So aktivieren oder deaktivieren Sie ReadyBoost in Windows 7
ReadyBoost kann Gold wert sein, wenn Ihr PC langsam ist, besonders bei wenig Arbeitsspeicher. Es nutzt einen USB-Stick oder ein ähnliches Gerät als Cache, um die Geschwindigkeit zu erhöhen. Klingt gut, funktioniert aber nicht immer auf Anhieb. Entscheidend ist die Wahl des richtigen Sticks – ein schnellerer, aktueller USB 3.0-Stick oder höher macht definitiv einen Unterschied. Ist der Stick mit FAT32 statt NTFS formatiert, kann es zu Größenbeschränkungen kommen, insbesondere bei größeren Sticks (über 4 GB).Windows macht es einem natürlich unnötig schwer.
Schritt 1: Stecken Sie Ihren USB-Stick, Ihre SD-Karte oder ein anderes Speichermedium Ihrer Wahl ein. Achten Sie auf eine ausreichende Übertragungsgeschwindigkeit (vorzugsweise USB 3.0 oder höher) und prüfen Sie, ob die Speicherkapazität dem Arbeitsspeicher Ihres Systems entspricht (mindestens doppelt, idealerweise viermal so groß).Andernfalls kann die Leistung beeinträchtigt sein.
Schritt 2: Klicken Sie im Datei-Explorer mit der rechten Maustaste auf das Laufwerk und wählen Sie „Eigenschaften“. Wenn Sie ein größeres Laufwerk (über 4 GB) verwenden möchten, müssen Sie es wahrscheinlich mit NTFS formatieren. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche „Formatieren “, ändern Sie das Dateisystem auf NTFS und klicken Sie anschließend auf „ Starten“. Beachten Sie: Dadurch werden alle Daten auf dem Laufwerk gelöscht. Sichern Sie diese daher vorher.
Schritt 3: Gehen Sie in den Eigenschaften zum Tab „ReadyBoost“. Falls dieser nicht angezeigt wird, ist Ihr Laufwerk möglicherweise nicht kompatibel oder falsch formatiert. Wählen Sie die Option „ Dieses Gerät verwenden“ und legen Sie anschließend den für ReadyBoost zu reservierenden Speicherplatz fest. In der Regel ist es ratsam, etwa die Hälfte oder mehr des Laufwerksspeichers zu reservieren, insbesondere wenn Ihr System über wenig Arbeitsspeicher (RAM) verfügt.
Schritt 4: Klicken Sie auf „Anwenden“. Windows verarbeitet die Einstellungen – dies kann einige Sekunden oder länger dauern, wenn viele Einstellungen vorgenommen werden. Manchmal hilft es, das Laufwerk nach der Änderung der Einstellungen zu trennen und wieder anzuschließen oder den PC neu zu starten, falls der Cache nicht korrekt erkannt wird. Bei manchen Konfigurationen funktioniert ReadyBoost nicht sofort; ein Neustart behebt das Problem jedoch häufig.
Schritt 5: Sobald alles eingerichtet ist, klicken Sie auf OK – fertig! Sie können überprüfen, ob ReadyBoost tatsächlich Verbesserungen erzielt, indem Sie den Cache mit Tools wie dem Winhance-Projekt oder dem in Windows integrierten Leistungsmonitor überwachen.
Bedenken Sie außerdem, dass manche Laufwerke besser funktionieren als andere. Falls sich die Leistung nicht merklich verbessert, versuchen Sie, das Laufwerk auszutauschen oder den reservierten Speicherplatz anzupassen. Auch der Anschluss an einen anderen Port (vorzugsweise USB 3.0 statt USB 2.0) kann helfen.
So beheben Sie häufige ReadyBoost-Probleme unter Windows
Lösung 1: Stellen Sie sicher, dass Ihr Laufwerk im NTFS-Format vorliegt und korrekt formatiert ist.
- Dies hilft Windows, die volle Größe Ihres Speichers zu erkennen und ermöglicht das Zwischenspeichern von mehr als 4 GB.
- Öffnen Sie den Datei-Explorer, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihr Laufwerk, wählen Sie Format und anschließend NTFS.
- Wenn Fehler auftreten oder das Laufwerk nicht erkannt wird, behebt eine Neuformatierung in der Regel das Problem – sichern Sie aber vorher Ihre Daten.
Lösung 2: ReadyBoost nach der Änderung der Einstellungen erneut aktivieren.
- Manchmal lassen sich Erkennungsprobleme beheben, indem man die Funktion im ReadyBoost -Menü deaktiviert und anschließend wieder aktiviert.
- Wenn die Leistung ungewöhnlich erscheint, ist es einen Versuch wert, die Funktion zu deaktivieren, anzuwenden und dann wieder zu aktivieren.
Lösung 3: Verwenden Sie die offiziellen Windows-Problembehandlungstools oder Überwachungssoftware.
- Wenn gar nichts funktioniert, können die Windows-eigenen Problembehandlungsfunktionen manchmal Treiberkonflikte oder Konfigurationsprobleme identifizieren.
- Schauen Sie sich Tools wie das Winhance -Projekt an, um zu sehen, wie ReadBoost in Echtzeit funktioniert.
Denk daran: Nicht alle Laufwerke sind automatisch kompatibel, und manchmal ist es einfacher, den Arbeitsspeicher aufzurüsten, anstatt sich nur auf ReadyBoost zu verlassen. Aber hey, wenn dein System es unterstützt, kann das Experimentieren mit diesen Einstellungen einem älteren Rechner neues Leben einhauchen. Hoffentlich erspart das jemandem ein paar Stunden Frust.
Zusammenfassung
- Für optimale Ergebnisse verwenden Sie ein schnelles USB 3.0+ Laufwerk, das als NTFS formatiert ist.
- Konfigurieren Sie den Speicherplatz sinnvoll, idealerweise die Hälfte oder mehr des Laufwerks.
- Manchmal ist ein Neustart oder eine erneute Verbindung unbedingt erforderlich.
- Achten Sie auf mögliche Probleme bei der Laufwerkserkennung – Formatierung oder Treiberaktualisierungen könnten Abhilfe schaffen.
Zusammenfassung
Die reibungslose Einrichtung von ReadyBoost kann etwas knifflig sein, insbesondere auf älteren Rechnern oder mit günstigen Festplatten. Die Überprüfung des Dateisystems, die Wahl eines schnellen USB-Sticks und die korrekte Anwendung der Einstellungen beheben häufig die üblichen Probleme. Behalten Sie die Leistung im Auge und wundern Sie sich nicht, wenn es sich manchmal wie ein Versuch-und-Irrtum-Spiel anfühlt. Hoffentlich hilft dies jemandem, die Lebensdauer seines Systems zu verlängern.