese Option befindet sich normalerweise an etwa zehnter Stelle.

Schritt 3: Klicken Sie rechts auf Sperrbildschirm. Scrollen Sie etwas nach unten zu Verwandte Einstellungen. Dort finden Sie den Link Bildschirmschoner. Klicken Sie darauf, um die klassischen Bildschirmschoner-Einstellungen zu öffnen.

Wählen Sie Ihren Bildschirmschoner aus

Dieser Schritt ist ganz einfach: Wählen Sie im Dropdown-Menü den gewünschten Bildschirmschoner aus. Probieren Sie doch zuerst „Mystify“ oder „Bubbles“.Klicken Sie dann auf Vorschau, um sich das Ergebnis anzusehen. Wenn Ihnen der Bildschirmschoner gefällt, klicken Sie auf OK oder Anwenden, um ihn zu speichern.

Manche Bildschirmschoner, wie „3D Text“ oder „Fotos“, bieten zusätzliche Optionen. Bei „3D Text“ können Sie beispielsweise Ihren Namen oder die aktuelle Uhrzeit hinzufügen, Schriftarten, Rotationsgeschwindigkeit und Oberflächenstil auswählen. Klicken Sie dazu einfach nach der Auswahl auf Einstellungen. Mit „Fotos“ können Sie bestimmte Ordner oder Bilder auswählen. Da Windows die Anpassung nicht immer einfach macht, gibt es auch Drittanbieter-Tools, falls Sie mehr Kontrolle wünschen.

Leerlaufzeit einstellen

Schritt 1: Wählen Sie im Fenster „Bildschirmschonereinstellungen“ einen Bildschirmschoner aus, falls Sie dies noch nicht getan haben. Gehen Sie dann zum Dropdown-Menü Warten. Dort können Sie die gewünschte Wartezeit in Minuten angeben – beispielsweise 1, 3, 5 oder mehr.

Schritt 2: Diese Einstellung legt fest, wie lange Windows warten soll, bevor der Bildschirmschoner aktiviert wird. Bei manchen Systemen funktioniert das etwas unzuverlässig – manchmal sind ein paar Neustarts oder etwas Herumprobieren nötig, bis es funktioniert. Klicken Sie daher nach Auswahl der gewünschten Zeit auf Anwenden.

Das war’s im Prinzip. Ihr Windows 11-PC aktiviert nun nach der festgelegten Inaktivitätszeit den Bildschirmschoner. So können Sie ganz einfach Ihre Privatsphäre schützen oder verhindern, dass während längerer Pausen statische Bilder auf Ihrem Bildschirm angezeigt werden.