So ändern Sie Ihren Office 2016/2019-Produktschlüssel erfolgreich

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Den Produktkey für Office 2016 oder 2019 zu ändern, gehört nicht zu den alltäglichen Aufgaben. Wenn Sie jedoch einen gefälschten oder falschen Key verwenden oder einfach zu einer anderen Edition wechseln möchten, ist es oft notwendig. Die gute Nachricht: Sie müssen nicht alles neu installieren. Stattdessen können Sie den Produktkey direkt über die Benutzeroberfläche oder die Kommandozeile aktualisieren. Eine korrekte Vorgehensweise ist wichtig, da Office sonst möglicherweise nicht richtig aktiviert wird – und niemand möchte Lizenzfehler haben. Bei manchen Systemen ist der Vorgang unkompliziert, bei anderen, insbesondere bei unterschiedlichen Office-Versionen oder Windows-Konfigurationen, kann er etwas knifflig oder frustrierend sein. Aber keine Sorge – hier finden Sie verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Office wieder aktivieren können.

So ändern oder aktualisieren Sie Ihren Office 2019/2016/2013-Produktschlüssel

Methode 1: Verwendung der grafischen Benutzeroberfläche

Wechseln Sie von „Programme und Funktionen“ zu „Funktionen“.

  • Öffnen Sie zunächst „Programme und Funktionen“. Geben Sie dazu „Programme und Funktionen“ in die Suchleiste des Startmenüs oder auf dem Startbildschirm ein und drücken Sie die Eingabetaste.
  • Falls das zu langsam ist oder nicht funktioniert, drücken Sie Windows + R, um das Ausführen- Fenster zu öffnen, geben Sie „ “ ein appwiz.cplund drücken Sie die Eingabetaste. Dieser Befehl führt Sie in der Regel direkt zum selben Ziel.
  • Sobald Sie im Programm sind, suchen Sie nach „Microsoft Office 2019/2016/2013“ (je nachdem, welche Version Sie haben), klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Ändern.

Wählen Sie die Option zum Eingeben eines neuen Produktschlüssels.

  • Wenn das Office-Setup-Dialogfeld erscheint, wählen Sie „Produktschlüssel eingeben“ und klicken Sie auf „Weiter“.
  • Geben Sie Ihren 25-stelligen Produktschlüssel in das Feld ein und klicken Sie erneut auf „Weiter“. Office überprüft den Schlüssel. Ist er gültig, wird das Produkt aktiviert oder Sie werden aufgefordert, sich anzumelden und die Aktivierung abzuschließen.

Diese Methode ist recht einfach und funktioniert gut, wenn Sie lediglich die Lizenzschlüssel innerhalb derselben Office-Installation austauschen. Manchmal kann dieser Vorgang auf bestimmten Rechnern etwas hängen bleiben oder nicht sofort aktualisiert werden, insbesondere wenn Office im Hintergrund ausgeführt wird. In den meisten Fällen funktioniert es aber.

Hinweis: Während des Aktivierungsbildschirms wird Ihnen möglicherweise die Option angezeigt, einzelne Office-Apps hinzuzufügen oder zu entfernen. Dies kann hilfreich sein, wenn Sie eine benutzerdefinierte Konfiguration wünschen. Klicken Sie einfach die gewünschten Optionen durch und schließen Sie den Vorgang ab.

Methode 2: Verwendung der Eingabeaufforderung

Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung mit Administratorrechten.

  • Geben Sie cmdim Startmenü „Eingabeaufforderung“ ein, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie „ Als Administrator ausführen“. Sie benötigen Administratorrechte, da die Änderung des Produktschlüssels die Office-Lizenzierung direkt beeinflusst.
  • Alternativ können Sie die Tastenkombination Windows + R drücken, den Befehl eingeben cmdund anschließend die Eingabetaste drücken, Ctrl + Shift + Enterum das Programm als Administrator auszuführen.

Führen Sie den Befehl zur Aktualisierung des Produktschlüssels aus.

  • Je nach Ihrer Office- und Windows-Konfiguration kann der Befehl leicht variieren. Für 64-Bit-Office unter 64-Bit-Windows geben Sie Folgendes ein:
cscript “C:\Program Files\Microsoft Office\Office15\OSPP. VBS” /inpkey:XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX
  • Für 32-Bit-Office unter 32-Bit-Windows ist es ähnlich:
  • cscript “C:\Program Files\Microsoft Office\Office15\OSPP. VBS” /inpkey:XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX
  • Wenn Sie Office in der 32-Bit-Version unter Windows in der 64-Bit-Version verwenden, ändert sich der Pfad geringfügig wie folgt:
  • cscript “C:\Program Files (x86)\Microsoft Office\Office15\OSPP. VBS” /inpkey:XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX

    Ersetzen Sie <Produktkey> XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXXdurch Ihren neuen Produktkey. Nach Ausführung des Befehls sollte die Meldung „Produktkey-Installation erfolgreich“ erscheinen. Das bedeutet, dass Office den neuen Key registriert hat. Auf manchen Systemen kann dies etwas dauern, und Sie müssen den Befehl möglicherweise mehrmals ausführen oder Office neu starten, um die Aktivierung zu bestätigen.

    Und das war’s im Prinzip schon – keine Neuinstallation nötig, was hoffentlich Zeit und Ärger spart.

    Ein wichtiger Hinweis: Stellen Sie sicher, dass der Produktschlüssel gültig ist und zu Ihrer installierten Office-Version passt. Die Verwendung eines ungültigen oder nicht passenden Schlüssels kann zu Aktivierungsproblemen führen oder Office in den Testmodus zurücksetzen, was sehr ärgerlich sein kann.

    Sobald Sie dies erledigt haben, sollte Office mit der neuen Lizenz aktiviert sein und Sie können loslegen. Falls es nicht sofort funktioniert, kann ein Neustart oder ein kurzes Ab- und Anmelden erforderlich sein. Im Allgemeinen ist die Methode über die Befehlszeile jedoch recht zuverlässig.

    Zusammenfassung

    • Den Produktkey können Sie über das Menü „Programmfunktionen“ oder „Office-Konto“ ändern.
    • Alternativ können Sie die Eingabeaufforderung mit Administratorrechten verwenden und den entsprechenden cscript-Befehl ausführen.
    • Stellen Sie sicher, dass Sie den richtigen Schlüssel eingeben und prüfen Sie, ob eine Erfolgsmeldung angezeigt wird.

    Zusammenfassung

    Das Ändern Ihres Office-Produktschlüssels muss nicht kompliziert sein, besonders wenn Sie diese Schritte befolgen. Manchmal geht es nur darum, Office die neue Lizenz erkennen zu lassen, ohne alles neu installieren zu müssen. Bei manchen Systemen ist die Vorgehensweise über die Befehlszeile schneller, die grafische Benutzeroberfläche (GUI) ist jedoch für die meisten Anwender weniger fehleranfällig. Hoffentlich spart Ihnen diese Anleitung ein paar Stunden oder erspart Ihnen zumindest den Ärger einer Neuinstallation oder die Kontaktaufnahme mit dem Microsoft-Support. Viel Erfolg!